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Teilbare Stütze fürs Motorrad

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  • #16
    Sauber! Das ist Handwerkskunst vom Feinsten.
    Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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    • #17
      Wo hast Du nochmal die Rohre bestellt? Und was kosten die? Finde ich hier irgendwie nirgends.

      EDIT: Sehr schön gemacht, übrigens. Wie von Dir nicht anders zu erwarten.

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      • #18
        @All: erst mal vielen Dank für die "Blumen" !

        Bei Carbonscout haben sie gewickelte Cfk-Rohre mit der sogenannten Leinwandbindung. (Gewebe mit längs und Quer-Fäden im 90° Winkel)
        Im Gegensatz zu rein gezogenen Cfk-Rohren wo die Fasern nur längs laufen nehme ich stark an des im Falle eines Bruchs hier keine langen Faseranteile durch die Gegend fliegen weil die Querfasern die Längsfasern festhalten.
        Die größte Auswahl haben sie bei den Rohren mit 1mm Wandstärke
        Die Durchmesser sind in 2mm Stufen so dass man sie ggf. sogar ineinander stecken kann,- kommt aber auf die Fertigungstoleranzen an.
        Habe mir drei Rohre bestellt.
        1) 34*32*400 mm
        2) 32*30*1000 mm
        3) 30*28*1000 mm
        Rohr 1 u.2 passten auf Anhieb in einander. Rohr 2 u.3 passten nicht, musste ein Rohr erst innen ca. ein Zehntel mm mühsam aus-Schleifen dann passten sie "saugend" ineinander.
        Sie fingen dann aber bald an zu reiben und zu "fressen". Da hab ich "Anti-seize Kupferpaste" (für Alu-Fahrrad-Sattel-Stütz-Rohr) drauf geschmiert das klappt super.

        Kosten 116€ incl Versand
        Bei den Versandkosten hatten sie erst 15€ ausgewiesen, später aber dann doch nur 7,50€ berechnet.

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        • #19
          Tja, es hat sich wiedermal die alte Regel eindrucksvoll bewahrheitet: "Was nicht getestet ist das taugt auch nichts"

          Die gute Nachricht ist: Der Test ist Zerstörungsfrei verlaufen
          Die schlechte Nachricht ist: Einer der "Stopper" hat nicht gehalten

          Auf die Rohre sind mit Epoxidharz Stopper aufgeklebt damit die Stangen nicht ineinander rutschen. Siehe Foto. Bei den Rohren A und E habe ich 2cm breite Abschnitte von Rohr B (gleich D) verwendet Dagegen habe ich die Rohre B und D mit Epoxy getränkten Kohlefaser Bändern (Rowings) umwickelt. Natürlich vorher alles schön aufgeraut und mit Waschbenzin entfettet. Geklebt und min 24 Std. aushärten lassen. Wenn ich hätte wetten sollen dann hätte ich auf die gewickelten Rowings gesetzt das die besser halten. Aber Pustekuchen! Da wo auf dem Bild das rote Rufzeichen ist seiht man das der Stopper vollständig von der Klebestelle abgeschert ist. Und das schon bei 119Kg Last. Das waren 17 Quadratzentimeter Klebefläche. Na, ja die Rowings und die Rohrenden haben alles Schadlos Überstanden. Das ist schon mal sehr gut. Aber die Klebefläche? Ich gehe mal davon aus das ich einen "Kapitalfehler" gemacht habe. Die Profis aus der Branche würden wahrscheinlich sagen: "Ja ist doch klar, du hast auf eine Lackschicht geklebt von der du nicht mal weiß aus welchem Material die ist! Woher willst du wissen das Epoxy darauf klebt. Schleif den Lack mal richtig runter,- dann geht das auch!"

          Der Punkt ist das die Rohre A und E ab Werk geschliffen sind und somit eine reine Kohle/Epoxy Oberfläche haben. Darauf kann man kleben. Die Rohre B und D sind ab Werk lackiert, sieht toll aus, ist zum kleben aber murks. Hätte man auch schon vorher vermuten können aber erst der Versuch macht Kluch. Tja dann mal ab in den Keller schleifen und noch mal richtig mit Epoxy die Finger dreckig machen. Leider war ich beim Kauf von Rohr C mit den 400mm zu geizig. Da hätte ich besser 10 cm mehr gekauft. Dann hätte ich da auch 2cm breite "Hülsen" von abschneiden können um sie auf Rohr B und E aufzukleben. das geht viel einfacher und ist nicht so eine Sauerei wie die Wickelei von den Kohle-Rowings. Aber erstmal muss jetzt die Lackschicht runter.
          Wie viel die Hülsen und Rowings dann halten werden die nächsten Tests zeigen.

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          • #20
            Habe die Klebestelle gestern überarbeitet und aushärten lassen.
            Beim Test heute haben die Hülsen- und "Rowing" -Stopper sich nicht "gemuckt";
            nicht bei 160Kg
            nicht bei 180Kg
            nicht bei 200Kg
            und bei 205Kg auch nicht. Whow!

            Bingo!
            Die Rohre halten mindestens zu 80% was die Theorie verspricht.
            Damit bin ich hoch zufrieden


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            • #21
              Gratuliere!
              Und danke für die Beschreibung, wie du die Stopper gemacht hast. Ich wollte immer mal ein Hängematten-Gestell aus Alurohren machen, habe aber keine ineinandersteckbaren Rohre gefunden. Wenn das Draufkleben mit Epoxidharz bei Kohlefaserrohren geklappt hat, könnte es doch auch bei Alu klappen, oder was denkst du?
              Man könnte dann einen Turtle Dog Stand oder einen Tensahedron damit bauen.

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              • #22
                Ich denke mit Alu wird das kleben auch gehen. Die Reinigung/Vorbehandlung der Klebeflächen ist wichtig. Also das Alu gut blank schmirgeln und reinigen. Ich würde Feuerzeug Benzin nehmen.
                Der Kleber und das Kleben selbst sind auch entscheidend.
                Kleber: Google "Presto polyesterharz 250g"

                Klebespalt: Die aufzuklebende Hülse sollte 0.4mm mehr Innendurchmesser haben als das lange Rohr Außendurchmesser. Empfehlung von Rock West Composites:
                Ein Spalt von 8/1000Zoll also 0.2mm umlaufend. Die Benutzen sogar winzige Glasperlen (d=0.05mm) als Beimischung um zu verhindern das der Spalt u.U. einseitig null wird.
                Siehe Video ab 3:15 . Ich denke es wird auch ohne Glasperlen gehen.

                Sie empfehlen beim Anmischen den Kleber zu falten anstatt zu rühren um Luftblasen zu vermeiden. Das Video ist in der ganzen Länge sehenswert.

                P.S. Die aufzuklebende Hülse an der Innenkannte ca. 30 bis 45 Grade anschrägen. Die Schräge verhindert das die Hülse beim aufschieben den Kleber nur stumpf vor sich her aufschiebt. Die Hülse soll ja über den Kleber drüber gleiten und ihn nicht wegschieben

                Nach dem Kleben und Aushärten einen Belastungstest machen.
                Zuletzt geändert von Biker61; 24.01.2018, 07:35. Grund: P.S. eingefügt Hülse anschrägen

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                • #23
                  Danke für die Tipps. Habe mir gerade das Video angesehen und finde es sehr informativ.

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                  • #24
                    Fotos vom ersten Outdoor-Einsatz. Bäume hat es ja wohl genug gehabt aber so fühlt man sich einfach stärker "verbunden" mit seinem geliebten Motorrad, omg
                    Im Wald kann man das Konstrukt kaum glaubwürdig jemanden erklären. Ich glaub diesen Sommer muss ich mal Urlaub machen wo es nur wenige oder keine Bäume gibt...

                    Die Stütze hat auch auf Waldboden gut funktioniert. Das Motorrad ist selbst bei erheblichem Wippen fest stehengeblieben.


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                    • #25
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                      • #26
                        Ich wundere mich, dass es deinem Motorrad nicht die Räder weggezogen hat. Es sieht zwar schwer aus, aber es steht ja auch schräg. Hast du eine Ahnung wieviel Zug auf den Abspannungen bzw. deinem Motorrad lastet?
                        Du hast Abspannleinen nicht nur zur Stütze oben, sondern auch welche, die zum Fuß der Stütze laufen. Hattest du Bedenken, dass die Stütze wegrutschen könnte oder wozu sind die?

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                        • Biker61
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                          Die Zugkräfte auf den Abspannungen sind in Post #5 zu sehen.
                          Die Abspannleinen unten sind primär zu Zwangs-Positionierung vom Fuß. Der Winkel der Stütze soll 30° nicht überschreiten.
                          Sekundär dienen die Abspannleinen auch als "Backup" für den Fall das der Fuß auf rutschigem (Wald) Untergrund steht und somit die schräg einwirkende Kraft nicht halten kann. Auf Asphalt und Beton (nass oder trocken) hält der Fuß von alleine und die unteren Leinen haben null Kraft.

                      • #27
                        Ich weiß ja nicht was für ein Reiskocher das ist, der hat aber eine wasserdichte Paddeltonne hinten drauf, schon mal eine gute Idee und einen Tankrucksack kennt doch heute keiner mehr.
                        Dass das Kugeldingens unten hält ist schön, ich dachte schon: vielleicht etwas zu wenig Masse, aber scheint ja gut zu funktionieren.
                        Ich hätte das Moped rumgedreht, das die Schräge auf der anderen Seite ist und ein verrutschen entgegen wirkt, aber wahrscheinlich ist die Gurke so schwer das das völlig egal ist, umso verwunderlicher ist aus meiner Sicht das die Spritzschutze soweit vom Schlappen entfernt sind.
                        Astreine Arbeit.
                        Gruß Rolf

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                        • Biker61
                          Biker61 kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Die Paddeltonne ist DIY.
                          Masse vom Bike 238Kg + ca. 15kg Gepäck
                          "...Moped rumgedreht..." ja vielleicht , aber so komme ich besser an die Räder dran und der Seitenständer bleibt in position falls das Bike mal rutschen sollte.

                      • #28
                        Tolle Nummer! Ich meine nicht (nur) die am Motorrad!
                        Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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