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kleiner Bericht von unserer Trekkingtour in der Pfalz

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  • Morti75
    hat ein Thema erstellt kleiner Bericht von unserer Trekkingtour in der Pfalz.

    kleiner Bericht von unserer Trekkingtour in der Pfalz


    Am Freitag, 07.07.2017 fuhr ich nach Mainz, um dort xuanxang zu treffen und anschließend gemeinsam in die Pfalz zu fahren. Nach 1,5 Stunden Fahrt kamen wir um 16 Uhr in Wernersberg an. Da wir eine Stunde zu früh waren, gingen wir bereits los in Richtung der Geiersteine am Heischberg. Nach sehr steilem Anstieg sahen wir die imposante Sandsteinformation. Dass dieser Felsen ausgehöhlt ist, sieht man erst wenn man direkt davor steht. Da mussten wir natürlich raufkraxeln und die Aussicht auf Wernersberg genießen.

    Pünktlich wie verabredet kam Michael (Lewwerworscht aus dem Bushcraft-Forum) den Felsen hoch gestiegen und wir brachen auf zum Trekkingcamp Annweiler. Über den Grat ging es stetig bergauf, gespickt mit Klettereinlagen. Unterwegs gab es schöne Singletrails, großartige Sandsteinfelsen und Aussichtspunkte.

    Am Trekkingplatz Annweiler angekommen, schlugen wir direkt unsere Hängematten bzw. Tarps auf. Von Michaels UL-Unterkunft habe ich leider kein Foto gemacht.

    Rechts die Dendronaut Koma von Rolf, links meine Amok Draumr und Blick auf die Feuerstelle und die beiden Zelte der anderen Gruppe. Michaels Shelter sieht man nicht, da Tarnfarbe.

    Der Platz selbst ist nicht besonders schön, die Bäume für Hängematten befinden sich an einem steilen Hang und insgesamt macht der Platz keinen einladenden Eindruck. Es befanden sich bereits paar Leute dort, die 2 Zelte aufgebaut hatten.

    Während der Dämmerung saßen wir alle gemeinsam am Feuer und auf einmal kam ein Vater mit seinen beiden Töchtern am Platz an. Die Kinder waren ca. 10 und 14 Jahre alt und machten keinen besonders gut gelaunten Eindruck. Der Vater fragte uns dann, ob das die Zelte seien und ob wir diese bereits aufgeteilt hätten. Wir so: „häh????“ Der Vater: “das hier ist doch der Trekkingplatz auf dem die Zelte stehen und man sich einfach reinlegen kann. Ich habe das genauso gelesen und gebucht“. Nachdem wir ihm erklärt haben, dass man seine eigenen Unterkünfte mitbringen muss und die Zelte bereits belegt seien, versuchte er den Platzwart telefonisch zu erreichen, was aber aufgrund der Uhrzeit scheiterte. So blieb den Dreien nichts anderes übrig, als in einer Notunterkunft aus einem Poncho zu übernachten. Das schien auch ganz gut zu klappen, denn am Morgen als wir aufbrachen schliefen alle drei noch.

    Am Morgen ging es sehr früh los in Richtung des Trekkingplatzes Eußerthal. Michael führte uns über schöne Pfade an tolle Aussichtspunkte (Blick auf Burg Trifels). Eine Lehrstunde in Geschichte gab es obendrein, sehr cool, vielen Dank dafür nochmal.

    Michael musste uns aufgrund privater Verpflichtung gegen Mittag verlassen und Rolf und ich gingen weiter zum Trekkingplatz Eußerthal.

    Die Hitze machte uns ziemlich zu schaffen und wir mussten diverse Umwege zu Wasserstellen ansteuern, um unsere Vorräte aufzufüllen.

    Die sehr steile Serpentine zum Trekkingplatz gab uns den Rest und wir kamen fix und alle oben an. Trotz der körperlichen Verfassung musste ich erstmal den Platz begutachten und mich an der wahnsinnig tollen Aussicht erfreuen. Der Platz ist der Knaller! Wir hangen fix unsere Matten auf und ruhten uns aus. Bis ca. 18 Uhr waren wir alleine dort, dann kam eine etwas größere Gruppe an.

    Am nächsten Morgen ging es wieder früh weiter, und wir gingen über den anderen Weg zurück nach Eußerthal. Der Weg an der Straße führt an einem Brunnen vorbei, an dem man seinen Vorrat nochmals auffüllen kann.

    Wir waren so kaputt, dass wir uns entschieden, mit dem Bus zurück nach Annweiler zu fahren. Die letzten Kilometer nach Wernersberg mussten wir wieder zu Fuß zurücklegen.

    Das war ein tolles Wochenende und ich bin jetzt endgültig infiziert mit dem Trekking/Outdoor/Bushcraft-Virus. Sobald wie möglich werde ich den Platz in Eußerthal nochmal besuchen.

    Grüße

    Andreas

    PS: das Einstellen der Fotos hat nicht so recht funktioniert, daher einfach alle hier unter dem Text


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    Zuletzt geändert von Morti75; 11.07.2017, 11:23.

  • Tinu
    antwortet
    Danke für den spannenden Reisebericht und die schönen Fotos.

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  • Bernd Odenwald
    antwortet
    Trekking Pfalz ist halt der Puffer zwischen den Landesforsten, den Gemeinden und den Trekkern.
    Deren Geduld möchte ich haben.
    Die fangen so viel ab an Beschwerden und Leuten die eine Schließung der Plätze fordern wegen des hohen Freizeitdrucks, Feuer bei Waldbrandstufe 5 sowie dem Müll der hinterlassen wird.
    Regeln aufstellen ist das Eine. Ohne Regeln gehts nicht. Kein Sport ohne Spielregeln.
    Aber stell Dir Fußball ohne Schiedsrichter vor. Chaos pur.
    Hier müsste Trekking Pfalz die Platzwarte in die Pflicht nehmen, häufiger zu kontrollieren und auch mal konsequent vom Hausrecht gebrauch zu machen.
    Nicht an die Platzregeln gehalten? 1 Zelt gebucht, 3 Zelte aufgebaut? Auf wiedersehen! Abbauen und abhauen.
    Oder Straßanzeige bei Feuer trotz Verbot.
    Einfach mal durchziehen.
    Leider hat es sich ja herum gesprochen, dass nicht kontrolliert wird und jeder machen, buchen, hinterlassen kann was er will.

    Ewiges Thema. Eigentlich nicht Inhalt dieses Fadens.
    Sorry Morty.

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  • xuanxang
    antwortet
    Es ist doch immer so, wenn kein Schiedsrichter in der Naehe ist, jemand kommt mit einem Rost der nirgends passt, also werden die Steine so verrueckt das das Teil irgend wo aufliegen kann und das bleibt so liegen, der naechste findet die Anordnung der Steine fuer seine Vorstellung auch nicht gerade prickelnd und aendert die Position deren nach seiner Vorstellung. U.s.w.
    Auf dem Platz Annweiler war auch ein ziemlich grosses Schild vorhanden, das Feuer machen verboten sei, keinen kuemmerts. Der Vater mit seinen beiden Toechtern hat ja den Blockwart angerufen wegen den falschen Vorstellungen die er hatte. Wenn der gekommen waere haetten die das Feuer ganz schnell ausgemacht, aber ich bin mir ziemlich Sicher das der schon vor der letzten Abbiegung gerochen haette was hier verheimlicht werden soll.
    Letztendlich hinterlassen wir alle unsere Abdruecke und ich denke das Ziel sollte sein diesen so gering wie moeglich zu gestalten, was beinhaltet das Regeln wie kein Feuer machen selbstverstaendlich eingehalten werden muessen.

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  • barfuß
    kommentierte 's Antwort
    Hallo Bernd,
    das ist aber nett, dass du gleich ein Video angefügt hast. Das sagt doch immer mehr als viele Worte. Vielen Dank auch für den Hinweis mit den Rädern. Super!

  • Morti75
    antwortet
    nicht dass ich wüsste, aber ich schaue am Montag nochmal nach und mach paar Fotos

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  • Bernd Odenwald
    antwortet
    Hier der Zustand Anfang des Jahres:
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    Was geht in den Köpfen mancher Menschen vor?

    Wurde denn links ein Stamm verfeuert? Oder eine weitere Feuerstelle eröffnet?

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  • Morti75
    antwortet
    ich habe mich auch gewundert über die merkwürdige Anordnung der Steine. Weitere Fotos habe ich leider nicht

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  • Bernd Odenwald
    antwortet
    Zitat von Morti75 Beitrag anzeigen

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    Was ist denn aus der Feuerstelle geworden?
    Hast Du da noch ein Foto aus anderer Perspektive?

    Da fehlt ein Stamm zum sitzen links und auch die Steine der Feuerstelle liegen IN ihr.
    Das war zum Saison Beginn komplett anders.

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  • Morti75
    antwortet
    Zitat von MoPe Beitrag anzeigen
    Morti75 Bei dir ist es also die Draumr geworden? Ach und danke für den tollen Bericht!
    ja, meine Frau hat sich auch für eine Draumr entschieden. Wenn die Hammocktent lieferbar gewesen wäre, hätten wir wohl die genommen. Aber so ist es auch gut, ich habe bestens geschlafen.

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  • MoPe
    antwortet
    Morti75 Bei dir ist es also die Draumr geworden? Ach und danke für den tollen Bericht!
    Zuletzt geändert von MoPe; 12.07.2017, 09:05.

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  • Bernd Odenwald
    kommentierte 's Antwort
    Guckst Du:

    Liegt abseits vom Weg und ist nicht einsehbar. Idyllisch jetzt nicht so arg, aber mitten im Wald. Frisch gebaut halt.
    Da liegt noch etwas Holz herum am Rand von den Rodungsarbeiten.
    Super Baumabstände für Hängematten. Tolle Feuerstelle, Sitzgelegenheiten.
    Mit dem Rad nur bedingt. Der empfohlene Weg ist ein schmaler Pfad. Da sollte man nicht mit dem Rad hoch bzw. wird das zu steil.
    Über Umwege kommt man auch mit dem Rad hin. Da muss man ne Karte in die Hand nehmen und schauen.
    Wasser muss mitgebracht werden. Auf dem Weg hoch keinerlei Quelle.

  • barfuß
    kommentierte 's Antwort
    Liegt der Platz schön? Direkt an einem großen Weg oder eher idyllisch? Gibt es gute Aufhängemöglichkeiten? Ist er mit dem Rad erreichbar?
    Das wäre das, was mir so spontan einfällt.

  • Bernd Odenwald
    kommentierte 's Antwort
    Platz 13 ist Frankenstein. So schlimm das auch klingt, es ist der neueste Platz von Trekking Pfalz.
    Ich hatte sie alle. getestet. Auf eigene Kosten.
    Was willst Du wissen zum Platz? Man kann viel schreiben.

  • barfuß
    antwortet
    Ein schöner Bericht mit schönen Fotos. Ich habe ihn gleich an meinen Neffen (20 J.) weitergeleitet, der jetzt auch mit Hängemattentouren beginnen will. Er will mit einem Freund demnächst zum Treckingplatz Nr. 13, weil der am nahesten an seinem Wohnort ist. Kennt den jemand?

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