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  • Winterschuhe

    Hallo zusammen,

    welche Schuhe tragt ihr denn im Winter? Vor allem im besonders problematischen Temperaturbereich zwischen -5 und 5 °C?

    Gruß, Roland

  • #2
    Hallo,

    ich habe mir letztens die Lowa Camino LL in weit gekauft.
    Den trage ich das ganze Jahr.

    Der Lowa Renegate ist mit ca. 2000km in die Jahre gekommen.
    Neu besohlen geht bei dem nicht.

    Gruss
    Konrad

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    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
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      Der Camino ist aber doch einiges schwerer als der Renegade. Schaust du denn bei den Schuhen nicht aufs Gewicht? ;)

  • #3
    Ich hatte ein paarmal den Salomon Discovery GTX, gerade auch für kurze Schneeschuh-Touren. Allerdings habe ich in den etwas das Vertrauen verloren, seit ich bei einem Paar nach 600km Gebrauch erstmals Regen hatte und danach triefend nasse Socken. (Zum Glück habe ich die Kosten zu 100% ersetzt bekommen.)

    Mit dem Lowa Renegade Mid GTX habe ich 1'200km lang trockene Füsse gehabt. Nun, nach rund 1'500km ist der so ziemlich durch. (Vom neuen Renegade bin ich bisher noch nicht besonders überzeugt. Die haben irgendwie den Leisten verändert. Ich habe um ein Haar hinten an der Ferse eine Blase bekommen. Das hatte ich seit Jahren nie mehr.)

    Was findest du denn bei genau diesem Temperaturbereich problematisch?

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    • #4
      [QUOTE=Waldläufer70;n25127]Was findest du denn bei genau diesem Temperaturbereich problematisch?[/QUOTE]

      Im Sommer (konstant >5°C) gehe ich mit nicht wasserdichten Querfeldeinlaufschuhen (Trailrunner), die sind extrem leicht (teilweise unter 400 g), bequem und trocknen sehr schnell wieder, wenn sie mal nass waren. Für den tiefsten Winter, wenn's konstant gut unter 0°C hat, würde ich mir Mukluks besorgen. Die halten warm und atmen gut.
      Beide Schuhe sind aber für Temperaturen um den Gefrierpunkt ungeeignet, weil sie nicht wasserdicht sind und bei diesen Temperaturen nie wieder trocknen.
      Ich schwanke für den genannten Temperaturbereich zwischen den von Euch schon erwähnten, relativ wasserdichten und einigermaßen atmungsaktiven Wanderschuhen (Renegade, Doscovery, etc.) und den sehr wasserdichten aber wenig atmungsaktiven Halbgummistiefeln (z.B. [URL="https://www.bergfreunde.de/the-north-face-chilkat-ii-winterschuhe/"]Northface Chilkats)[/URL].
      Hat jemand von Euch Erfahrung mit der letztgenannten Sorte von Schuhen?

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      • #5
        Vollkommen wasserdichte Gummischuhe kenne ich nich. Die sehen jedenfalls sehr warm aus. Sicher gut fürs Lager. Wie sie zum Wandern sind, müsstest du halt ausprobieren.

        Gore-Tex, Sympatex, eVent & Co. sind eigentlich für unseren Bedarf auch 100% wasserdicht (weit über 10'000mm Wassersäule, ein Vielfaches davon). Nur ist halt immer das Risiko, dass man ein Montagsmodell erwischt. Und dann kann man gleich einen Stoffschuh ohne Membran anziehen. Also am besten einen Membran-Schuh bei widrigen Bedingungen nahe von zuhause testen!

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        • #6
          Hallo,

          mein Camino LL enthält keine Membrane.

          Da ist nur Leder außen und innen (LL). Ich mag keine Membranschuhe, weil die Membrane
          vorne im Knickbereich sowiso nur kaputt geht. ist nur eine Frage der Zeit.
          Die Membranen im Schuh dienen lediglich dazu, daß der Schuh wasserdicht ist. Die Atmungsaktivität
          ist in diesem Fall nicht gegeben. Die Lüftung funktioniert nur über die Pumpfunktion im Schaft.

          Der Camino ist noch neu, aber er soll wasserdicht sein. Ist hydrophobiertes Leder.
          Ich rufe bei Lowa direkt an und lasse mir den Herrn Kruse geben. Der hat mich bisher
          top beraten.

          Gruss
          Konrad


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          • #7
            Der Camino LL gefällt mir eigentlich auch ganz gut, aber 1600g sind halt schon ein bisschen heftig. Ich hatte mal die Lowa Trekker, die hatte ich nur einmal wieder an, nachdem ich eine Tour mit ultraleichten Trailrunnern gemacht hab. Aber für den Winter führt wohl kein Weg an was Schwererem vorbei.
            Danke jedenfalls für die Berichte.

            [QUOTE=Konradsky;n25131]Ich rufe bei Lowa direkt an und lasse mir den Herrn Kruse geben. Der hat mich bisher
            top beraten.
            [/QUOTE]

            Gute Idee, das werd ich auch mal probieren.
            Zuletzt geändert von echinotrix; 04.11.2016, 10:36.

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            • #8
              [QUOTE=Konradsky;n25131]Da ist nur Leder außen und innen (LL). Ich mag keine Membranschuhe, weil die Membrane
              vorne im Knickbereich sowiso nur kaputt geht. ist nur eine Frage der Zeit.
              Die Membranen im Schuh dienen lediglich dazu, daß der Schuh wasserdicht ist. Die Atmungsaktivität
              ist in diesem Fall nicht gegeben. Die Lüftung funktioniert nur über die Pumpfunktion im Schaft.[/QUOTE]

              Klar, die Membran macht den Schuh wasserdicht. Bei meinen Schuhen habe ich damit unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Solange die Membran intakt ist, ist der Schuh zu 100% wasserdicht (Wassersäulen im fünfstelligen Millimeter-Bereich). Bei meinem Renegade war das weit über 1'000km lang der Fall (Spanien im Winter, Schottland im Sommer und immer völlig trockene Füsse). Mit meinem ersten Salomon Discovery habe ich zahlreiche Wanderungen und Schneeschuhwanderungen gemacht und hatte auch immer trockene Füsse - bis ich dann eben auch eine negative Erfahrung mit diesem Modell gemacht habe.

              Die Atmungsaktivität ist - gerade bei tieferen Temperaturen - durchaus erhöht gegenüber einem Membranschuh ohne oder mit nur geringer Atmungsaktivität. Ich hatte im Renegade bei Temperaturen zwischen -5°C und 20°C immer trockene Füsse: je kälter desto trockener. Erst bei Temperaturen über 20°C (oder sogar 25°C) wurde er zunehmend schwitzig, mit Merinosocken aber trotzdem noch immer absolut komfortabel für mich. So zum Beispiel letzten Sommer in den Pyrenäen / Frankreich bei Temperaturen bis gegen 40°C (allerdings mit bereits kaputter Membran).

              Ich würde aber nur noch (halb)hohe Volllederschuhe mit Membran kaufen. Das Leder schützt die Membran, sie ist nicht mehr gleich starker Faltung und erhöhtem Wasserdruck von aussen ausgesetzt. Halbschuhe mit Membran halte ich für unsinnig. Da wird die Membran viel zu stark strapaziert und hält oft nicht, was sie verspricht. Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Es muss auch nicht immer Gore-Tex sein. Sympatex und eVent sind mindestens so gut, vielleicht sogar besser. Und Sympatex hat zudem die bessere Ökobilanz.

              Ich bin gespannt auf deine Erfahrung mit dem hydrophobierten Leder. Die Aussagen darüber im Internet sind sehr unklar. Von "wasserabstossend" bis "wasserdicht" liest man da alles. Ich vermute, sie sind letztlich nicht über längere Zeit wasserdicht, sondern schützen einfach einige Zeit vor Feuchtigkeit und nehmen weniger Wasser auf, was sie schneller trocknen lässt. Auch vermute ich, dass sie recht intensive Pflege benötigen, um langfristig wasserabstossend zu bleiben. Wie gesagt, das sind meine Vermutungen. Berichte gerne darüber, Konrad!

              PS: Die Bezeichnung "LL" meint meines Wissens immer einen Volllederschuh ohne Membran.
              Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.11.2016, 10:06.

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              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
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                PS:

                "Zur Pflege hydrophobierten Leders können handelsübliche Wachse und Cremes eingesetzt werden. Der wasserabweisende Effekt bleibt am besten erhalten, wenn die Pflegemittel keine Emulgatoren oder Netzmittel enthalten. Pflegemilchen sind meist weniger geeignet. Speziell für den Schwerschuhbereich wie Berg- oder Motorradstiefel gibt es Spezialprodukte.

                Bei Nubukleder empfiehlt sich ab und zu die Verwendung eines hydrophobierenden Sprays zur Auffrischung der Wirkung und Farbvertiefung, da die hier verwendeten Fluor-Carbon-Wirkstoffe sich teilweise verflüchtigen und erneuert werden sollten."

                Quelle: [url]http://www.bm-orthoservice.de/ost_hydr.htm[/url]
                Zuletzt geändert von Waldläufer70; 04.11.2016, 14:07.

            • #9
              Moin Moin,
              ich trage im Winter bei nasskaltem Wetter gerne halbhohe Gummistiefel wie den Victory 2 von Viking.In Verbindung mit Coolmax Socken drunter und dicken Merinowoll Socken darüber.Damit kann ich ohne Probleme stundenlang laufen.Für lange Wanderungen vielleicht nicht so gut geeignet,aber für kurze bis mittellange Strecken komme ich damit sehr gut zurecht.Habe auch gute Erfahrungen mit dem Icebreaker von Kamik gemacht.Der hat einen Wollfilz Innenschuh.
              Wenns trockener ist,trage ich meißt Wanderschuhe wie z.B.den Lowa Trekker.

              Kommentar


              • #10
                [QUOTE=wuppitom;n25216]Moin Moin,
                ich trage im Winter bei nasskaltem Wetter gerne halbhohe Gummistiefel wie den Victory 2 von Viking.In Verbindung mit Coolmax Socken drunter und dicken Merinowoll Socken darüber.Damit kann ich ohne Probleme stundenlang laufen.Für lange Wanderungen vielleicht nicht so gut geeignet,aber für kurze bis mittellange Strecken komme ich damit sehr gut zurecht.Habe auch gute Erfahrungen mit dem Icebreaker von Kamik gemacht.Der hat einen Wollfilz Innenschuh.
                Wenns trockener ist,trage ich meißt Wanderschuhe wie z.B.den Lowa Trekker.[/QUOTE]

                Danke. Das hilft mir weiter.

                Mittlwerweile habe ich mich für eine etwas extravagante Variante entschieden. Ich werde mal ausprobieren, wie sich Trailrunner im Winter machen.
                Die Idee ist folgende:
                In Kombination mit viel Wolle sollte ich bei trockenen Bedingungen bis einige Grad unter Null komfortabel unterwegs sein.
                Wenn's zusätzlich noch nass wird (Schneematsch), dann kommen wasserdichte DIY Silnylongamaschen dazu und werde ich versuchen, mit Gore-Text-Socken oder Dampfsperren meine Füße trocken zu halten. Im Sommer bin ich mal den ganzen Tag in Trailrunnern im Regen gelaufen. Mir war zwar nie kalt, aber am Abend waren meine Füße vom vielen Wasser so aufgequollen, dass das Laufen etwas unangenehm wurde. Mit trockenen Nachtsocken und einer ordentlichen Portion Melkfett war das am nächsten Morgen wieder vollständig regeneriert, meine Schuhe waren auch innerhalb kürzester Zeit wieder trocken. Aber diesmal will auf jeden Fall dass meine Füße trocken bleiben, weil ja noch die niedrigen Temperaturen dazukommen.
                Für den Fall, dass es richtig kalt werden sollte (<-10°C), hätte ich gerne so Neopren-Überschuhe wie [URL="https://www.40below.com/products_detail.php?ProductID=13"]die hier[/URL]. Ich hab aber noch nicht recherchiert, wo ich sowas in der EU kriegen könnte. Eigentlich wären für diesen Temperaturbereich Mukluks optimal, aber die scheiden hier aus da ich Temperaturen über dem Gefrierpunkt erwarte und Mukluks nicht wasserfest sind. Außerdem sind die bei uns noch schwerer zu bekommen als Überschuhe.

                Trailrunner im Winter haben in meinen Augen folgende Nachteile:

                - ständige Einschätzung der Wettersituation und rechtzeitiges Reagieren auf Wetteränderungen sind nötig (viel Managementaufwand)
                - weniger Schutz in schwierigem Gelände oder bei schweren Arbeiten

                Die Vorteile sind vielfältig:

                - das Gewicht: inkl. Socken liegt man bei 500g, also etwa die Hälfte von den normalerweise verwendeten Wanderstiefeln. Wenn man sich noch die Neoprenüberzieher anzieht, ist man bei etwa 1000g, damit ist man dann aber auch locker bis -30 Grad bedient.
                - die Flexibilität: Man kommt mit einem Paar Schuhe, 2-3 Paar Socken, ein paar Gefrierbeuteln und den Überziehern für alle Bedingungen aus
                - der Preis: wie gesagt, nur ein paar Schuhe

                Wenn man sich erstmal überwunden hat und akzeptiert, dass die Schuhe nass werden dürfen, dann ist der wichtigste Schritt getan. Ich kann mir vorstellen, dass man mit dem System ziemlich gut unterwegs sein kann, wenn man ersteinmal einige Erfahrung gesammelt hat. Nicht umsonst laufen die meisten Langstreckenwanderer mit Trailrunnern, viele auch im Winter (z.B. Fronkey, [URL="https://www.youtube.com/watch?v=VKurPZLxag0"]hier[/URL]). Es geht hier natürlich in erster Linie ums mehrtägige Wandern, für z.B. Bushcraften würde ich diese Lösung nicht empfehlen.

                Was meint ihr, werde ich damit sehr leiden oder könnte das funktionieren? Hat jemand von Euch Erfahrung mit einem solchen System?


                Gruß,

                Roland

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                • #11
                  Aber bei Schnee würdest du dann schon auf festere Schuhe umsteigen? Im Schnee rutschst du öfters undefinierbar im Zeug rum. Da können Halbschuhe unter Umständen gefährlich werden. Solange kein Schnee liegt, sehe ich da eigentlich keine Problem. Probier das System doch in den nächsten Tagen bei feuchten Bedingungen aus. Du kannst die Schuhe ja auch künstlich nass machen und dann eine Runde drehen, um Vorerfahrungen zu sammeln.

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                  • #12
                    [QUOTE=Waldläufer70;n25224]Aber bei Schnee würdest du dann schon auf festere Schuhe umsteigen? Im Schnee rutschst du öfters undefinierbar im Zeug rum. Da können Halbschuhe unter Umständen gefährlich werden.[/QUOTE]

                    Du denkst vermutlich an Schürfwunden und Schnitte durch harten Schnee bzw. Eis, oder? Das ist ein Argument gegen Halbschuhe, ja. Auch bei Geröllfeldern würde ich's mir gut überlegen. Und wirklich steigeisenfest sind Turnschuhe ja auch nicht, also auch nix für' Gletscher. Wobei's schon auch so Spike-Gummi-Konstruktionen gibt, die auch hier gehen würden. Ist aber wohl nichts für den alpinen Bereich.

                    Insgesamt denke ich, es hängt immer sehr von der konkreten Situation ab - und natürlich persönlichen Vorlieben. Bei einer Winterbegehung eines 5000ers im Alpinstil ist die Lage für mich eindeutig, bei einer mehrtägigen Herbstwanderung durch den Pfälzer Wald auch. Ansonsten muss man abwägen: Risiken gegen Komfort. Ich bin halt gerne sehr leicht unterwegs, vor allem "unten rum", sprich bei den Schuhen.

                    [QUOTE=Waldläufer70;n25224]Probier das System doch in den nächsten Tagen bei feuchten Bedingungen aus. Du kannst die Schuhe ja auch künstlich nass machen und dann eine Runde drehen, um Vorerfahrungen zu sammeln.[/QUOTE]

                    Bin letzten Winter schon mal im Schneeregen mit Laufschuhen unterwegs gewesen, das hat ziemlich gut funktioniert. Bei etwa 0°C hatte ich zwar leicht feuchte, aber warme Füsse. Das war aber noch ohne Gore-Tex-Socke bzw. Dampfsperre und ohne wasserfeste Gamaschen, und es war auch nur ein paar Stunden richtig nass. Wie schon erwähnt hatte ich im August einen kompletten Regentag mit durchgehend triefnassen Schuhe. Das ist ganz schön auf die Haut gegangen, das will ich nicht unbedingt nochmal haben. Vor allem nicht im Winter, da trag ich mir dann die ganze Feuchtigkeit der Fußhaut in die Daune. Das wär nix.
                    Zuletzt geändert von echinotrix; 08.11.2016, 15:25.

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                    • #13
                      [QUOTE=echinotrix;n25225]Du denkst vermutlich an Schürfwunden und Schnitte durch harten Schnee bzw. Eis, oder?[/QUOTE]

                      Nein, ich dachte eher daran, dass man sich relativ leicht den Fuss verdrehen oder die Zehen anstossen kann, wenn man rutscht, ohne den Untergrund zu sehen.

                      Allerdings kommt mir gerade jetzt in den Sinn, dass ich auch schon im April in Lederhalbschuhen durch den Schnee von [URL="https://map.geo.admin.ch/?topic=ech&lang=de&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&layers=ch.swisstopo.zeitreihen,ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,ch.bav.haltestellen-oev,ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege&layers_visibility=false,false,false,false&layers_timestamp=18641231,,,&X=169141&Y=514885&zoom=9&crosshair=marker"]Le Pont[/URL] bis auf die [URL="https://map.geo.admin.ch/?topic=ech&lang=de&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&layers=ch.swisstopo.zeitreihen,ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,ch.bav.haltestellen-oev,ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege&layers_visibility=false,false,false,false&layers_timestamp=18641231,,,&X=170930&Y=516823&zoom=9&crosshair=marker"]Dent de Vaulion[/URL] gewandert bin. (Ich versuche noch ein paar Fotos anzuhängen, damit du dir die Verhältnisse besser vorstellen kannst.)

                      Da hatte ich natürlich nasse Füsse, aber gefroren habe ich an den Füssen nicht, da ich fast immer in Bewegung war und auf dem Gipfel bei eisigem Wind nicht zu lange pausiert hatte. Ich hatte da nur ein einigermassen dickes Paar Merinosocken an, mehr nicht. Und es dauerte einige Zeit, bis die Füsse nass waren. Triefend nass waren die Socken zudem nicht. Und obwohl ich zum Teil querfeldein (ohne Weg) auf den Gipfel gewandert bin, hatte ich nie Angst um meine Füsse (umknicken und dergleichen). Beim Abstieg habe ich dann allerdings eine flachere Route über Petra Felix und L'Abbaye gewählt. (Übrigens eine ganz schöne Ecke des Jura!)

                      [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 00 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 132,5 KB ID: 25232","data-align":"none","data-attachmentid":"25232","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 01 Le Pont.jpg Ansichten: 2 Gr\u00f6\u00dfe: 106,3 KB ID: 25237","data-align":"none","data-attachmentid":"25237","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 02 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 108,6 KB ID: 25231","data-align":"none","data-attachmentid":"25231","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 03 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 51,9 KB ID: 25230","data-align":"none","data-attachmentid":"25230","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 04 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 54,7 KB ID: 25229","data-align":"none","data-attachmentid":"25229","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 05 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 185,6 KB ID: 25233","data-align":"none","data-attachmentid":"25233","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 06 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 65,0 KB ID: 25234","data-align":"none","data-attachmentid":"25234","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 07 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 76,4 KB ID: 25235","data-align":"none","data-attachmentid":"25235","data-size":"small"}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 08 Le Pont.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 70,0 KB ID: 25236","data-align":"none","data-attachmentid":"25236","data-size":"small"}[/ATTACH]
                      Angehängte Dateien
                      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.11.2016, 19:18.

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                      • #14
                        Goretex oder Neopren Socken kann ich nicht empfehlen!Ich habe noch die GTX Socken der US Army aus den 90er.Die haben eine Naht die üble Druckstellen verursacht.Weiter sind sie in Schuhen nicht sehr atmungsaktiv.Neopren Socken sind dicht!Das heißt,Schweiß kann nicht entweichen und somit sind die Füße schnell feucht und das sollte man im Winter unbedingt verhindern.Feuchte Füße frieren schneller und schlimmer.Manche Winterwanderer tragen sogenannte Vapor Barrier Liner.Das sind quasi wasserdichte Socken die auf Haut getragen [url]http://werden.Dar[/url]über kommen dicke [url]http://Wollsocken.Funktioniert[/url] wohl recht gut laut mancher Aussagen.
                        Ich persönlich mag es so nicht.Habe es aber bisher nur einmal so gemacht.Solange man in Bewegung ist merkt man die Kälte nicht so.Aber wenn man eine längere Pause macht dann zeigt es sich ob ein Schuh wirklich warm hält.Vorsicht bei Temperaturangaben mancher Hersteller!Die gehen bei ihren minus Angaben davon aus man bewegt sich ordentlich.Ich gehe oft im Winter bei minus Graden angeln und da bewegt man sich jetzt nicht gerade viel.Da müssen meine Schuhe warm halten sonst macht es keinen Spaß.Wenns sehr kalt ist trage ich Candian Boots,wie z.B.Sorel-oder Kamik Stiefel.Fast alle guten Winterstiefel arbeiten mit Wollfilz Innenschuhen.Die sollten rausnehmbar sein damit man sie schneller trocknen kann.Ich habe solche Innenschuhe auch schon in Gummistiefeln getragen.Die sollten aber dann 2 Nummern größer sein.Alle meine Winterschuhe sind 1-2 Nummern größer als sonst.

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                        • Waldläufer70
                          Waldläufer70 kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Die Dinger aus Neopren sind gemäss Link oben Überschuhe, die zudem im "Gamaschen-Bereich" (oberhalb des Fusses) atmungsaktiv sind.

                        • Mittagsfrost
                          Mittagsfrost kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Du hast schon wieder vergessen, nach dem Punkt (Satzzeichen) ein Leerzeichen zu setzen, bevor es mit dem neuen Satz losgeht. Das zerschießt die Formatierung und erschwert den Lesefluss.

                      • #15
                        @Waldläufer70: Danke für die schönen Bilder, da will ich auch mal hin. Das mit den feuchten aber warmen Füßen habe ich eben auch bemerkt. Mit den ganz leichten Trailrunnern ist der Schuh halt durch die Körperwärme dann auch ruck-zuck wieder trocken, wenn's mal eine Zeit lang trocken ist und man sich ordentlich bewegt.

                        @wuppitom: Im Grunde würde ich die Gore-Tex-Socken wie Vapor Barrier Liner nutzen. Ich denke, da ist kein großer Unterschied, atmungsaktiv sind die Gore-Tex-Socken nicht wirklich, was die Rezensenten in Foren so schreiben.

                        So wie ich das verstanden hab, ist der springende Punkt bei allen VBLs - egal ob an den Füßen oder sonst wo - dass man die Temperatur ziemlich penibel reguliert. Man darf gerade so nicht frieren, damit die Transpiration möglichst gering ist. Die Regulierung geht über die Dicke der Isolation, die Belüftung, und - vor allem - über die Anpassung der körperlichen Aktivität. Wenn man Pause macht, muss man sofort mehr Isolation draufpacken, sonst friert man sofort.

                        Falls sich jemand dafür interessiert, gibt's hier die beste Abhandlung dazu, die ich bisher gefunden habe: [URL="http://andrewskurka.com/2011/vapor-barrier-liners-theory-application/"]http://andrewskurka.com/2011/vapor-b...y-application/[/URL]

                        Ach ja, von wegen Druckstellen mit Gore-Tex-Socken der US Army: das hatte ich auch schon gelesen. Ich hab mir jetzt einfach trotzdem mal welche bestellt, die momentane Referenzmarke: [URL]https://www.sealskinz.com/DE/[/URL]. Die sollen ziemlich gut sein, mal ausprobieren.

                        Als echte VBL-Socke habe ich letztes Jahr mal Gefrierbeutel getestet, das ging über 20 km schon ganz gut. Noch besser find ich aber 10-Liter-Mülltüten, die sind superdünn und nicht so rutschig, merkst Du gar nicht, dass Du die an hast. Allerdings weiß ich nicht, wie lange die durchhalten, ich bin neulich nur mal etwa 2 km drin gelaufen. Das zumindest haben sie heil überstanden.
                        Zuletzt geändert von echinotrix; 08.11.2016, 20:56.

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                        • Waldläufer70
                          Waldläufer70 kommentierte
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                          Was ich bei einem sommerlichen heftigen Landregen auf dem Fahrrad aus der Not schon genutzt hatte, als meine Füsse völlig kalt und durchnässt waren: frische trockene Socken plus darüber wasserdichte Plastiktüten in den leichten Stoffschuhen. Das hat nicht mal schlecht funktioniert: Plötzlich waren die Füsse wieder angenehm warm. Allerdings ist da die Belastung der Tüten natürlich wesentlich geringer als beim Wandern. Aber solche Tüten wiegen ja nicht alle Welt. Da kann man doch einfach ein paar mehr mitnehmen. Man kann sie ja auch für den Abfall und anderes nutzen...

                          PS: Ich habe auch Freude an diesen Fotos. Ich war damals wenig unterhalb vom Gipfel und es schien ein heftiges Unwetter aufzuziehen. Ich wollte deshalb die Wanderung schon um ein Haar abbrechen, doch dann spürte ich plötzlich: Jetzt klart es auf. Und tatsächlich hatte ich auf dem Gipfel sogar ein wenig Sonne - bei heftigem, eiskaltem Wind. Schön!
                          Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.11.2016, 21:07.
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