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Vogesenhauptkamm im Winter

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  • #31
    Da es ja entgegen meiner Prognose lt. der Webcam von Lac Blanc doch einiges an Schnee hat, wäre Deine 2. Variante vielleicht nicht verkehrt.

    Angefixt von Deiner ursprünglichen Idee habe ich mir mal noch meine eigenen Gedanken gemacht. Die Anreise nach Raves ist ja nicht wirklich optimal. Da geht sehr viel Zeit drauf. Ich weiß jetzt nicht, wie mobil Du bist, ich würde jedenfalls mit dem Auto nach Selestat fahren (Fahrzeit von NW ca. 2 h) und von dort den Bus um 8:22 h nach Raves (Ancienne Gare) nehmen. Somit wäre ich 9:18 h in Raves. Der alte Bahnhof liegt wohl etwas außerhalb, aber ich wäre 2 Stunden früher dort.

    Ein weiterer Vorteil von Selestat als Ausgangspunkt wäre, dass es von Metzeral im Prinzip alle 1/2 Stunde einen Zug nach Selestat gibt (Fahrzeit ca. 1:20 h). Das Gleiche gilt dann auch für Munster (ist man nämlich zu spät dran, kann man mit dem Bus von Col de la Schlucht nach Munster ([url]http://www.livo-vosges.fr/exec/pdf.asp?fichier=ligne_1B_BAT.pdf&NumRub=1066[/url]) abfahren.

    Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest.

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    • #32
      Gemäss diverser Webcams liegt tatsächlich noch einiges an Schnee. Solange keine Warmluft zuströmt, dürfte das die nächsten Tage noch so bleiben. Im Jura liegt auch schon einiges an Schnee.
      Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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      • #33
        @Hängematz: Danke für's nachdenken. Ich hab aber leider kein Auto, das muss ich daheim bei der Familie lassen, falls die was unternehmen wollen. Aber die Variante mit "Zug nach Colmar und dann Bus nach Lapoutroie" ist ganz okay. Hab's ja auch nicht eilig.

        Wegen dem Schnee muss ich dann halt mal schauen. Solange ich keine Schneeschuhe brauche, mach ich mir gar keine Gedanken. Falls doch, werd ich's wahrscheinlich trotzdem machen. Etwas über 30 km und 1100 Höhenmeter sollten in 2 Tagen auch mit Schneeschuhen zu machen sein. Für diesen Fall würde ich schauen, ob ich nicht doch das Auto krieg und dann bei der Anreise noch ein paar Stunden raushol.

        Am meisten Sorgen mach ich mir wegen der Navigation, aber ich werd mein Garmin GPS mitnehmen, für den Notfall. Damit sollte ich auch für verschneite Wegweiser und nicht erkennbare Pfade gewappnet sein.
        Zuletzt geändert von echinotrix; 13.11.2016, 17:50.

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        • Waldläufer70
          Waldläufer70 kommentierte
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          Nimm bei Schnee einfach unbedingt die 1:25'000er-Karten, achte auf die Höhenlinien und auf Wälder und Waldränder. Da sollte das mit der Navigation kein Problem sein. Wir wurden 2012 Ende Oktober im Jura so richtig eingeschneit (auch davon hätte ich noch Bilder...). Selbst mit der 1:60'000er-Wanderkarte war die Navigation aber kein Problem. Wir mussten die Karte halt öfters mal konsultieren, die meisten Wegweiser waren aber gut zu sehen. Manchmal musste man etwas Schnee von der Tafel wischen oder im schlimmsten Fall das Eis wegkratzen, um sie lesen zu können. Ein grosser Massstab hilft jedenfalls sehr dabei, die Geländeformen (Hügel, Verlauf von Tälern und Höhen, Wegen, etc.) schnell zu erkennen. Bei kleineren Massstäben wird das bisweilen schwierig, weil viele wertvolle Details fehlen oder ungenau eingetragen sind.

      • #34
        [QUOTE=Waldläufer70;n25336]Nimm bei Schnee einfach unbedingt die 1:25'000er-Karten.[/QUOTE]

        Ich habe diesbezüglich noch eine interessante Entdeckung gemacht. Wie bereits erwähnt gibt es ja die sehr guten IGN Karten vom Club Vosgien. Seit einiger Zeit werden diese auch plastifiziert angeboten. Wer jetzt Bedenken wegen dem Mehrgewicht hat, den kann ich beruhigen. Der Unterschied beträgt ca. 1 Gramm. Grund dafür ist, dass die reinen Papierkarten nur einseitig bedruckt sind, während bei den "Plastikkarten" beide Seiten bedruckt werden. Ganz schön clever, die Franzosen.:thumbup:
        Edit: Ich hatte vergessen zu erwähnen, das beide Karten den gleichen Blattschnitt haben. Daher die Einsparung an Gewicht.
        Zuletzt geändert von Hängematz; 15.11.2016, 09:09.

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        • #35
          Cool, danke für den Tip, Hängematz.

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          • #36
            Die Karten sehen äusserlich eigentlich aus wie die ganz normalen Karten der "Série Bleue" (1:25'000) vom IGN (Institut National de l'Information Géographique et Forestière). Worin unterscheiden sich die Karten des Club Vosgien von jenen?

            Noch leichter sind übrigens Karten, die vollständig aus Polyethylen hergestellt sind. In Grossbritannien sind das die vom Harvey-Verlag. Die sind vollständig wasserfest, sehr klein faltbar und sehen auch nach einer Woche intensiven Gebrauchs noch fast wie neu aus - selbst wenn man sie klein zusammenrollt und täglich mehrmals aus der Hüfttasche des Rucksacks kramt und wieder versorgt. Ich fand die zum Beispiel deutlich besser als die vom Footprint-Verlag, die nur plastifiziert und zudem auch kartographisch viel schlechter sind. Die reissen viel leichter ein und haben eine deutlich geringere Lebensdauer.
            Zuletzt geändert von Waldläufer70; 15.11.2016, 21:07.
            Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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            • #37
              Nachtrag zu den IGN Karten: Gewicht beträgt 85 bzw. 86 g.

              [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Wieso Unterschied? Niemand schrieb von einem Unterschied. Wahrscheinlich so wie der Unterschied zwischen einem Golf und einem Golf von Volkswagen.:D

              [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":25417}[/ATTACH]
              Meines Wissens wurden bzw. werden die 1:25.000 Wanderkarten in Verbindung mit lokalen Wandervereinigungen erstellt. Bei den Vogesen wäre das halt der Club Vosgien, wo anders ist es jemand anderes.

              Karten von Harway kenne ich auch, allerdings für die Insel im Westen von Europa. Meine haben einem Maßstab von 1:40.000, was ich nicht so prickelnd finde. Außerdem wiegt so eine Karte 61 g, ist dafür aber auch nur halb so groß wie die IGN. D. h. Pro Quadratmeter sind die Harway schwerer als IGN OTR Karten.

              Sollte der Wunsch bestehen, dass Thema Karten für UK zu vertiefen, wäre es gut, dies in einem separaten Thread zu tun. Hier geht es ja um unsere Freunde im Elsass.:)
              Angehängte Dateien

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              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
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                Du hast recht: Die Harvey-Karte vom West Highland Way (1:40'000) wiegt 60g, hat aber das ziemlich genau halb so grosse Format wie die Carte Bleue (Blatt 3433 OT Allevard), die 93g wiegt. Da hat mich mein Gefühl getäuscht. Beide sind nur einseitig bedruckt. Dass man den Massstab 1:40'000 nicht mit 1:25'000 vergleichen kann, liegt auf der Hand. Besser als die Footprint-Karte zum West Highland Way ist sie aus meiner Sicht aber schon. Wobei das Kartenbild immer auch viel mit Gewohnheit zu tun hat und auch Geschmackssache ist. Mir ging es primär um die Vorzüge des Materials bei Nässe und starker Beanspruchung. Das ist ein Aspekt, der mit der Region nichts zu tun hat.

                PS: Die Harvey "Superwalker" Maps sind im Massstab 1:25'000. Die hatte ich für die Cairngorms.
                Zuletzt geändert von Waldläufer70; 15.11.2016, 23:44.

            • #38
              93 g, dann ist Deine Karte schwerer als meine. Bei Dir sind bestimmt mehr Berge drauf, als bei mir.:yahoo:

              Was die Robustheit angeht, gebe ich Dir recht. Wobei die OTR Karten mit Ihrer Papierzwischensicht mit Feuchtigkeit auf Dauer nicht wirklich gut zurecht kommen. Dafür lassen sie sich besser mit einen Folienstift beschriften. Hach, es ist halt immer irgendwas.;)

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              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
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                Habe mich auch über die 93g gewundert. Meine Karte 3333 OT Massif de la Chartreuse Nord wiegt 86g, die Karte 3334 OT assif de la Chartreuse Sud wiegt 95g. Ich vermute, dass je nach Region mal ein Streifen mehr oder weniger dran ist. Gerade nachgeschaut: Ist tatsächlich so.

                Nach deiner Logik müssten die Schweizer Karten ja noch mehr wiegen. Da gibt's noch mehr Berge pro Fläche: Die Alpen decken rund 60% der Landesfläche ab. ;)

                PS: Was beschriftest denn du so auf Karten? Ich habe bisher bloss mal auf einer Karte die fehlenden Campingplätze eingezeichnet.
                Zuletzt geändert von Waldläufer70; 16.11.2016, 00:18.

              • Konradsky
                Konradsky kommentierte
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                Unter anderem beschriftet Hängematz seine Karten dahingehend, wo es Schwarzwälder
                Kirschtorte gibt, die nach einem Stück einen Blutalkoholgehalt von 2 Promille
                erzeugt.
                Zuletzt geändert von Konradsky; 16.11.2016, 11:22.

            • #39
              [USER="21"]Konradsky[/USER] , Du Verräter!:cursing:

              Aber es stimmt, bei Fernwanderwegen nutze ich die Karten teilweise als Reisetagebuch. Oder für die Vorbereitung trage ich die kumulierten Kilometer, Einkaufs- oder Übernachtungsmöglichkeiten sowie Seitenzahlen als Verweis zum Reiseführer ein. Würde ich die Tour dann ein zweites Mal machen, kann man einfach eine andere Stiftfarbe verwenden.:drinks:

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              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
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                Meine bisherigen Fernwanderungen waren so gut ausgeschildert, dass mir die kleinen Karten im Wanderführer ausgereicht haben. Bei den TopoGuides sind eh gute Karten drin (1:50'000), da brauche ich auch keine Karten. Bin ich mit einer Karte unterwegs, so reicht es mir aus, sie zu lesen. Oft kann ich auch noch Jahre später den exakten Verlauf meiner Tour auf der Karte nachvollziehen und habe zu einzelnen Orten noch die passenden Bilder im Kopf. Meine Zurückhaltung, in Karten zu schreiben, hängt aber wohl auch mit meiner Ablehnung, in Bücher zu schreiben, zusammen. Da habe ich irgendwie eine Hemmung.

                Was ich aber öfters mache: Ich trage meine Tour nachträglich online auf einer Karte ein, damit ich nachschauen kann, wenn ich nicht mehr sicher bin, wo ich durchgegangen bin. Ich habe auch schon die eine oder andere Tour nachträglich auf einer Karte als jpg abgespeichert, um die Fotos zu ergänzen.

                Da sind wohl alle anders. Im Grunde ergibt dein Vorgehen viel Sinn.

            • #40
              Hallo Frank, schau mal [URL="http://www.haengemattenforum.de/forum/outdoor/reiseberichte/26429-vogesenhauptkamm-im-winter-reisebericht"]hier[/URL].

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              • echinotrix
                echinotrix kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Nur zur Info: Links funktionieren auf der obersten Hierarchiebene der Themen leider nicht vernünftig. Du musst also wohl oder übel die URL kopieren und in der Adresszeile einfügen. Oder abtippen, das geht auch. ;)
                Zuletzt geändert von echinotrix; 06.01.2017, 19:49.

              • Konradsky
                Konradsky kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Du hast noch die Anführungsstriche und das "hier" drin.
                Vielleicht liegt es daran.
                Zuletzt geändert von Konradsky; 12.01.2017, 13:10.

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