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Vogesenhauptkamm im Winter

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  • Vogesenhauptkamm im Winter

    Liebe Gemeinde,

    ich plane, irgendwann im Zeitraum Mitte November bis Ende Dezember ein kurzes Stück in den Vogesen zu laufen, größtenteils auf dem GR5. Drei Tage, zwei Nächte.
    Die Tour soll folgendermaßen aussehen:

    Erster Tag
    Anreise mit dem Zug nach Raves
    Raves - Étang du Devin (18 km)

    Zweiter Tag
    Étang du Devin - Trois Fours (18 km)

    Dritter Tag
    Trois Fours - Metzeral (12 km)
    Heimreise mit dem Zug

    Übernachten werde ich in bzw. bei unbewirtschafteten Schutzhütten, da sind einige vorhanden entlang des Weges. Die Abschnitte lassen sich also sehr flexibel verlängern oder verkürzen, je nach Vorankommen.

    Nun habe ich leider weder im alpinen Bereich Erfahrung, noch mit ausgedehnten Wanderungen bei viel Schnee. Ich will das Ganze nicht unterschätzen, sind ja doch schon deutlich rauhere Verhältnisse als hier bei mir im Pfälzer Wald.

    Was meint ihr, worauf ich mich einstellen sollte? Schnee wird's wohl zu der Jahreszeit dort ziemlich sicher geben, sollte ich vielleicht Schneeschuhe mitnehmen? Komme ich die Berge überhaupt rauf? Ist die Strecke machbar auch wenn Schnee liegt? Was kann ich machen, wenn schlechtes Wetter mich festsetzt? Wie könnte ich in einem solchen Falle die Tour abbrechen?

    Ich bin für alle Rückmeldungen dankbar. Insbesondere wenn jemand dieses Stück schon mal im Winter gelaufen ist, würden mich ihre/seine Erfahrungen interessieren.


    Danke und viele Grüße,

    Roland

  • #2
    Hast du ein Höhenprofil?

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    • #3
      Jup, ungefähr so:

      [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"custom","height":"279","title":"Unbenannt.png","width":"1081","data-attachmentid":25074}[/ATTACH]
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      • #4
        Hallo Roland

        Ist sicher ein schönes Projekt! :)

        Alpin sind die Vogesen ja im Grunde nicht. Aber wenn es so viel Schnee gibt, dass sich Schneeschuhe aufdrängen (vielleicht ab ca. 20-30cm Neuschnee oder einfach bei fester Schneedecke wird das der Fall sein), dann sind 18km am Tag sehr ambitiös!

        Du musst davon ausgehen, dass du mit Schneeschuhen sehr viel schneller ermüdest. Das kann ich nicht stark genug betonen!

        1) Einerseits sinkst du tiefer ein als auf einem aperen (schneefreien) Wanderweg, brauchst also mehr Energie, um die Beine bei jedem Schritt anzuheben. Die Beine lassen sich nicht mehr elegant aus der Hüfte nach vorne schwingen wie auf einem schneefreien, trockenen Wanderweg.

        2) Weiter wiegt ein Paar Schneeschuhe rund 1,5kg bis 2kg. Das sind grob 700g bis 1000g pro Fuss. Gewicht am Fuss ermüdet etwa fünf bis sechs Mal mehr als Gewicht im Rucksack.

        3) Schliesslich musst du - gerade bei Neuschnee - davon ausgehen, dass du auch noch ordentlich Schnee am Schneeschuh hast, was den Schneeschuh weiter beschwert, und den du dann auch bei jedem Schritt bewegen musst.

        Allfällige Schneeschuh-Verlängerungen sollen verhindern, dass man bei tiefem Schnee zu tief einsinkt. Das lohnt allenfalls bei wirklich sehr tiefem Neuschnee. Ansonsten ist das primär zusätzliches Gewicht, das du ebenfalls bewegen musst und das weiteren Schnee auflädt, der bewegt werden muss.

        Ansonsten kann man aber sagen, dass man mit Schneeschuhen sehr guten Halt hat, selbst dort, wo möglicherweise gar kein Schnee liegt. Falls du keine Schneeschuhe hast: Man kann die in einigen Sportgeschäften auch mieten (zumindest bei uns in der Schweiz ist das der Fall).

        Ich selber habe bisher nicht allzu viel Erfahrung mit den Schneeschuhen. Der Aufstieg nach Medergen im Kanton Graubünden, einige Ausflüge am Glaubenbergpass und im Jura-Gebrirge haben mir aber gezeigt, dass die ganze Sache zwar sehr schön, aber eben auch ausgesprochen anstrengend ist. Ist ein Weg gepfadet, der Schnee also gut festgedrückt, so ist man ohne Schneeschuhe, aber mit gutem Profil am Schuh unter Umständen besser dran.

        Es kann gut sein, dass es bis Mitte Dezember gar nicht gross Schnee gibt. Wenn er aber mal da ist, dann bleibt er wohl bis in den März / April hinein liegen auf den Höhen (Schwarzwald, Vogesen, Jurahöhen).

        Gruss
        Michael

        PS: Falls man nicht an fliessendes Wasser kommt, müsste man noch bedenken, dass man fürs Schmelzen des Schnees ausreichend Brennstoff mitnimmt. Da stehen 333,5 kJ/kg Schmelzwärme einer spezifischen Wärmekapazität von 4,184 kJ/(kg·K) gegenüber. Es braucht also gleich viel Energie, einen Liter Wasser zu schmelzen, wie du benötigst, ihn anschliessend von 0°C auf 80°C zu erwärmen. Vor dem Schmelzen musst du den Liter aber womöglich noch von einer bestimmten Minustemperatur auf 0°C erwärmen.

        PS2: Mit fällt gerade wieder mal auf, dass bei Beiträgen, die auf einer übergeordneten Ebene gepostet werden, die Formatierungen (Smileys, Auflistungen, etc.) nicht funktionieren.
        Zuletzt geändert von Waldläufer70; 02.11.2016, 22:30.

        Kommentar


        • #5
          Hallo,

          wir wollen im Winter auch eine Schneeschuhtour machen.
          Da es einen niederländischen Bushcrafter in den Vogesen gibt, habe ich den vor ein paar Tagen angemailt
          und gefragt wann denn so Schnee ist. Er meinte mit viel Glück hat man Ende Januar bis vielleicht Mitte März
          Schnee.
          Es kann allerdings mal einen kurzen Wintereinbruch auch im Dezember geben.

          Gruss
          Konrad

          Kommentar


          • #6
            Ich wohne ja im Süd-Schwarzwald und der is bekanntlicherweise der eineigene Zwilling der Vogensen... Der Trend der letzten Jahre war "immer" Mitte Dezember sehr warm, kein Schnee. In kalten Jahren manchmal 2 Wochen Schneegestöber im November. Ab Januar dann frosig aber wenig Schnee. ( ich konnte die letzten Jahr sehr wenig langlaufen...)
            Ich würde mir frühzeitig Schuhe organisieren aber nur mitnehmen wenn wirklich richtig viel Schnee liegt. Dafür unbedingt Gamaschen einstecken.

            Ergänzen würde ich meine Vorredner noch mit dem Muskelkater, den man bekommt, wenn man das erste mal im Jahr ein Schneeschuhwanderung macht, bedingt durch den breiten Gang.

            Die größte Herrausforderung deiner Tour könnte meiner Meinung nach der Umgang mit den Temperaturen um den Gefriepunkt sein. D.h. so kalt, dass man sich warm anzeiht aber doch immer wieder schnell schwitzt, dazu eine "feuchte Kälte" die in die Kleider und Ausrüstung griecht, jedoch nicht richtig abtrocknet.

            Daher empfehle ich: genügend Wechselsachen zum Anzeihen, reichlich Brennstoff (primern?!) und natürlich genug zum lesen, da die Nächte recht lang sind.

            Generell sind bei uns die winterlichen Nächte im Schwarzwald auf den 1200er zwar knackig aber bei guter Planung machbar und von besonderer "klarheit" wenn es nicht neblig ist.
            Fettes Essen am Abend macht ne warme Nacht doch mit diesen Stoffwechselprozessen kennst du dich besser aus.

            Grüße und viel Spaß
            Zuletzt geändert von Stesch; 02.11.2016, 20:43.

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            • #7
              Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

              [QUOTE=Waldläufer70;n25076]Wenn es so viel Schnee gibt, dass sich Schneeschuhe aufdrängen [...], dann sind 18km am Tag sehr ambitiös![/QUOTE]

              Das befürchte ich auch. Ich werde mir für den Fall, dass das eintritt, eine kürzere Alternativroute vorbereiten.

              [QUOTE=Konradsky;n25080]Da es einen niederländischen Bushcrafter in den Vogesen gibt, habe ich den vor ein paar Tagen angemailt
              und gefragt wann denn so Schnee ist. Er meinte mit viel Glück hat man Ende Januar bis vielleicht Mitte März
              Schnee.[/QUOTE]

              Genau auf so eine Connection hatte ich gehofft, Konrad. Wäre es vielleicht möglich, dass Du kurz bevor ich aufbreche mal beim Kollegen anfragst, wie die Schneelage so ist? Den Wetterbericht im Internet abzufragen kriege ich ja hin, aber eine gute Seite für Schneehöhen hab ich noch nicht recherchiert bekommen. (Hat da vielleicht jemand einen Tip?)

              [QUOTE=Stesch;n25089]Ich würde mir frühzeitig Schuhe organisieren aber nur mitnehmen wenn wirklich richtig viel Schnee liegt.[/QUOTE]

              Mach ich.

              [QUOTE=Stesch;n25089]Dafür unbedingt Gamaschen einstecken.[/QUOTE]

              Mach ich.

              [QUOTE=Stesch;n25089]Die größte Herrausforderung deiner Tour könnte meiner Meinung nach der Umgang mit den Temperaturen um den Gefriepunkt sein.[/QUOTE]

              Damit komme ich klar. Hatte letzten Winter einige Male die Gelegenheit, das zu trainieren. Nach einige Fehlschlägen bin ich dann ziemlich gut klargekommen.
              Viel Wolle. Aufpassen, dass die körperliche Anstrengung nicht zu groß, aber auch nicht zu gering ist. Viel essen und trinken. Wechselsachen. Warm in die HM. Wärmflaschen. Vapor barriers. Und viele weitere Kleinigkeiten.

              [QUOTE=Stesch;n25089]... reichlich Brennstoff (primern?!) ...[/QUOTE]

              Ich bin bis jetzt nur mit Alkohol unterwegs gewesen und auch sehr gut damit klargekommen. Ich steck mir immer 50 ml Alkohol in die Hosentasche. Der Fancy Feast hat so wenig Metall, dass der körperwarme Alkohol auch nach dem Reinschütten noch warm genug ist, um problemlos mit dem Feuerstahl angezündet werden zu können. Wenn es extrem kalt wäre und ich absehbar größere Mengen Schnee schmelzen müsste, dann würde ich wohl auf Gas oder sogar Benzin umsteigen, insbesondere in größeren Höhen. Aber bis ich so ein Projekt mal angreife, dauerts wohl noch ein bisschen.

              [QUOTE=Stesch;n25089]... und natürlich genug zum lesen, da die Nächte recht lang sind.[/QUOTE]

              Hab immer Hörbücher dabei, dann krieg ich keine kalten Finger vom Buch halten.


              Ich glaube, das wird schon klappen. Wenn's nicht direkt davor einen Meter Neuschnee runtergehaut hat.

              Sollte jemand mitkommen wollen, dann sagt bescheid. Ich geh zwar auch sehr gerne Solo, aber freue mich auch über Begleitung.

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              • Konradsky
                Konradsky kommentierte
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                Schreibe ihn einfach ein paar Tage vorher selber an. Er schreibt leidliches deutsch.
                Allerdings kann es sein, daß er gerade im Wald ist.
                Hier seine Homepage. [url]https://www.randoloup.com/[/url]

            • #8
              [QUOTE=Waldläufer70;n25076]PS2: Mit fällt gerade wieder mal auf, dass bei Beiträgen, die auf einer übergeordneten Ebene gepostet werden, die Formatierungen (Smileys, Auflistungen, etc.) nicht funktionieren.[/QUOTE]

              Zitate auch. Das ist wirklich unschön, kann ich nur beipflichten. Jan?

              Kommentar


              • #9
                Hier noch ein paar "Schneebulletins":

                [URL]http://www.skiinfo.fr/vosges/bulletin-neige.html[/URL]

                [URL]http://www.bulletin-des-neiges.com/[/URL]

                [URL]http://neige.massif-des-vosges.com/[/URL]

                [URL]http://www.meteo-des-neiges.com/enneigement-vosges.htm[/URL]

                [URL="http://www.france-montagnes.com/massif/vosges/bulletins-neige"]http://www.france-montagnes.com/mass...ulletins-neige[/URL]

                [URL="http://www.tourisme.vosges.fr/pratique/LesVosgesbulletindenneigement.aspx"]http://www.tourisme.vosges.fr/pratiq...neigement.aspx[/URL]

                [URL="http://www.meteofrance.com/previsions-meteo-montagne/neige"]http://www.meteofrance.com/prevision...montagne/neige[/URL]

                [URL]http://www.skiinfo.fr/vosges/bulletin-neige.html[/URL]

                Möglicherweise lässt sich der eine oder andere Link auch auf Deutsch umschalten...

                Zur Kleidung um den Gefrierpunkt: Meiner Ansicht / Erfahrung nach bringt es nicht so viel, allzu viel Wechselwäsche mitzunehmen. Mir scheint es sinnvoller, die Anstrengung so anzupassen, dass die Kleidung, die man trägt, bis zur Ankunft am Ziel weitgehend trocken ist. So kann man nach der Ankunft in die trockene Wäsche wechseln und die verschwitzte ist morgens nur minim feucht und kann wieder getragen werden. Nimmt man zu viel Wechselwäsche mit, so wird es nicht nur schwer, sondern man läuft Gefahr, immer mehr feuchte Wäsche zu haben. Und die bekommt man dann immer schlechter trocken. Ich halte den Körper immer noch für den besten Ort, um Kleidung zu trocknen. Wichtig ist lediglich, immer einen Satz von allen Kleidungsstücken trocken zu halten. So hat man zur Not immer das volle Programm in trockener Ausführung.
                Zuletzt geändert von Waldläufer70; 03.11.2016, 11:15.

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                • Waldläufer70
                  Waldläufer70 kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Schau mal hier: [url]http://www.bulletin-des-neiges.com/stations_fermees.php[/url] Eine geschlossene Station ist an und für sich schon mal ein gutes Zeichen. Und sonst kann man auch - gleich darüber - die offenen Stationen (Stations ouvertes) anklicken: keine offene Station = kein oder nur wenig Schnee. Zu vielen Stationen gibt es zudem eine Webcam: Die liefern immer aktuelle Bilder der Lage.

                • echinotrix
                  echinotrix kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Oh Mann, ist's da grad schön. Die Webcams machen Lust, sofort aufzubrechen.

                • Waldläufer70
                  Waldläufer70 kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Wenn dir diese Landschaft gefällt, dann könnte dir auch der Schweizer Jura gefallen. Gerade der Jurahöhenweg (Nummer 5 unserer nationalen Fernwanderwege: [url]http://www.wanderland.ch/de/routen/route-05.html[/url]) ist unglaublich schön. Bei schöner Witterung hast du da oft das ganze Alpenpanorama zu deiner Linken (oder Rechten, wenn du von Südwesten her kommst). Allerdings ist der Weg recht anstrengend, da du immer wieder mal von rund 1'500m ü.M. auf etwa 700m ü.M. absteigen musst). Wenn du dich etwas dezent in die Natur einfügst, kannst du fast überall nächtigen. Und zur Not gibt es auch immer wieder die Möglichkeit, in Hütten zu übernachten (oder einfach mal für ein herzhaftes Mahl einzukehren). Zwei Nachteile gibt es auch: Auf den Kalkhöhen gibt es nicht allzu viel Trinkwasser (ein Wasserfilter ist von Vorteil). Und wenn man einkehrt, bezahlt man Schweizer Preise... Es gibt allerdings auch einige "günstigere" Unterkünfte.
                  Zuletzt geändert von Waldläufer70; 03.11.2016, 16:24.

              • #10
                Danke für die Links.

                [QUOTE=Waldläufer70;n25107]Meiner Ansicht / Erfahrung nach bringt es nicht so viel, allzu viel Wechselwäsche mitzunehmen. Mir scheint es sinnvoller, die Anstrengung so anzupassen, dass die Kleidung, die man trägt, bis zur Ankunft am Ziel weitgehend trocken ist.[/QUOTE]

                Da kann ich Dir nur beipflichten. Ich hab meistens nur eine Baselayer-Wechselgarnitur dabei. Wenn ich im Camp angekommen bin, versuche ich, noch so lange mäßig aktiv zu bleiben, bis ich einigermaßen trocken bin. Wenn ich dann ins Bett (bzw. die Hängematte) gehe, zieh ich mir meine trockenen Nachtklamotten an (lange Unterhose, ein T-Shirt, Nachtsocken und locker sitzenden Wollstrümpfe, wenn's sehr kalt ist noch einen Fleece-Sweater). Diese ziehe ich wirklich nur nachts an, die bleiben um alles in der Welt trocken.
                Tagsüber hab ich obenrum ein langärmeliges und ein kurzärmeliges Merinoshirt und meinen Lodensweater an, im Camp zieh ich bei Bedarf noch eine Regenjacke drüber. Bis -5°C reicht das vollkommen aus. Bei noch tieferen Temperaturen würd' ich mir noch eine Daunenjacke und eine Thermohose mitnehmen, und evtl. Campbooties.

                Leicht feuchte Sachen zu trocknen geht auch zwischen Underquilt und HM relativ gut, allerdings muss man aufpassen, dass.man nicht zu viel Feuchtigkeit in die Daune bringt (falls man Daune verwendet).

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                • Waldläufer70
                  Waldläufer70 kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Danke für den Tipp mit dem Trocknen von Kleidung zwischen Hängematte und Underquilt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man da seine Sachen trocken bekommt, vorausgesetzt, die Luftfeuchtigkeit ist nicht zu hoch. Dann wird im dümmsten Fall vermutlich alles leicht klamm, was beim Underquit nicht so ideal wäre, zumindest nicht bei einer mehrtägigen/längeren Tour.

                  PS: Meine Erfahrung stammt zwar nicht von Outdoor-Touren, sondern von "Hütten-Touren" (mit zum Teil ungeheizten oder wenig geheizten Unterkünften). Vom Prinzip scheint mir das aber weitgehend das gleiche zu sein. Ich denke, ich war inzwischen weit über 2'000km mit nur zwei Garnituren Wechselbekleidung unterwegs. Zusätzliche Kleidung hätte die Sache nur umständlicher und vor allem auch schwerer gemacht.
                  Zuletzt geändert von Waldläufer70; 03.11.2016, 13:47.

              • #11
                Hallo,

                ich habe keine Wechselwäsche mit und trockne das am Körper.
                Wechselwäsche wiegt zuviel.
                Für sehr lange Touren habe ich eine Wechselunterbuxe, Strümpfe und Hose.
                Nach dem Wandern gibt es eine Daunenjacke mit Hydrodaune und nachts dann noch eine Primaloftjacke
                und die Daunenshaps im Topquilt.
                Wenn ich in den Topquilt steige, bin ich allerdings trocken.

                Gruss
                Konrad

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                • Waldläufer70
                  Waldläufer70 kommentierte
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                  Ich vermute mal, so ab einem Monat unterwegs, nimmst auch du Wechselwäsche mit. ;)

                • Konradsky
                  Konradsky kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Nein, ich habe Wolle. 1x Longsleeve und einmal kurz.
                  Allerdings hätte ich beim der letzten Tour nach 8 Tagen mal
                  waschen sollen. Ich war im Zug so alleine, wobei nicht so ganz alleine.
                  Der einzige, welcher in meiner Nähe saß, roch fast genau so und war auch
                  solange unterwegs wie ich.
                  Socken und Unterbuxe wasche ich mal durch.

              • #12
                [QUOTE=Konradsky;n25121]... roch fast genauso...[/QUOTE]

                Daniel sagte was anderes:tongue:

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                • #13
                  Hallo Roland,

                  da hast Du Dir ja eine schöne Tour rausgesucht. Sieht nach ca. 50 km und 1.700 hm aus.

                  Mich überkommt sofort ein Jucken an den Füssen und Fußpilz ist das nicht.:D

                  Solltest Du wirklich bereits im November/Anfang Dezember losziehen, vermute ich, wirst Du keinen Schnee haben. Mehr als die Hälfte der Strecke verläuft ja unter 1.000 m NN. Eine gute Möglichkeit, die Verhältnisse vor Ort im Vorfeld zu prüfen, wäre folgende Internetseite:

                  [url]http://www.lac-blanc.com/lac-blanc/webcam/[/url]

                  Die Skistation Lac Blanc befindet sich zwischen Col Le Bonhomme und Trois Fours (Ist übrigens mein Lieblingsschneeschuhgebietwennsnichtsoweitwegseinsoll) und die Webcam liefert aktuelle Bilder.

                  Wie so oft, bei Wanderungen in Nord-Süd-Richtung in Pfälzerwald und Vogesen gibt es einige Kerbtäler, wass sich in den Höhenmetern wiederspiegelt. Der GR5 bzw. GR53 halten sich aber weitestgehend an den Höhenzug. Dies wiederum bedeutet, dass man streckenweise sehr stark dem Wind ausgesetzt ist, da die Kuppen der Südvogesen häufig baumfrei sind.

                  Bei den Schutzhütten solltest Du darauf achten, dass es verschiedene Kategorien gibt: Abri, Refuge, Chalet bzw. Ferme können sich als Bauernhof mit Übernachtungsmöglichkeit oder auch nur als Pavillion ohne Dach herausstellen. Stellenweise werden die Schutzhütten außerhalb der Wandersession auch einfach mal abgerissen und anschließend wieder neu aufgebaut (woher ich das weiß?). Evtl. kannst Du mal im Netz recherchieren und Dir Bilder der Hütten ansehen. Manche Hütten haben auch eine Feuerstelle, prüfe aber vorher, ob der Kamin nicht verstopft ist und der Rauch auch abziehen kann (woher ich das weiß?).

                  Zur Orientierung und Navigation empfehle ich Dir die IGN Karten vom Club Vosgien. Da sind die Hütten eingezeichnet und auch Quellen zu finden. Sei darauf gefasst, dass die Ferme Auberges evtl. geschlossen haben und Du dort nicht zu Essen oder Trinken bekommst. Empfehlen kann ich Dir die FA bei Col des Bagenelles (sofern offen).

                  Das Schneeschuhgehen irgendwie anstrengen ist, wurde ja bereits mehrfach angesprochen. Ich für meine Teil musste feststellen, dass auch nicht jeder Tag wie der andere ist. Ich hatte schon Touren, da war ich froh über einen Schnitt von 2 km/h, an anderen Tagen bei ähnlicher Streckenführung 4 km/h. Was ich damit sagen möchte, sei auf einiges gefasst und vorbereitet und denke daran, dass die Tage verdammt kurz sind (also Etappen lieber etwas kürzer wählen). Sollte es wirklich Schneien, ist die Orientierung anhand der sonst sehr guten Wegmarkierungen manchmal nicht immer einfach.

                  Mit der Bekleidung mache ich es in der Regel so:
                  Beim Wandern gerade so viel anziehen, dass ich nicht friere (Merino oder Primaloft) um im Camp (Hütte etc.), frische Baselayer, Daunenjacke und dann die evtl. feuchte Primaloftjacke zu trocknen drüber. Wenn es kalt genug ist, sollte die Luft auch so trocken sein, dass die Bekleidung über Nacht etwas abtrocknen kann.

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                  • #14
                    Hallo Hängematz,

                    danke für die Infos.

                    Der Termin steht nun fest: 17.-19. Dezember. Also schon etwas später, ich werde mich also darauf vorbereiten, dass schon Schnee liegen könnte. Ich hoffe einfach mal, dass es nicht allzu viel sein wird. Ein bisschen würde mich ja nicht stören, aber wenn ich Schneeschuhe brauche, werde ich die Tour auf jeden Fall abkürzen. Ich versuche gerade, herauszufinden. ob ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmittel ein bisschen näher an den Étang du Devin herankomme als Raves. Vielleicht geht da noch was.

                    Bezüglich der Hütten sehe ich kein Problem. Ich will dort weder essen noch schlafen, sondern nur einen Platz zum akzeptierten Hängen. Deshalb werde ich mich wohl in erster Linie bei den Schutzhütten (Abri) aufhalten.

                    Karten habe ich schon, eben die Topo 1:50000 vom Club Vosgien, die Du empfohlen hast.

                    Kommentar


                    • #15
                      Ich bevorzuge die 1:25.000er Karten (meine Augen werden halt immer schlechter).

                      Bus nach Le Bonhomme ab Colmar ist der 145 (Fahrplan: [ATTACH]n25140[/ATTACH] )

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