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    Gerade in der aktuellen Walden gesehen: http://www.sharewood-forest.de

    Die wollen eine Plattform aufbauen, die Wald- und Wiesenbesitzer mit Campern zusammenbringt. Man kann dann auf dem Privatgrundstück von jemandem übernachten ohne mit einem Bein (oder besser Baum) im Strafzettelbereich zu stehen.

    Ist halt noch im Aufbau begriffen, aber mal beobachten, was sich da entwickelt.

    Gruß, Roland

  • #2
    Ist eine echt spannende Idee, die sich zu beobachten lohnt.

    Noch ein Hinweis zur Schweiz in diesem Zusammenhang:
    In der Schweiz sind per Gesetz alle Wälder, Weiden sowie nicht nutzbares Land für alle zugänglich. Natürlich gibt es da auch Einschränkungen (kantonales Gesetz, Naturschutzgebiet, etc.), aber grob darf man sich überall im Wald und in den Bergen über der Baumgrenze aufhalten und dann natürlich auch dort die Nacht verbringen.

    Ich bemühe mich natürlich nicht darum, wenn ich das tue, möglichst gut sichtbar zu sein, aber die wenigen Begegnungen mit Angestellten waren bisher alle freundlich und interessiert/interessant.
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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    • #3
      Hier noch der gesetzliche Wortlaut aus dem schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB) Art. 699 (IV. Recht auf Zutritt und Abwehr, 1. Zutritt):

      1 Das Betreten von Wald und Weide und die Aneignung wildwachsender Beeren, Pilze u. dgl. sind in ortsüblichem Umfange jedermann gestattet, soweit nicht im Interesse der Kulturen seitens der zuständigen Behörde einzelne bestimmt umgrenzte Verbote erlassen werden. 2 Über das Betreten fremden Eigentums zur Ausübung von Jagd und Fischerei kann das kantonale Recht nähere Vorschriften aufstellen.
      So wie ich das als Nicht-Jurist verstehe, bedeutet das:
      1. Der Aufenthalt im Wald ist also "in ortsüblichem Umfange" jedermann gestattet. Zumindest ist damit die Übernachtung im Wald (selbstverständlich, ohne Abfall zu hinterlassen oder den Platz sonstwie zu schädigen) nicht ausdrücklich verboten. Solange es nicht zu Beschwerden kommt, kann man also davon ausgehen, dass man auch im Wald übernachten darf. Dieses Recht kann allerdings durch die zuständigen Behörden (Kanton oder Gemeinde) durch einzelne klar umgrenzte Verbote eingeschränkt werden (Naturschutzgebiete, Wildschutzgebiete, Jagdbanngebiete, etc.). Das wäre dann die Ausnahme, die im kantonalen Recht oder von einer Gemeinde als Spezialfall exakt umschrieben wird.
      2. Auch das Sammeln von Beeren und Pilzen (etc.) ist also grundsätzlich erlaubt, kann aber wie bei Punkt 1 eingeschränkt werden. So kann das Sammeln von Pilzen an bestimmten Tagen verboten sein oder die maximale Sammelmenge pro Person eingeschränkt werden.
      3. Jagd und Fischerei hingegen unterliegen speziellen "näheren Vorschriften", die in aller Regel auch getroffen worden sind. Jagd und Fischerei sind also anderweitig geregelt.
      Somit habe ich meinem Ruf als "Jurist" doch tatsächlich auch einmal Genüge getan.

      Ein Schild mit entsprechenden Einschränkungen kann in der Schweiz beispielsweise wie folgt aussehen:

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3483188893_9d9a28a53c_b.jpg
Ansichten: 1
Größe: 95,6 KB
ID: 23674 Hier eine kantonale Regelung für das Naturschutzgebiet "Augand" im Kanton Bern

      Das durchgestrichene Zelt würde sich aus meiner Sicht auch auf die Übernachtung in der Hängematte beziehen.
      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 18.09.2016, 15:48.
      Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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      • #4
        Hallo,

        also mir ist das schnuppe.
        Wo ich bin, übernachte cih.
        Am Wochenendehabe ich wieder festgestellt, wie übervorsichtig
        so manche Pärchen sind.

        Gruss
        Konrad

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