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    Hallo Leute,
    möchte hier mal noch nen neuen Thread aufmachen bei dem es jetzt erst mal nur um Hängematte + Tarp, Under-Overquilt gehen soll.
    Häng bei der Thematik noch immer fest.

    Es geht schon damit los eine 11' Hängematte (am besten mit Moskitonetz) zu finden, die ich nicht in Übersee kaufen muß.
    Hab mittlerweile schon bedenken, ob ich nicht doch einfach auf eine Zeltausrüstung umsteigen soll, geb's aber noch nicht auf.

    War vor paar Tagen schon mit Treegirl in mailkontakt sie kann mir
    - HM mit Netz für + Daunen (full-length) Underquilt für ca. €500,00 anbieten.
    Wenn ich dann noch einen einigermaßen overquilt/Schlafsack + Tarp dazu rechne bin ich nochmal locker €200-300 los.

    Ich bin mir einfach ziemlich unsicher, ob ich wirklich so viel Geld für das Setup investieren möchte bzw. was für mich wirklich nötig ist..
    Mir ist klar, wenn ich etwas auf Gewicht + Packmaß achten möchte und ein breites Temperaturspektrum abdecken möchte, geht wohl nichts über Daune?
    Mein Plan ist, dass ich meine gesamte Ausrüstung in ca. 55 Liter Fahrradtaschen unter bekomme.

    Ich kann halt als absolutes Greenhorn einfach nicht abschätzen, was brauch ich wirklich für den Anfang. Was ist notwendig, was ist Luxus.
    Ich bin mir unsicher wieviel Geld ich wirklich für den Anfang in die Hand nehmen sollte, so dass die erste Nacht auch keine Reinfall wird, oder dass ich
    durch unnötiges sparen dann doch doppelt kaufe.

    Bei dem Underquilt den mir Treegirl angeboten hat schreibt sie folgendes dazu:

    > habe einen Daunen-Underquilt von Wilderness Logics den ich verkaufen will.
    > Der Underquilt ist full-length und ursprünglich bis 10°F (-12°C) eingestuft.
    > Ich habe aber 3oz (85g) Overstuff dazu gekauft. Damit ist er noch etwas wärmer.

    Das klingt für mich erst mal nach ziemlich guter Wärmeleistung, wenn ich nun als 3-Season Camper davon ausgehe dass ich bis ca. +5 Grad übernachten möchte,
    kann ich dann bei der Verwendung eines solchen UQ davon ausgehen, dass ich bei der Oben Isolierung etwas sparen kann?
    Würde dann z.b. der OQ von DD Hammoks http://www.ddhammocks.com/product/dd...lt?from_cat=36 reichen?

    Oder ist der UQ von Treegirl für mich gar übertrieben und mir würde auch z.b. der HUQ180 Underquilt von Carinthia locker reichen?

    Bekomme ich hier in Deutschland überhaupt eine 11' HM mit Moskitonetz für unter € 200,00, wenn ich sie nicht selbst nähe.
    Ansonsten bin ich immer wieder auf die Hennnesy Safari Jungle gestoßen für $ 299,00 incl. Tarp, was ist davon zu halten.

    Ursprünglich bin ich ja durch die DD Frontline auf das Thema Hängematte aufmerksam geworden, da klang das alles noch einfach und günstig


    DD Hammmock Quilt, hammock top quilt insulation.

  • #2
    Ich würde schön der Reihe nach vorgehen und nicht gleich alles auf einmal machen. Solange du nicht weißt, ob du HM überhaupt bequem findest und darin gut liegen und auch schlafen kannst würde ich zuerst mal das ausprobieren. Ich würde eine nicht zu teure HM kaufen, Haken in die Wände der Wohnung dübeln und probieren.

    Wenn dir das Freude macht würde ich mir überlegen, bei welchen Temperaturen du tatsächlich draußen sein willst und wie oft das dann wirklich realistisch ist. Ich würde erstmal im Sommer testen d.h. noch eine Weile mit einer großen Anschaffung warten und bis dahin das Hängemattenfeeling testen.

    Wenn du alles peu à peu anschaffst, hast du keine so großen Summen auf einmal und du kannst jederzeit einen Schlußstrich ziehen und sagen: ich will doch lieber ein Zelt....
    Das fände ich zwar schade, weil ich HM einfach was Tolles finde, aber es ist eben nicht für alle das Gleiche passend.


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    • #3
      Erst einmal muß ich barfuß recht geben. Immer schön langsam und nicht gleich Haus und Hof verpfänden.

      Vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir verrate, was ich in Deiner Lage machen würde.
      Ich würde mir von TreeGirl ein Stück Stoff besorgen lassen und eine 11-Fuß-Hängematte daraus nähen. Wenn Mittagsfrost das kann, dann kannst Du das auch. Falls doch nicht (was ich bezweifle), dann hast Du vielleicht das Talent, einen unwiderstehlichen Hundeblick aufzusetzen, damit Dir die Frau, Freundin, Geliebte, Schwester, Tochter, Mama, Oma, Nachbarin oder Arbeitskollegin ein paar halbwegs gerade Nähte reinmacht. Falls selbst das nicht klappt, dann übernehme ich für ein freundliches "Dankeschön" die Näharbeiten.
      Gurtband für die Aufhängung bekommst Du bei TreeGirl oder (nicht ganz so perfekt, aber immer noch brauchbar) im Baumarkt.

      Ein Half Bug Net oder eines à la Fronkey ist für durchschnittlich begabte Näher auch kein Hexenwerk. Bei Extremtextil gibt's das passende Material für wenige Euro.

      Tarp? Kann man selber nähen (lassen). Ich habe mir schon zwei Stück genäht. Materialpreis unter 50 Euro.

      Ein Underquilt bzw. Topquilt ist schon etwas aufwendiger. Für Ungeübte ist der Umgang mit Daunen nicht ganz trivial und Kunststoffisolierung läßt sich leider nicht gut komprimieren. Da ist Kaufen die nervenschonendere Lösung.
      Bei der Isolation des Underquilts würde ich nicht sparen. Hier entscheidet sich's, ob Du nachts frierst oder nicht.
      Der Topquilt ist weniger wichtig. Ich hab schon mal bei, ich glaube 8 Grad waren's, mit einer Rettungsdecke anstelle des Topquilts geschlafen. Hat erstaunlich gut funktioniert. Aber das war natürlich nur eine Notlösung. Für mich hat sich der Cumulus Taiga 250 als Dauerlösung bewährt, wenn es auf Gewicht und Packmaß ankommt. Ansonsten nehme ich von Frühling bis Herbst den bereits von Dir genannten Topquilt von DD Hammocks.

      Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 29.11.2017, 23:03.
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      • #4
        Jetzt habe ich so lange an meinem Post getippt, dass mir barfuß und Mittagsfrost zuvor gekommen sind

        Auch ich würde dir empfehlen, zuerst zu testen ob dir das Schlafen in der Hängematte überhaupt gefällt. Der wichtigste Bestandteil einer Ausstattung die man gerne nutzt ist - Überraschung! - eine gute Hängematte. Damit meine ich nicht eine Hängematte mit tollen Features, sondern eine bequeme Hängematte. Alles andere kann man improvisieren bzw. mit Ausrüstung arbeiten die man schon hat. Deshalb würde ich dir raten, dir zunächst eine simple Hängematte ohne Netz mit den Minimalmaßen 320cm x 150cm (besser 335cm x 150cm oder breiter) zu besorgen.

        Am besten wäre es, wenn du die Hängematte zu Hause aufhängen und ohne Druck testen könntest. Eine Isomatte hast du doch sicherlich, genauso wie einen Schlafsack, oder? Wenn du nicht im Freien Probe schläfst, reicht das fürs erste. Ein Tarp könntest du dir zur Not aber auch aus Fensterfolie zusammenkleben.

        Wenn du feststellst, dass Hängematten nichts für dich sind, hast du nur wenig Geld verloren. Und eine brauchbare Hängematte lässt sich mit wenig Verlust verkaufen.

        Wenn du aber Blut geleckt hast, wird es dir nicht mehr so viel ausmachen, etwas mehr Geld in gute Ausrüstung zu investieren. Wenn du bereit bist, ein bisschen zu basteln, kannst du auch einiges selbst machen, um etwas mehr Zeit zum sparen zu haben.

        Von Hennessy würde ich an deiner Stelle die Finger lassen. Die einzige HH die ich bequem finde ist die extrem große aber leider auch extrem schwere Safari. Aber wie alle Hennessys ist auch die Safari relativ schmal geschnitten. Mit meinen 165cm macht mir das nichts aus - aber mit 180cm wird es eng.

        Wenn dir eine simple Hängematte mit Netz reicht, dann schau dir mal die neue Half-Zipped Hängematte von Dutch an. Die einlagige Ausführung könnte ich dir z.B. für 140€ besorgen. Oder du bestellst selbst direkt bei Dutch. Alternativ verkauft Dutch auch Hängematten ohne Netz, die du mit einem Netzsocken wie dem Bottom Entry Bugnet auch dann benutzen kannst, wenn wieder Mücken unterwegs sind. Eine netzlose Hängematte die ich persönlich sehr mag ist die Warbonnet Traveler XL. Leider verkauft Warbonnet noch keinen passenden Netzsocken für diese Größe.

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        • #5
          Ich wuerde Dir auch vorschlagen erstmal nur in eine ordentliche Haengematte zu investieren. Die Blackbird XLC bietet sich da an. Sie hat top reviews, wohl jetzt auch einfach in DE erhaeltlich, Du hast gleich ein Moskitonetz und wenn Du sie als Double Layer bekommen kannst, dann kannst Du erstmal auf einen Underquilt verzichten und mit einem sleeping pad oder was Aehnlichem arbeiten. Topquilt muss auch nicht gleich sein, denn Du wirst ja sicherlich einen Schlafsack oder eine Decke haben. Das kannst Du dann so bei gutem Wetter (oder zuhause) ausprobieren und wenn es Dir zum Schlafen nicht gefaellt, dann hast Du immernoch was, wo Du Dich im Sommer fuer ein paar Stunden bequem reinlegen kannst, um ein Buch zu lesen, etc.. Auf jeden Fall hast Du da eine gute Basis auf der Du aufbauen kannst, wenn Du es denn moechtest. Alternativ vielleicht die Ridgerunner, wenn Du denkst, dass eine Bridge Hammock eher was fuer Dich sein koennte. Erst wenn Du die richtige Haengematte gefunden hast, investierst Du in die zu Deinen Zwecken geeigneten Quilts, tarps, etc.

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          • #6
            Danke mal für eure Antworten,

            also ich hab bisher weder einen Schlafsack, noch eine brauchbare Isomatte, Die Decken die ich habe, möchte ich nur ungern mit mir draußen rumschleppen.
            Aber ich hab hier eine Baumwoll Hängematte, die ich in meiner letzten Wohnung immer wieder mal Indoor benutzt habe, also kenne ich zumindest das grundsätzliche
            Liegegefühl.
            Dadurch, dass ich wohl bei null anfange und mir sämtliches (Grund)Equipment besorgen muß, steigen mir die Kosten wohl etwas über den Kopf.
            Wenn ich mich für ein Zelt entscheiden würde, würden die Kosten wohl nicht viel anders aussehen.
            Ich hab mir halt in den Kopf gesetzt im Frühjahr damit zu beginnen immer wieder mal draußen zu Übernachten und da brauch ich dann halt doch eine gewisse Gundausstattung.
            Noch hab ich ja etwas Zeit bis dahin

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            • #7
              OK, das ist ungewöhnlich. Was hast du denn für eine "unbrauchbare" Isomatte? Einfache Schaumstoffmatten eignen sich für die Hängematte oft besser als viele High Tech Isomatten. Und man kann sie ohne schlechtes Gewissen zerschneiden, um die Form für die Hängematte anzupassen.

              Wenn du wirklich gar nichts hast, was du für den Einstieg verwenden könntest, und es dir Ernst ist, würde ich keine Kompromisse machen und nur gute Ausrüstung kaufen. Leider ist das nicht billig, und die beste Ausrüstung kommt meiner Meinung nach aus den USA. Es gibt ein paar Ausnahmen wie Hammocktent und Amok, aber du willst ja eine Gathered End Hängematte, wenn ich dich richtig verstanden habe.

              Weisst du denn schon, in welcher Richtung du liegen willst? Oder ist dir das egal?

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              • #8
                Ja, meinen Schlafsack hab ich vor einiger Zeit mal dummerweise im Zug liegen lassen und seither hab ich keinen mehr gebraucht.
                Die Isomatte die noch habe ist so ein Schaumstoffteil, die könnte ich in der Tat einfach nach Bedarf zerschneiden.

                Meine Gedanken gehen auch in die Richtung, dass ich mir wenn dann gleich was ordentliches besorge, denn irgendeine günstige HM für €50,00 die ich dann nach kurzer Zeit doch ersetze
                sind letztendlich auch verschwendete €50. Selbiges gilt auch für das sonstige Equipment.

                Dann werd ich halt mal paar hundert Euros investieren, wenn mir das dann alles wirklich nicht taugt, bekomme ich ordentliche Ware sicherlich auch wieder mit überschaubaren Verlust wieder los.
                Einen Schlafsack wieder zu besitzen ist sicher auch nicht das verkehrteste.
                Zuletzt geändert von ColdBrew; 30.11.2017, 13:08.

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                • #9
                  Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen

                  Weisst du denn schon, in welcher Richtung du liegen willst? Oder ist dir das egal?
                  Du meinst ob ich seitlich links oder rechts liegen möchte? Denke das wär mir prinzipiell egal.
                  Achja, und es soll auf jeden Fall ne Gathered End Matte werden, zumindest das weiß ich schon

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                  • #10
                    Zitat von ColdBrew Beitrag anzeigen
                    Du meinst ob ich seitlich links oder rechts liegen möchte? Denke das wär mir prinzipiell egal.
                    Was ich meine ist, liegst du lieber Kopf links, Füße rechts oder Kopf rechts, Füße links (jeweils von der gedachten Mittellinie)?

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                    • #11
                      Die Frage nach der Liegerichtung hat folgenden Hintergrund: eine der besten Hängematten, die Blackbird von Warbonnet, wird standardmäßig für Kopf-links-Füße-rechts gefertigt (andere Liegerichtung nur gegen Aufpreis). Speziell für diese Hängematte gibt es ein wunderbar bequemes Underquilt-Modell, den Wooki. Den gibt's aber nur in Standard-Liegerichtung. Wer eine andere Liegerichtung bevorzugt, hat da leider Pech gehabt.
                      Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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                      • barfuß
                        barfuß kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Nee, den Wooki gibts auch "andersrum". Ich z.B. schlafe Kopf rechts - Füße links und habe einen passenden Wooki, den ich bei @TreeGirls letzter Sammelbestellung mit bestellt hatte.

                      • Mittagsfrost
                        Mittagsfrost kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Echt? Ich kenne nur den Stand, daß Brandon gesagt hat, daß es den Wooki vorerst nur in "normal" gibt. Auch auf der Webseite konnte ich nichts von "lefty wookis" finden.
                        Aber wenn Du es sagst - umso besser!

                      • TreeGirl
                        TreeGirl kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Standard ist "regular", aber "lefty" konnte schon immer gegen Aufpreis bestellt werden. Anscheinend hat selbst der Yeti eine Liegerichtung, was mir neu war.

                    • #12
                      Um dir einen Anhaltspunkt zu geben -- müsste ich noch einmal von vorne anfangen und hätte nur ein begrenztes Budget zur Verfügung, hätte die Ausrüstung für mich diese Priorität:
                      1. Hängematte. Ist die Hängematte unbequem, kann das der Rest der Ausrüstung nicht wett machen. Features wie ein integriertes Netz können die Hängematte nützlicher machen, sind aber sekundär. Am wichtigsten ist es, dass ich gut liege - und deshalb auch gut schlafe. Ein Netz kann ich mir zur Not auch selbst basteln. Das können selbst Leute mit zwei linken Händen.
                      2. Underquilt. Nach der Hängematte hat die Isolierung von unten den größten Einfluss auf die Schlafqualität. Hier würde ich auch am wenigsten sparen, weil ein gutes Design einfach Gold wert ist.
                      3. Top Quilt oder Schlafsack. Die Isolierung von oben ist nicht Hängemattenspezifisch, deshalb kann man hier sparen. Natürlich ist ein ultraleichter Daunen-Top Quilt toll. Aber ich habe auch schon mit einer ganz normalen Bettdecke gut geschlafen. Außerdem kann man aus einer billigen Daunendecke ganz einfach einen brauchbaren Top Quilt zaubern. Sogar ohne zu nähen.
                      4. Tarp. Wenn ich knapp bei Kasse wäre, würde ich mir erst ein billiges Tarp besorgen. Es muss nur ausreichend lang und breit sein. Beides ist abhängig von der Hängematte. Zur Not tut es ein billiges Plastiktarp aus dem Baumarkt. Oder wie bereits erwähnt ein zusammen geklebtes Tarp aus Fensterfolie (Stichwort Polycryo Tarp). Wenn man mit der Hängematte und der Isolierung zufrieden ist, kann man immer noch upgraden.
                      Zitat von ColdBrew Beitrag anzeigen
                      Meine Gedanken gehen auch in die Richtung, dass ich mir wenn dann gleich was ordentliches besorge, denn irgendeine günstige HM für €50,00 die ich dann nach kurzer Zeit doch ersetze sind letztendlich auch verschwendete €50. Selbiges gilt auch für das sonstige Equipment.
                      Das ist nur teilweise richtig. Eine bequeme Hängematte ist nicht zwangsläufig teuer. Die NoNet-Hängematten von Dutch kosten ohne Aufhängung $42. Und selbst wenn du später auf ein schickeres Modell aufrüstest, finden sich meist noch mehr als genügend Anwendungen für eine simple Hängematte. Ich schlafe z.B. seit ca. 3 Jahren jede Nacht in der Hängematte. Außerhalb der Mückensaison bevorzuge ich eine netzlose Hängematte. Auch für Tagesausflüge, zum Abhängen im Garten, oder für die Bespaßung von Kindern eignet sich eine NoNet Hängematte viel besser als eine tolle Wanderhängematte.

                      Ich muss allerdings zugeben, dass meine erste Hängematte eine Warbonnet Blackbird war. Aber ich hatte damals auch kein Budget. Wie du hatte ich mir eigentlich ein leichtes Zelt kaufen wollen - und für ein gutes Zelt-Set-Up hätte ich wohl ähnlich viel ausgegeben. Ich habe es im Übrigen nie auch nur eine Sekunde lang bereut, fast 1000€ in mein erstes Hängematten Set-Up gesteckt zu haben... Das ist zwar viel Geld, aber selbst jetzt freue ich mich immer noch jeden Abend darauf, endlich in meine heissgeliebte Hängematte steigen zu dürfen. In meinen Augen war das eine der besten Investitionen, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe

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                      • #13
                        Vielen herzlichen Dank, so langsam komm ich der Sache doch etwas näher.
                        Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein links oder rechts Schläfer bin und hab dazu noch eine Frage zu der Blackbird:
                        Wenn bei der Blackbird die Liegerichtung vorgegeben ist, bin ich dann bei der UQ Auswahl beschränkt oder kann ich da jeden beliebigen UQ drunter schnallen?

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                        • Mittagsfrost
                          Mittagsfrost kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Ja, so wird es meist bezeichnet. Man schaut, auf welcher Seite die Füße liegen.

                        • Waldläufer70
                          Waldläufer70 kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Man könnte auch sagen: Der Körper ist - von oben betrachtet - nach rechts (im Uhrzeigersinn) gegenüber der Ridgeline gedreht.

                        • TreeGirl
                          TreeGirl kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Ich glaube es gibt keine logische Erklärung. Sowohl Hennessy als auch Warbonnet haben die Liegerichtung vorgegeben und zum Standard gemacht. Und was nicht "regular" ist, wird häufig "lefty" genannt. Wobei Warbonnet es nie so genannt hat, sondern vielmehr "mirror lay" - also gespiegelte Liegerichtung. Auf Hammockforums wurde diese Liegerichtung dann als links bezeichnet - und hier wurde das so übernommen. Für das bessere Verständnis sollte man es vielleicht 1/7 Uhr und 11/5 Uhr Richtung nennen...

                      • #14
                        Du kannst jeden für eine gathered end (also "normale") Hängematte geeigneten Underquilt verwenden. Anmerkung: Es gibt auch Underquilts speziell für Brückenhängematten.
                        Es gibt aber den Wooki, der speziell für die Blackbird entwickelt wurde. Ich denke, mir widerspricht niemand, wenn ich behaupte, daß der Wooki der bequemste aller bisher hergestellten Underquilts ist. Er hat nur leider den Nachteil, daß die Liegerichtung vorgegeben ist.
                        Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 30.11.2017, 19:31. Grund: Link auf TreeGirls Review des Wooki ergänzt
                        Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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                        • #15
                          Man kann den Wooki mit anderen Hängematten verwenden, was im Falle des Verkaufs einen hohen Wiederverkaufswert sichert. Vielleicht stellst Du ja fest, daß Du doch Linkslieger bist

                          Hier noch ein FAQ-Faden zum Wooki.
                          Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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