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Ausrüstung mit Daunenfüllung: Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe

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  • Ausrüstung mit Daunenfüllung: Schutz vor Feuchtigkeit und Nässe

    Hallo zusammen,

    ich habe mir kürzlich Daunenequipment zugelegt (Top- und Underquilt), welches in Kürze auch komplett bei mir angekommen sein sollte.
    Meine Frage ist: Wie schützt ihr euer Daunenequipment vor Nässe und Regen?

    Ich habe für meinen Rucksack einen Regenschutz, den ich verwenden würde. Wenn Regen an meinem Rücken herunter läuft, könnte er jedoch trotzdem in den Rucksack eindringen (dort ist der Regenschutz ja nicht angebracht). Ich überlege jetzt, die Daunensachen noch mal extra in einen großen Drybag oder eine Mülltüte zu stecken, um sie vor sämtlicher Feuchtigkeit zu schützen. Was sind hier eure Strategien? Ich stelle es mir extrem negativ vor, wenn man abends das Lager aufbaut und bemerkt, dass unten im Rucksack das Wasser steht und die Daunensachen durchnässt sind. Das kann unter Umständen ja sogar lebensgefährlich werden, wenn man sehr abgeschottet ist und eine kalte Nacht erwartet.

    Danke und viele Grüße
    Henrik
    Zuletzt geändert von MoPe; 06.10.2017, 08:42.

  • #2
    Ich nutze gar keine Aussenhülle (Rucksack-Cover) mehr, sondern eine Pelerine (Poncho). Die Daunensachen stecke ich bei unsicheren Wetterverhältnissen in einen wasserdichten Beutel. Mit dem Zelt nutze ich den Pumpsack der Isomatte als wasserdichte Hülle.

    Ich hatte so noch nie Wasser unten im Rucksack.
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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    • #3
      Ich verpacke grundsätzlich meine gesamte Ausrüstung im Rucksack in Silnylon Beutel. Die sind nicht 100% wasserdicht, aber das müssen sie ja auch nicht sein, wenn der Rucksack nicht für ein paar Minuten unter Wasser getaucht wird. Außerdem denke ich entweder über die Anschaffung eines Packa nach, oder den Eigenbau einer Poncho-Jacke die den Rucksack gleich mit schützt.

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      • #4
        Ich verwende einen großen Packsack (Exped Pumpsack) für alles was trocken bleiben soll. Bei längeren Touren wächst dann das Volumen des Packsacks je mehr ich an essen verbrauche.
        Regenhülle nehme ich nur noch mit wenn es mehrere Tage am Stück regnen soll.

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        • #5
          Es gibt auch das "Hooded Rain Cover" der Firma BACH. Leider verwendet die Firma - ihrem hohen Qualitätsstandard folgend - einen relativ schweren Stoff.

          Wenn man sich sowas aus leichtem Silnylon selber nähen würde (am besten so lang, dass es den gesamten Oberkörper schützt), könnte man es mit Regenhose, -beinlingen oder -kilt kombinieren. Der Inhalt des Rucksacks wäre perfekt vor Nässe geschützt.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • #6
            Ich habe mir zwei verschieden große Rucksäcke aus X-Pac selber genäht. https://www.extremtextil.de/x-pac-vx...t-140g-qm.html Der Stoff ist wasserdicht und sehr leicht. Der Übersicht halber verpacke ich den Rucksackinhalt auch noch mal in Nylonbeuteln, aber der Nässeschutz durch das Rucksackmaterial reicht völlig aus. Ursprünglich wollte ich die Nähte noch mit Silnet abdichten. Das war mir aber zu aufwendig und die Rucksäcke lassen im strömenden Regen auch so kein Wasser durch. Ponchos und Rucksackhüllen empfinde ich als nicht sehr praktisch.

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            • #7
              Eine Mülltüte kostet und wiegt (fast) nichts, nimmt kaum Platz weg, ist vielseitig verwendbar und schützt den Inhalt des Rucksackes sicher vor Feuchtigkeit. Deshalb gehört sie bei mir zur Grundausstattung.
              Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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              • #8
                Also ich komme ja aus dem Paddelsport und da ist man ja naturgemaess staendig von Wasser umzingelt. Alles was extrem sensibel ist, wie z.B. Daunenquilts packe ich in kleine sea to summit Nylon Drybags (10 bzw. 15 L). Das selbe mit Klamotten. Im Kanu verwende ich dann Packsaecke (also vergleichbar mit dem Rucksack beim wandern), die dann jew. mit einem grossen Plastik Sack gefuellt werden. Hierzulande heissen die "contractor bags" und kommen in schwarz und durchsichtig, wie auch verschiedenen Dicken und Groessen. Das ist dann der wasserdichte "liner" und da kommt dann der gesamte Inhalt rein. Wenn alles drinnen ist, wird die Oeffnung dann zusammengefalltet und umgeschlagen/gerollt (das selbe Prinzip wie beium drybag) und somit ist der komplette Inhalt dann wasserdicht verpackt. Eine Muellsack wuerde hier sicherlich den selben Zweck erfuellen und in Kombination mit drybacks sollte da wohl nichts anbrennen.

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                • #9
                  Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
                  Eine Mülltüte kostet und wiegt (fast) nichts, nimmt kaum Platz weg, ist vielseitig verwendbar und schützt den Inhalt des Rucksackes sicher vor Feuchtigkeit. Deshalb gehört sie bei mir zur Grundausstattung.
                  Ich mach das genauso.

                  Der Müllbeutel ist unten in meinem Rucksack. Die Quilts und die Hängematten gebe ich ohne Packsack da rein, dann die beiden Enden des Müllsacks umgeschlagen, einmal mit kräftigem Druck von oben komprimiert, dann die Enden des Müllsacks an der Seite reinstopfen. Fertig. Das Päckchen bleibt so, füllt den Rucksack im unteren Bereich schonmal optimal aus und ist fast wasserdicht. Durch einen See würde ich damit nicht schwimmen, aber ich hatte schon einige Male einen komplett durchnässten Rucksack, und die wichtigen Sachen blieben trocken. Alles andere darf nass werden: Kochset, Utensilienbeutel, Essenssack (in den beiden letzteren sind schon auch Sachen, die trocken bleiben sollten, die hab ich in zugeknoteten Gefrierbeuteln).

                  Ich bin sehr zufrieden mit diesem System.

                  Allerdings ist es gar nicht so leicht, in Deutschland Müllbeutel zu bekommen, die der Beanspruchung stand halten. Die, die ich so in Drogerie- und Baumärkten gefunden hab, waren immer entweder zu dünn oder sind zu leicht an den Schweißnähten aufgerissen. Dann hab ich vor zwei Jahren auf einem belgischen Campingplatz wunderbar robuste 40 Liter Müllbeutel gesehen und ein paar davon abgestaubt. Ich habe immernoch den ersten in Benutzung. Die sind nicht kaputtzukriegen.

                  In den USA nehmen sie oft sogenannte trash compactor bags. Die waren es bis vor Kurzem in Deutschland eher schwer zu bekommen, aber mittlerweile hab ich sie auch auf amazon entdeckt: hier:

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                  • #10
                    Ich benutze einen Rucksack der gut mit Regen kann (Hyperlite Mountain Gear) und einen wasserdichten Packsack in der Größe des Rucksackes. Meine Schlafausrüstung sowie ein Satz Notfall Kleidung lagere ich grundsätzlich in separaten wasserdichten Packsäcken.

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                    • #11
                      Danke für die Anregungen. Da ist in jedem Fall etwas für mich dabei. Ich werde mit den einfach auszuprobierenden Ideen erst einmal herum experimentieren. 😊

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                      • #12
                        Derzeit sind lediglich meine Ersatzklamotten in einem Drybag.
                        Mein Daunen UQ wie auch andere Teile aus Stoff meiner Ausrüßtung werde ich aber bald auch in diese Dinger verfrachten.

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                        • #13
                          Ich habe mit dem Müllsack inzwischen ganz gute Erfahrungen gemacht. Ist super leicht, günstig, relativ stabil und groß genug. Im Zweifel kann man sogar den kompletten Rucksack von innen damit auskleiden, so groß ist der.

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                          • #14
                            +1 auf Müllsäcke. Aber nur die ganz Stabilen ("trash compactor bags"), Normale bekommen sofort Löcher und/oder gehen an den Schweißnähten auf. Kriegt man bei uns in Drogerie- und Baumärkten nicht. Ich hab mal drei Stück auf einem Campingplatz in Belgien geschenkt bekommen. Hab noch nicht mal den ersten kaputtgekriegt, den hab ich jetzt seit 1,5 Jahren.

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