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90° Hängematte und passendes Tarp selbst genäht

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  • 90° Hängematte und passendes Tarp selbst genäht

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    Ich beschäftige mich schon länger mit der Konstruktion einer 90° Hängematten habe mich vorm Osterurlaub dann an die Arbeit gemacht und in dem Setup dann drei Nächte durchgeschlafen. Ein paar Impressionen davon gibts in zwei Filmchen und etlichen Bildern (hoffe, das Hochladen funktioniert).
    Was mich noch beschäftigt: Ich habe den Stoff (Hammocknylon 66g / m2 von Extremtextil) in Kettrichtung verarbeitet und komme damit ohne eine Naht in Längsrichtung aus. Allerdings werden unter Last in der Hüftgegend die Kettfäden durch die Naht mehrere mm auseinandergezogen (im Film bei 0:52 am linken Rand zu sehen), sodass ich mich frage, ob es nicht besser gewesen wäre, den Stoff doch quer zu verarbeiten - in Kettrichtung halten gewebte Stoffe etwa doppelt so viel aus wie in Schussrichtung, weil es etwa doppelt so viele Kett- wie Schussfäden gibt. Bei Gathered End Hängematten gibts dieses Problem nicht, denn hier stimmen Web- und Belastungsrichtung überein. Wie gehen die anderen 90° Hängemattennutzer mit diesem Problem um und welche Stoffe verwendet ihr?
    Rückenlage mit etwas erhöhtem Kopfbereich - die komische Handposition kommt vom Auslösen per Handy Seitenlage - für mich die wichtigste Position - ist sehr angenehm Tarp wegen drohendem Regen bis auf die Ridgeline runtergezogen. Später nähe ich noch 4 Schlaufen ans Tarp, damit ich die Seitenteile runterklappen kann.
    Zuletzt geändert von Seitenschläfer; 24.04.2017, 20:36.

  • #2
    Hier die Filme: ,

    Kommentar


    • #3
      Sieht ja schon mal nicht schlecht aus. Das 1,6er Hexon von Dutch zieht sich nicht so auf.
      Selbst das Orginal zieht sich auf., obwohl da die Stoffbahn gedreht wurde.
      Die letzte Naht unten an der Verstärkung habe ich mit Zick-Zack gemacht, damit der Übergang weicher wird
      und somit das Aufziehen verhindert wird.
      Die Fallschirmseide zieht sich nicht so auf, muß man aber allemal verstärken.
      Leider verrutscht die Isomatte, und deshalb habe ich auf der Innenseite ein 63cm breites Fach mit 12cm breiterem
      31g Stoff gemacht, so dass die Matte schön geführt ist. Hat sich nach über 350 Nächten als besser erpropt.
      Wichtig ist, dass die Ridgeline absolut waagerecht ist, da man sonst Nachts immer nach einer Seite rollt
      und das dann im Winter ganz schön kalt sein kann.
      Auch ist der WhopieSling nicht besonders glücklich. Da die Einsatzlänge zur Gesamtlänge der Schnur extrem
      klein ist. Eine 4mm Dyneema nebst einem gesicherten Spipstek ist die bessere Lösung, da die ganze Länge
      der Schnur genützt werden kann.

      Vor 3 Tagen auf Elba mit erstmalig 7m Baumabstand. Da mußten dann doch normale Feinkost Albrecht Gurte herhalten.

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      Einmal in Rückenlage:

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      Dann in Seitenlage. in dieser Position schlafe ich immer ein und wache auf dem Rücken auf.

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      Ansonsten weiter so.

      Gruss
      Konrad
      Zuletzt geändert von Konradsky; 20.04.2017, 14:54.

      Kommentar


      • Bernd Odenwald
        Bernd Odenwald kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        31g Stoff...

      • Seitenschläfer
        Seitenschläfer kommentierte
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        Danke für die Hinweise, den Stoff von Dutch werde ich mir für das geplante Moskitonetzmodell besorgen (schließlich müssen die anderen 50 m 1 mm Dyneema-Schnüre noch verarbeitet werden, die auf der kleinsten Rolle sind, die man bei Kanirope kaufen kann). Auch die Zickzacknaht leuchtet mir ein. Haste du irgendwo eine Anleitung für den gesicherten Spipstek, von dem ich noch nichts gehört habe? Deine Meinung zum Mattenfach hatte ich schon vernommen - und bin trotzdem froh, dass ich mir das geschenkt habe, denn es ist (für mich) einfach überflüssig, weil nichts verrutscht. Das merke ich schon nach 4 Nächten, die ich bisher drin geschlafen hab. Die 31 g Stoff wären mir egal - keep it pure and simple. Was mir noch nicht ganz klar ist: Hast du den Stoff längs oder quer verarbeitet?

    • #4
      Ich habe alle Stoffe längs verarbeitet. Meine Frau die vor vielen Jahren einmal Schneiderin
      gelernt hatte und anschließend Textil und Bekleidungstechnik studiert hatte, sagte mir, dass
      es so gut wie keinen Unterschied macht ob Kette oder Schuß als Belastung nimmt.

      In dem Video bei 1:40 findest du den Knoten und siehst auch, dass die Ridgeline
      von Hammocktent doch verstellbar ist.

















      Als Leinen haben sich 105kg Bruchlast Dyneema 1mm dick, 500m für 14€ frei Haus bewährt.
      Gewicht meiner doppellagigen 90° incl. Packsack 288g plus Baumgurte von 80g.
      Da geht also noch was.

      Die 31g Stoff sind pro Qudratmeter. Einlagig nicht zu verarbeiten, da zu dünn. Der weitere Vorteil der Isomattentasche ist, dass
      du die Hängematte mit der richtigen TAR Isomatte zum Stuhl machen kannst. Das Einsteigen ist dann wesentlich
      bequemer und abends am Lager hat man eine Sitzgelegenheit mit Rückenlehne und davor kann gekocht werden.
      Sehr komfortabel! Hatten wir bim letzten Hängemattentreffen festgestellt.
      Noch ein Tipp. Dein Tarp ist ja ca. 2,90m lang und du hast genau in der Mitte die Befestigungspunkte gemacht.
      Es ist jedoch so, dass die Befestigungspunkte um ca. 25cm zum Kopfteil verschoben werden sollten, da man, wegen des
      Schwerpunkts nicht genau mittig unter dem Tarp liegt. Das hast du ja schon an der Länge der Schnüre festgestellt.
      Es kann dann passieren, dass der Schlafsack am Fußende nass wird.
      Rate mal woher ich das weiß?

      Gruss
      Konrad

      P.S.: mach doch mal ein Foto von der Seite wenn du drin liegst. Würde mich interessieren.
      Zuletzt geändert von Konradsky; 20.04.2017, 17:37.

      Kommentar


      • #5
        Glückwunsch, Seitenschläfer! Da ist Dir ein richtiges Schmuckstück gelungen.
        Gib niemals auf! Wenn Du am Boden liegst - steh auf! Repariere die Aufhängung und leg Dich wieder in die Hängematte!

        Kommentar


        • Seitenschläfer
          Seitenschläfer kommentierte
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          Danke, es ist der erste Versuch und in das geplante Moskitonetzmodell fließen hoffentlich noch viele Verbesserungsvorschläge aus dem Forum ein.

      • #6
        Ich hab ein einfaches oben-rüber-Moskitonetz gemacht. Leider kann ich nicht so schön nähen wie Du....
        An den Seiten wird es mit kleinen Bändchen an den Schnüren befestigt, die entweder mit Schleifchen oder KamSnaps gehalten werden. Innen hängt das Moskitonetz unterhalb der Bändchen ca. 10 cm runter - reicht. An Kopf- und Fußende hängt es über. Ein langer Hosengummi hält die Enden unter der Hängematte zusammen.

        Ein- und Ausstieg hat durch das Moskitonetz ein wenig was von Limbo, aber dafür kann ich ruhig schlafen.


        Das Baumkind

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        • Baumkind
          Baumkind kommentierte
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          Näh Dir "runde Dreiecke" in die Ecken, damit Dein Reißverschluß die Runde schafft.

          Ich hatte mir mal überlegt, das Netz an einer langen Seite fest zu nähen, so dass ich nur noch drei Seiten Reißverschluß habe. Und die dann von zwei Seiten zu ziehen. Wenn's nicht gebraucht wird, das Netz, wird's mit Bändchen in einer kleinen Rolle gehalten.

          Allerdings konnte ich mich nicht zum Festnähen durchringen, weil ich es lieber modular haben wollte: Im Winter wird das Netz durch ein Cover ersetzt, das gegen Windchill und so schützen soll. Immerhin bringt's ein paar Grad.

          Das Baumkind

        • Seitenschläfer
          Seitenschläfer kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Diese drei-Seiten-Lösung ist auch die, die mir momentan am besten gefällt. Bloß wie hält das eingerollte Netz? Bändchen, ja gut. Aber daran denke ich noch herum. Bei der Exped Ergo wird alles in eine Netztasche gestopft, die nicht so schön aussieht. Außerdem braucht man 2 m mehr Reißverschluss.

        • Baumkind
          Baumkind kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Dann mach Dir doch eine Netztasche mit einem Reissverschluss rein.

          kahel hat soetwas an seiner Brückenhängematte. Das hat er hier im Forum auch ausführlich vorgestellt.

      • #7
        Dass die Verarbeitungsrichtung keine Rolle spielen soll, will mir nicht einleuchten. Extremtextil gibt für meinen Stoff folgende Reißfestigkeit an: Kette 630N / Schuss 410N. Der heutige Hexon 1.6 von Dutch wiegt 45 g pro Quadratyard - macht 56 g pro m2. Wenn du den dann noch doppelt nimmst, verstehe ich nicht, wie man auf dein Gesamtgewicht kommt. Knapp 5 m2 wirst du brauchen - macht 280 g nur für den unverarbeiteten Stoff.
        Der Knoten in dem Video gehört genau zu den Knüpper- und Fädelprozeduren, die ich gerne vermeide. Heute verbaut Hammocktent diese Ridgeline übrigens nicht mehr - jedenfalls nicht in der Beta, die ein Freund von mir vor einem Monat gekauft hat. Tja, und mit der Dyneema-Schnur scheinst du ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben. Allerdings hat sie nur die halbe Tragkraft wie die von Kanirope (die ist mit 195 daN taxiert), was sich aufs Dehnungsverhalten auswirkt. Und da möchte ich nun wirklich nicht tauschen, denn das Gummigefühl beim Einsteigen in die Exped Ergo und - noch stärker - die Hammocktent wünsche ich mir nicht zurück - und es könnte bei deinem Gewicht vielleicht auch eine Überlegung wert sein, die 195er Version mal zu probieren.
        Die Thermarest-Matte liegt in meiner Hängematte auch sehr gut - und kommt auch im Familienkreis gut an.
        Zum Kochen und Sitzen am Lagerfeuer sind die Hängematte und das Tarp meiner Ansicht nach nicht so geeignet. Aber das liegt sicher auch am jeweiligen Campingstil. Für mich gehört offenes Feuer dazu und davon gilt es die dünnen Nylon-Stoffe fernzuhalten.
        Die Abspannung des Tarps habe ich übrigens ganz bewusst in der Mitte vorgenommen. Das hängt damit zusammen, dass ich dort eine Kappnaht gesetzt habe, die die Firstlinie stabilisiert, sodass ich auf eine Ridgeline fürs Tarp verzichten kann. Über die Abspannleinen an Kopf und Fuß ist es dann noch problemlos möglich, das Tarp exakt über der Hängematte zu positionieren (außer man zieht sie ganz runter wie in meinem Foto oben). Bei mir sind das nur wenige cm, die meine Konstruktion in Richtung Fußende verschoben ist. Außerdem ragt bei mir nichts übers Fußende der Hängematte raus. Wenn aber der Schlafsack 20 cm rausguckt wie auf deinem letzten Bild, dann kann es schon sein, dass die Füße nass werden.
        Ein Foto von der Seite kommt noch. Ich hab noch nicht kapiert, wie man die Bilder wie du im Fließtext unterbringt, deswegen hänge ich auch die hier angesprochenen Aufnahmen erst hier unten an. Kann man aber mit Klick vergrößern.
        Zuletzt geändert von Seitenschläfer; 20.04.2017, 23:12.

        Kommentar


      • #8
        Ich habe den 1,6er nur einlagig mit der Isomattentasche aus 1,0er. In der 90° Matte
        Das sind gesamt 170g an Stoff, dazu die an Nr. 4 habe ich das preiswerte Dyneema verwendet und es hat absolut keinen Reck
        und lässt sich super drin liegen und es hält tatsächlich in 20 Schnüren meine ca. 100kg. Ist ja auch 20 fache Reserve.
        Leichter ist es auch noch als das Kanirope, welches ich für meine ersten drei 90° Matten genommen habe.
        Ich finde die Schnüre von Hammocktent einfach nur beschissen. Nur auf billig produziert.

        Mach du nur dein Ding. Da ich aber auch im tiefsten Winter mit Schneefall darin schlafe. habe ich schon sehr viele Verbesserungen vorgenommen.
        Es gibt ja mittlerweile 4 Leute mit 4 Unterschiedlichen 90° Matten. Jede ist total anders. Nach fast 2 Jahren mit der 90° bin ich immer noch am verbessern

        Ich brauche auch keine Ridgeline fürs Tarp, weil das Tarp ja auf der Ridgeline der Hängematte aufliegt. und festmachen braucht man es da auch nicht.
        Man sollte sowieso eine Gummischnur in der Befestigungsschnüren haben, um mögliche Schwingungen ausgleichen zu können.
        Das macht man ja mittlerweile auch bei normalen Tarps.
        Vielleicht solltest du zum Sommertreffen der Hängemattisten kommen. Da kann man auch die anderen 90° Matten sehen.

        ich koche mit Spiritus gerne auf Wanderungen gerne unterm Tarp. Da brauche ich kein Feuer. Wenn ich Feuer mache, habe ich
        auch einen Stuhl mit und die Hängematte ist weit weg.

        Auch wirst du mit deinem Whoopie Sling schnell an seine Grenzen kommen, da ich schon die Wildesten
        Abhängekonstruktionen bauen musste, um nicht Bodenbrüter zu werden. Dazu habe ich schon direkt hinter dem Gurtband festmachen müssen,
        als auch die vollen 3m Länge verwenden müssen. Einmal am Hang und eien Seite extrem kurz und die andere extrem lang.
        Man kann sich seine Bäume auf Wanderungen nur bedingt aussuchen.

        Wenn du einen Beitrag schreibst, findet sich oben rechts drei Symbole Das linke davon ist für Fotos.
        Das rechte für smilies.
        Foto hochladen und dann mit dem Curser im Text mit mittlerer Ansicht positionieren.

        Du hast ein sehr schönes Detaiil, welches mir gefällt und sind die vier Ecken. Es wäre schön, wenn du die Matte mal flach auf den Boden legen könntest
        und ein Foto von einer Ecke machen könntest. Gerne auch als PM.

        Gruss
        Konrad




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        • #9
          Mittlerweile habe ich festgestellt, dass sich der Stoff so weit aufzieht, dass mir das nicht mehr ganz geheuer ist. Deshalb habe ich den für das Untertaschenfach vorgesehenen Stoff - quer verarbeitet - noch als Verstärkung angenäht und habe jetzt jetzt also auch eine doppellagige Hängematte. Allerdings lege ich die Isomatte nach wie vor ein. Die Neoair XTherme hatte ich mir übrigens letztes Jahr auf dein Anraten hin besorgt. Sie ist wirklich viel leichter als die Downmat 9 LW - aber auch ein echtes Raschelmonster. Das habe ich letzte Nacht wieder gemerkt als ich drin schlief. Noch mal zum Aufhängesystem. Der Whoopi-Sling für die Ridgeline scheint mir wirklich die optimale Lösung. Bei mir gibt es dafür ein Verstellpotential von 1,30 - 2,20 m. Das will ich auch noch mal zeigen, wenn ich in den nächsten Tagen noch paar Bilder mache. Für die Aufhängeseile ist es natürlich schon schade, dass aus 10 m Schnur nur zwei 2,50 m lange Seile rauskommen. Aber die unkomplizierte Verstellpraxis finde ich eben auch toll. Wie sollte man aus den Aufhängeseilen mehr Länge rausholen, wenn man nicht knoten will? Bestätigen kann ich, dass die exakt gleich hohe Aufhängeposition für 90°er ziemlich wichtig ist.

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          • #10
            Wie wäre es mit UCR statt Whoopie slings? Spart fast die Hälfte Dyneema-Schnur.
            Gib niemals auf! Wenn Du am Boden liegst - steh auf! Repariere die Aufhängung und leg Dich wieder in die Hängematte!

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            • #11
              Hm, interessant. Mein Eindruck vom ExTex Hammock Ripstop Nylon war eigentlich sehr gut. Ich hätte diesen Stoff als so ziemlich den robustesten Hängemattenstoff eingeschätzt... Gedanklich hatte ich diesen bzw. einen sehr ähnlichen Stoff von RbtR für meinen ersten Versuch einer 90° Hängematte vorgesehen. Mich wundert, dass Stoffe wie das 1.6oz Hexon oder sogar der 0.9oz eBay Ripstop aus dem Konradsky seine 2. (?) 90° Hängematte gebaut hat besser sein sollen. Hast du Detailfotos von den Stellen?

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              • #12
                Wie groß und schwer bist du denn?
                In der Anleitung von Hammocktent steht drin, dass auch dort sich die Nähte aufziehen
                und dies kein Reklamationsgrund sei. Manche User schrieben das genau das passiert.
                Hammocktent hat den Stoff ja gedreht.Ist ja auch nicht schlimm, weil die Fäden ja nicht gerissen sind.
                Sieht nur doof aus.
                Für die Ridgeline mag der Whoopie in Ordnung sein, aber nicht für die Aufhängung.
                Mittlerweile schaffe ich es, spätestens nach der dritten Justierung genau gerade zu liegen.
                Mir ist das Gewicht der HM enorm wichtig, weil ich keine Lust habe, soviel mit mir rumzuschleppen.

                Mal schauen, wie sich dein Baumgerödel an anderen Plätzen verhält. Ich habe sehr viel verschiedene
                Sachen ausprobiert. Und 80g für 2 Baumgurte von 3m Länge mit 2 Titanhaken zum Aufhängen der HM ist schon mal
                eine Hausnummer.
                Das schöne der Befestigungsknoten der Baumgurte ist, dass diese wie ein "Zauberknoten" wieder aufgezogen werden können.

                Danke für das Foto.

                Gruss
                Konrad





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                • #13
                  Ich wiege bei 1,86 m 77 Kilo. Kann sein, dass ich übervorsichtig gewesen bin, denn gerissen ist kein einziger Kettfaden. Leider habe ich kein Foto von der Aufziehstelle gemacht, sodass der kurze Videoausschnitt bei 0:52 im ersten Film die einzige Bilddokumentation davon bleiben wird. Im quer verarbeiteten Stoff zieht sich jetzt gar nichts mehr auf (wär auch sehr merkwürdig). Eine Beobachtung habe ich sofort gemacht: die Matte liegt sich jetzt auch härter. Das klingt erst mal abschreckend, ist es aber nicht, denn der Stoff reagiert nach wie vor auf Belastungsverlagerungen, sodass das Liegen in der Hängematte im Unterschied zur Matratze sehr angenehm bleibt. Ich lerne daraus jetzt, dass ich den Stoff für die Moskitomatte auf jeden Fall quer verarbeiten werde, genau wie bei der Hammocktent. Die ästhetisch schönere Lösung ist in dem Fall nicht die zweckmäßigere. Der Freund von mir (der ungefähr meine Statur hat) hat jetzt schon über 10 Nächte in der Hammocktent geschlafen und es zieht sich gar nichts auf. Und das obwohl der Stoff der Hammocktent mir keinen wertigeren Eindruck macht als der 66er von Extex (der übrigens gerade ausverkauft ist).
                  Die Aufhängelösung mit UCR kannte ich noch nicht, danke Mittagsfrost. Aber wie der Hammockprof. im Film 7:14 sagt, ist das nicht die beste Wahl, weil die Eintauchstelle 1. gesichert werden muss und 2. mit der Zeit ausleiert. Ich werde jetzt erst mal sehen wie weit ich mit meiner Aufhängelösung komme. Der Verstellbereich liegt bei mir zwischen 1,30 m und 9 m - wenn die Bäume bis 20 cm Durchmesser haben. Gewicht der Dyneemaschnur und der beiden 1,5 m langen und 30 mm breiten Baumgurte (nicht 25 mm, da baumschonender) ist 100 g.
                  Zur Frage von Treegirl, ob das 1.6er Hexon besser ist als das 66er von Extex. Leider dokumentiert Dutch nicht, aus welchem Material der Stoff ist, aus Nylon (am scheuerfestesten, aber dehnbar), aus Polyester (dehnt sich weniger und ist lichtbeständiger) oder aus Polyamid (höchste Festigkeit aller textilen Rohstoffe). Wahrscheinlich eine Mischung. Sehr wichtig scheinen mir die zusätzlichen, in beide Richtungen diagonal verlaufenden Ripstopfäden. Ich will dem Stoff eine Chance geben und werde Anfang nächster Woche 6 Yard davon in dunkeloliv bestellen. Wenn jemand was abhaben will, sagt mir Bescheid, dann könnten wir uns die Versandkosten teilen (ich könnte bis max. 5 Yard mitbestellen, denn 11 yard kosten 23 $ Versand, darüber hinaus wird's mit 35$ Versand unrentabel, denn ich müsste euch den Stoff ja auch hier in Deutschland noch zuschicken - es sei denn ihr kommt auch aus Berlin). Mehrwertsteuer kommt natürlich auch noch drauf, Zoll dürfte entfallen, da der Gegenwert unter 150 € bleibt (aber man erlebt beim Zoll immer Überraschungen).

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                  • #14
                    Zitat von Seitenschläfer Beitrag anzeigen
                    Leider dokumentiert Dutch nicht, aus welchem Material der Stoff ist, aus Nylon (am scheuerfestesten, aber dehnbar), aus Polyester (dehnt sich weniger und ist lichtbeständiger) oder aus Polyamid (höchste Festigkeit aller textilen Rohstoffe). Wahrscheinlich eine Mischung.
                    Nein, Hexon ist aus 100% Nylon / Polyamid. Meines Wissens gibt es nur einen einzigen Mix-Stoff auf dem Hängemattenmarkt: das 1.9oz Dobby. Den habe ich aber nie ausprobiert weil er psychedelisch aussieht, nur in zwei ziemlich gewöhnungsbedürftigen Farben erhältlich ist, und kalandriert ist.

                    Zitat von Seitenschläfer Beitrag anzeigen
                    Sehr wichtig scheinen mir die zusätzlichen, in beide Richtungen diagonal verlaufenden Ripstopfäden.
                    Naja, ich glaube nicht, dass das den Stoff reissfester macht. Es macht ihn nur etwas weniger stretchy.

                    Zitat von Seitenschläfer Beitrag anzeigen
                    Ich will dem Stoff eine Chance geben und werde Anfang nächster Woche 6 Yard davon in dunkeloliv bestellen. Wenn jemand was abhaben will, sagt mir Bescheid, dann könnten wir uns die Versandkosten teilen (ich könnte bis max. 5 Yard mitbestellen, denn 11 yard kosten 23 $ Versand, darüber hinaus wird's mit 35$ Versand unrentabel, denn ich müsste euch den Stoff ja auch hier in Deutschland noch zuschicken - es sei denn ihr kommt auch aus Berlin). Mehrwertsteuer kommt natürlich auch noch drauf, Zoll dürfte entfallen, da der Gegenwert unter 150 € bleibt (aber man erlebt beim Zoll immer Überraschungen).
                    Unter 150€ (Gesamtwert = Warenwert + Versandkosten) fällt definitiv nur die Mehrwertsteuer an. Aber es stimmt nicht, dass es bei $35 Versandkosten unrentabel wird. Das hängt immer vom Warenwert ab. Ich habe mir für diesen Zweck eine Excel-Tabelle gebastelt, wo ich vor der Bestellung eintrage was ich haben will. Die rechnet mir dann auch gleich den Einzelwert in Euro aus. Meist ist es am günstigsten so nah wie möglich an die 150€ Grenze heran zu gehen - wobei ich allerdings immer einen $10-Puffer für Kursschwankungen lassen. Letztendlich hängt es aber immer von den Artikeln ab. Es lohnt sich ein wenig zu rechnen.

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                    • #15
                      Danke, Nylon/Polyamid ist die beste Mischung. Ein Argument mehr für den Hexon 1.6. Na klar wäre es einfuhrabgabetechnisch am effektivsten, wenn man so dicht wie möglich an die 150 Euro rankommt - aber was will ich mit 20 m Stoff? Die Frage war nicht nach dem denkbar besten Porto,- Abgabe-, Kostenverhältnis, sondern ganz einfach, ob jemand, der wie ich - und vermutlich die meisten hier - Kleinabnehmer/in ist, jetzt was braucht. Und, brauchst du was?

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