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Welche Trekkingstöcke als Spreizen für die Bridge

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  • Welche Trekkingstöcke als Spreizen für die Bridge

    Heute ist leider beim Probeliegen ein Stock gebrochen... schade, hat viele Km gehalten...
    Was bzw. welche Trekkingstöcke verwendet ihr?

    Grüße Stesch







    [ATTACH=CONFIG]n23010[/ATTACH]


  • #2
    Frage: zum Wandern oder für die Spreader Bars? Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dir der Stock bei der zweiten Verwendung gebrochen.
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

    Kommentar


    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
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      Ups, war der Titel schon vorher so? Dann hatte ich das wohl übersehen...
      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 31.10.2017, 17:02.

  • #3
    Hallo,

    ich habe die goldenen LEKI verwendet.
    Wichtig ist, daß meine Dreieckleine am Kopfteil 1,40m lang bei 1m Breite war.
    Wenn die nur ein Meter lang ist, bricht der Stock, da der Druck zu groß ist.

    Gruss
    Konrad


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    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Das ist ein wichtiger Erfahrungswert für mein Projekt.

      Die Belastung des Stocks hängt aber zudem auch noch vom Gesamt-Hängewinkel ab und natürlich auch vom Verhältnis von Stoffbreite und Spreader Bar. Je mehr der Stoff quer gespannt ist, desto mehr Druck wirkt ebenfalls auf den Stock; dafür wirkt in diesem Zusammenhang nur ein Teil des gesamten Körpergewichts. Oder liege ich da ganz falsch?

      Der Hauptfaktor ist aber sicher die Länge des Dreiecks!

    • Stesch
      Stesch kommentierte
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      Hmm ich hatte die Schnüre extra 10cm länger gemacht als die Bridge breit ist. Gut dann werde ich das nächste mal 40% drauf
      geben.

    • Konradsky
      Konradsky kommentierte
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      Auch dazu hat Prof. Hammock ein sehr schönes Video gemacht.
      Dies zeigt, daß die Belastung auf die Stöcke proportional steigt.
      Ich spannte die Bridge immer sehr flach ab, weil es sich sonst
      nicht so schön liegt. Dazu wiege ich noch 2 Doppelzentner.

  • #4
    Da ich bisher keine Brücken-Hängematte habe, verwende ich auch keine Stöcke dafür. Ich nutze aber schon seit mehr als 2'000km die Trekkingstöcke LT4 von GossamerGear. Sehr teuer, aber auch sehr leicht (265g das Paar, mit Schleifen).

    Und genau diese Stöcke verwendet Professor Hammock in diesem Video (leicht modifiziert):


    Gruss
    Michael
    Zuletzt geändert von Waldläufer70; 06.09.2016, 23:40.
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
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      Ja, sind sie im Moment ganz offensichtlich. Es gibt übrigens etwas an den Stöcken, was nicht ganz optimal funktioniert und das wird hier gezeigt:


      (Am besten den Link in separatem Tab/Fenster öffnen, um direkt zur Stelle zu gelangen)

      Aber ansonsten finde ich sie nach wie vor, gerade, was das Gewicht anbelangt, fantastisch.
      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 06.09.2016, 23:38.

    • Stesch
      Stesch kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Schick sind die schon, aber 103$ pro Stück!!! + Versand + Zollkosten wenn man 2 bestellt + MWST

      Da muss ich nochmal drüber nachdenken....

    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Stimmt, die haben aufgeschlagen. Ich war gerade irritiert. Ich habe 2014 noch ungefähr den Preis für die ohne Schlaufen für solche mit Schlaufen bezahlt.

      Heute würde ich sie wohl ohne die Schlaufen bestellen. Ich habe die Schlaufen bisher kaum genutzt, könnte sie eigentlich entfernen.

      Ich habe mir die Stöcke geleistet, weil ich 2014 von zuhause bis nach Spanien ans Meer gewandert bin (gut 2'000km). Da fand ich das Geld gut investiert, weil man die kaum spürt, wenn man sie zwischendurch mal am Rucksack befestigt. Hätte ich diese grosse Reise nicht gemacht, hätte ich sie mir vermutlich eher nicht gekauft.
      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 10.09.2016, 09:17.

  • #5
    Ich verwende die Trekker FX von Mountainsmith, siehe hier: klick
    Leider nur aus den USA zu bekommen, bzw. über Amazon. Relativ leicht und trotzdem stabil. Genial dabei, dass du keinen Dübel benötigt, sie halten Menschen bis zu 105kg (vielleicht noch mehr?) einfach durch ihr sehr stabiles Klemmsystem. Bei mir hat es gereicht die Köpfe abzuschrauben, dann liegen die Gewindebolzen frei, ein Stück Schlauch als Schutz drüber und rinn in die Aufnahmeschlaufen. Einzig die Metallteller, welche zwischen den Köpfen und dem Griff sitzen um die Kamera festzuschrauben, habe ich leicht modifiziert. Fotos kommen hoffentlich heute abend.
    Bridge-Hammocks und Dutchware-Gear gab es hier:
    http://dendronaut-haengematten.de

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    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Wie schwer sind denn die? Ich finde da keine Angabe.

  • #6
    Habe die Stöcker gerade noch mal auf die Waage gelegt: Ohne diese furchtbaren Knaufe und ohne Handschlaufen wiegen sie etwa 520g. Also stolze 80g weniger als die Leki Photosystem und wesentlich günstiger, trotz Import.

    Hier mal ein Foto eines bearbeiteten Tellers (Achtung, miese Qualität):
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20160927_225206.jpg
Ansichten: 1
Größe: 14,5 KB
ID: 24025




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20160927_224912.jpg
Ansichten: 1
Größe: 97,3 KB
ID: 24029

    ...und das andere Ende (Über die Spitze kann man noch den mitgelieferten Gummischutz schmeissen):
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20160927_225309.jpg
Ansichten: 1
Größe: 12,1 KB
ID: 24026

    Bridge-Hammocks und Dutchware-Gear gab es hier:
    http://dendronaut-haengematten.de

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    • Konradsky
      Konradsky kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich habe die Fizan. Die sind viel zu leicht und werden brechen weil zu dünn.

    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Und die GossamerGear LT4 brechen nicht? Oder doch? Die sind ja noch bedeutend leichter und an der Spitze auch sehr dünn. Jedenfalls weiss ich, dass einige genau diese Stöcke für ihre Brückenhängematten verwenden.

    • Konradsky
      Konradsky kommentierte
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      Da ich die Leki als auch die Fizan habe, kann ich nur dazu etwas sagen.
      Wenn das Leinendreieck nur am Kopftel sehr groß, also über 1,80m gemacht wird,
      kann das eventuell auch mit leichteren Stöckers klappen.
      Versuch macht kluch. Warum soll ich immer alleine auf den Hintern fallen?

  • #7
    Ich habe im ersten Anlauf die Alpin Lite 135 SA von Exped probiert. Abgesehen von einer gebrochenen Carbid-Spitze (war aber mein Fehler, da zu großer Hebel), haben sich die Stöckchen ziemlich verbogen als ich drinnen liegend aufgeschaut habe. Am Kopfende bestimmt 1-1,5 cm! Da wartet man ja praktisch schon auf den Knall. Das Konradsky wesentlich bessere Erfahrung mit seinen Stöcken hat, liegt wahrscheinich an den längeren Schnüren im Kopfbereich. EDIT: sehe gerade, haste ja schon geschrieben

    Ich habe gesehen, dass Exped auch 4-teilige Stöcke anbietet. Viellecht lassen sich diese auch ganz ohne Dübel nutzen, da die Belastung nun auf 3 statt auf 2 Klemmen verteilt wird...
    Zuletzt geändert von dendronaut; 29.09.2016, 15:43.
    Bridge-Hammocks und Dutchware-Gear gab es hier:
    http://dendronaut-haengematten.de

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    • #8
      Die Belastung der Stöcke setzt sich - wenn ich mir das richtig überlegt habe - aus zwei Komponenten zusammen:
      1. der Winkel im Aufhängedreieck (Last auf Stock = Last auf Aufhängung* / 2 mal Sinus des Winkels Aufhängedreieck-Stock)
      2. der Winkel des Stoffes am Kopf- respektive Fussende gegenüber dem Stock (Last auf Stock = Lastanteil** des Körpers / 2 mal Sinus des Winkels Stoff-Stock)

      * Last auf der Aufhängung = Gewicht der belasteten Hängematte / 2 mal Sinus des Hängewinkels aus der Horizontalen
      ** Dieser "Lastanteil" dürfte recht schwierig näher zu bestimmen sein.

      Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Kräfte 1. und 2. addiert werden müssen, dass die Last auf den Stock also auf jeden Fall grösser ist als die Last aufgrund des Aufhängedreiecks (1.) allein?

      Kraft 1. wird ja umso grösser, je flacher die Hängematte aufgehängt wird. Kraft 2. hängt davon - wenn überhaupt - nur am Rande ab, oder?
      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 29.09.2016, 16:04.
      Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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      • #9
        Hallo,

        keine Ahnung was wo addiert werden muß.
        Professor Hammock hatte ein gutes Diagramm
        bei unterschiedlichen Dreieckslängen erstellt.
        Wenn man dann von einer max Last von 200kg ausgeht....
        Mehr braucht man nicht.

        Gruss
        Konrad

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        • Waldläufer70
          Waldläufer70 kommentierte
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          Es geht darum: Wenn du beim Kopfteil den Stoff immer schmaler schneidest, um weniger Druck auf den Schultern zu haben, dann nimmt gleichzeitig der Druck auf den Spreizstab zu. Auch zwischen der Matte und dem Stab gibt es ein Kräftedreieck. Und auch im Durchhang des Stoffes beim Kopf und beim Fussende gibt es ein Kräftedreieck. Alle drei Dreiecke sind für den Druck auf den Stab mitverantwortlich. Meine Vermutung:

          - die grösste Kraft kommt vom Aufhängedreieck
          - dann folgt die Kraft aus der zusammenlaufenden Hängematte
          - dann die Kraft aus dem mehr oder weniger straffen Durchhang des Stoffes unter dem Stab

          In der Praxis ist es vermutlich, wie du sagst: Wenn man die erste Kraft auf 200kg auslegt, dürfte man auf der sicheren Seite sein.

      • #10
        Aus der Bucht kamen die unten genannte Stöcke jetzt bei mir an. Ohne den Knauf ( der total unbequem ist) 190g/Stück. Sind bei dem Preis natürlich nicht die besten Stöcke aber sollen halten...
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        • #11
          Hallo,

          da bin ich ja mal gespannt, ob sie diesen Belastungen Standhalten.
          Allein mir fehlt der Glaube....

          Gruss
          Konrad

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          • #12
            Ich habe mich an den Fizan Compact (Pro), ein älteres Modell aus der Bucht, probiert. Aus den zerbrochenen Trekkingstöcken wurden Distanzhülsen geschnitten um die Kraft besser zu übertragen. Zuerst wollte ich eine Gewindeniete in das Griffstück einpressen. Habe mich dann aber für ein einfaches 4mm Loch entschieden, in das ein kleiner Bolzen kommt. Perfect!!! Leinnenlänge ca. 140%. Da sich die Schlaufe am Kopfende löst war hier ein Slicer nötig alla Prof. Hammock.

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            • #13
              Zitat von dendronaut Beitrag anzeigen
              Ich habe gesehen, dass Exped auch 4-teilige Stöcke anbietet. Viellecht lassen sich diese auch ganz ohne Dübel nutzen, da die Belastung nun auf 3 statt auf 2 Klemmen verteilt wird...
              Denkst du, dass die Kraft auf die einzelnen Klemmen verteilt wird? Ich hätte eher das Gefühl, dass die Kraft auf jede einzelne Klemme gleich ist, ganz unabhängig davon, wie viele Klemmen ein Stock hat. Frei nach dem Motto: Die schwächste Klemme gibt zuerst nach. - Aus meiner Sicht nimmt die Kraft auf eine Klemme nur ab, wenn man zwei Stöcke parallel zueinander verwenden würde.
              Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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              • Stesch
                Stesch kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Kraft ist auf jeder Klemme gleich ;-) Sonst könnte man ja auch 4 Schnüre a 50DaN Bruchlast hinter-einander-binden und sagen das komplette Seil hat 200DaN Bruchlast.... So wie man die Schnüre nebeneinander binden müsste um die hohe Bruchlast zu erreichen, müsste man die Klemmen übereinander setzen...
                Zuletzt geändert von Stesch; 29.10.2017, 16:15.

              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Genau dieser Vergleich ist mir gestern auch noch durch den Kopf gegangen. Die geheimnisvolle Seilverstärkung durch Knoten.

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