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Hängematte im Set, für nicht Bastler...

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  • Hängematte im Set, für nicht Bastler...

    Hallo @ alle,

    bin nach meinen zunehmen guten Erfahrungen im Hängen am Überlegen, ob ich meine Bodenschläfrigkeit aufgebe und mich auch draußen mal über Nacht hin hängen möchte.

    Meine momentane Silktraveller XXL eignet sich nicht so sehr zum längeren Schlafen, da ich Seitenschläfter bin und das in dieser nicht so kniefreundlich geht. Und Umdrehen von links auf rechts... da bin ich wach... bis ich wieder diagonal liege...


    Daher meine Überlegung es mal mit einer Brückenkonstruktion zu probieren. So quer Hängematte ist glaube ich nicht so meins. Schaukeln über Kopf stelle ich mir schwierig vor.

    Eingangsgedanken:
    - Ich mag nicht basteln, ein Set muss her...
    - ich bin eher Gelegenheitshänger... einfach muss es sein... 2 Bäume und gut ist. Langes abspannen von Tarps, mag ich nicht so. Bis die Dinger immer richtig sitzen. Kenne ich vom Zelten, da ich meist ein Tarp (Wechsel Wing Tarp) vors Zelt montiert habe.
    - 78 kg, 177 cm
    - Gewicht und Packgröße nicht wichtig

    Ins Auge gefallen ist mir folgende Matte:

    Eureka! Chrysalis: Hier im Forum praktisch keine Infos

    Die ist in verschiedenen Tests und Reviews immer wieder ganz gut weg gekommen. Allerdings alles englischsprachig. Selbst der Hängepapst findet sie gut.

    Ja, man kann nicht unter den Regenschutz stehen, nur ist dieser dafür auch nicht lange aufzubauen. Und durchlüftet ist es vermutlich auch nicht so toll, nur bin ich auch kein Wintercamper.

    Kann von Euch noch jemand Infos aus erster Hand geben? TreeGirl...?

    Alternativen?

    DD
    Exped Scout UL oder ohne UL (etwas kurz?)

    Danke für Eure Einwürfe...

    LG Boris
    Zuletzt geändert von sirob188; 01.08.2017, 09:34. Grund: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten...

  • #2
    Ja, ich habe die Chrysalis. Und die Warbonnet Ridgerunner. In meiner Brücken-Sammlung fehlt nur noch eine JRB Bear Mountain Bridge und eine Koma von Dendronaut Allerdings konnte ich mich nie dem Prinzip anfreunden. Obwohl ich im Bett Seitenschläfer bin, schlafe ich in einer Gathered End um Längen besser als in einer Bridge Hammock. In der Chrysalis habe ich keine einzige Nacht durchgehalten, denn meine ist einlagig und die Isomatte verrutscht ständig. Dazu kommt, dass ich nicht das Netz sondern den doofen Zeltüberzug habe. Der wird mir innerhalb von einer Stunde zu stickig und zu schwitzig. Und wenn man nur ein bisschen lüftet, hat man sofort die Mücken in der Matte.

    In der Ridgerunner habe ich 3 Nächte durchgehalten, bevor ich wegen Nackenschmerzen zurück in meine geliebte Blackbird gewechselt bin. Gut auf der Seite liegen konnte ich in keiner der beiden Brücken Hängematten. Ich bin ständig mit den harten Seiten in Konflikt geraten.

    Auf dem letzten Treffen durfte ich in der 90° Hängematte von Hammocktent schlafen. Ohne Isomatte fand ich sie sehr bequem aber zu kalt. Mit Isomatten war sie mir zu hart. Aber das lag vermutlich an der Isomatte - da würde ich nochmal suchen. Nutzerfreundlich ist die 90° Hängematte aber nicht. Der Einstieg ist umständlich, und "mal eben schnell raus" ist nicht möglich. Auch die Aufbewahrungsmöglichkeiten sind nicht das Gelbe vom Ei - vor allem wenn man das Shelf von der Blackbird gewöhnt ist. Außerdem vermisse ich meinen Underquilt. Keine Isomatte der Welt bietet den gleichen Komfort wie ein guter Underquilt.

    Für mich bleibt eine gute Gathered End die beste Hängematte. Unterwegs würde ich nichts anderes nutzen.

    Wo wohnst du denn? Du kannst gerne in Deggendorf vorbei schauen und Probe liegen.

    Ich würde ja sagen, versuch lieber eine für dich passende Gathered End zu finden. Ich habe z.B. festgestellt, dass ich in der Warbonnet Traveler XL (= XLC ohne Netz/Top Cover) auf der Seite schlafen kann. Das habe ich bis jetzt in keiner anderen GE Hängematte geschafft. Aber ich habe auch einige andere Hängematten, die extrem bequem sind, auch wenn ich auf dem Rücken schlafen muss. Einen Quantensprung in Sachen Bequemlichkeit hat für mich auch der Wooki Underquilt gemacht. Eine Steigerung kann ich mir kaum noch vorstellen.

    Von der Exped Scout und von DD würde ich die Finger lassen. Mit 177cm geht das zwar noch, aber in neue Sphären der Bequemlichkeit wirst du damit nicht vorstoßen.

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    • #3
      Nicht ganz zum Thema Chrysalis, aber als Bestätigung des von TreeGirl geschriebenen: In der KOMA kann ich zwar auf der Seite liegen, dabei aber nicht die Beine anwinkeln. Der im Kniebereich hohe und durch die starke Spannung "scharfkantige" Rand der Seitenwände verhindert das.
      In der Warbonnet Blackbird XLC, die ohne Moskitonetz faktisch baugleich zur Traveler ist, schlafe ich meist in einer Bauch-/Seitenlage mit angewinkeltem Bein. Umdrehen ist kein Problem, da beim Wooki-Underquilt die seitlichen Abspanngummis fehlen, die einem sonst in die Quere kommen.
      In anderen gathered end Hängematten funktioniert bei mir eine Rücken-/Seitenlage, wobei sich Beine anziehen und dicht anliegender Underquilt nicht so gut vertragen.
      Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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      • #4
        In der Brückenhängematte bin ich vom reinen Seitenschläfer zum reinen
        Rückenschläfer mutiert. War OK.
        Bei der 90° Matte schlafe ich auf der Seite ein, drehe mich nachts mehrmals und wache auf dem
        Rücken auf. Besser!

        Meiner Meinung nach sollte man alle Matten einmal probeliegen um sein Ding zu finden.
        Fehlkäufe gibt es mehr als genug.

        Ich bin ja nur einmal auf eine Gatherd End Matte reingefallen, aber das waren nur 22€.

        Gruss
        Konrad

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        • TreeGirl
          TreeGirl kommentierte
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          Wenn ich mich richtig erinnere, hast du in 2 TreeGirl Hängematten gelegen. Die erste habe ich ausdrücklich als Testhängematte verkauft - sozusagen Beta-Hängematte -, weil ich wissen wollte ob der Stoff etwas taugt. Es hat sich heraus gestellt, dass er nichts taugt. In der zweiten Hängematte hast du weniger als 5 Minuten Probe gelegen und meintest, dass sich die sich nicht so schlecht anfühlen würde. Das ist wirklich kein aussagekräftiger Test. Mein Angebot steht immer noch: beim nächsten Treffen leihe ich dir eine Hängematte, die sich für dich nach kurzem Probe liegen am besten anfühlt. Zusammen mit einem Wooki Underquilt. Erst wenn du eine Nacht darin geschlafen hast, kannst du ein halbwegs akzteptables Urteil fällen.

        • Konradsky
          Konradsky kommentierte
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          Ich habe in 4 Treegirl Hängematten gelegen.
          Ich habe gelernt innerhalb kürzester Zeit für mich zu ermitteln ob mir etwas
          zusagt oder nicht. Deshalb kann ich nach 2 Minuten schon sagen ob eine GE Matte für
          mich gut ist oder nicht. Und alle GE passen nicht zu mir.
          Da ich beruflich Naturmatratzen verkaufe, weiss ich recht genau auf was ich achten muß.

          Leider dauert es bei Schuhe wesentlich länger bis ich weiß was für mich gut ist.
          Da schaffe ich es nicht so leicht in mich reinzuhören.

          Wenn das Grundgefühl nicht da, ist brauche ich nicht weiter zu machen. Da macht es
          für mich nichts, wenn sich die eine oder andere Matte etwas mehr dehnt. Das sind dann
          Peanuts.

        • Mittagsfrost
          Mittagsfrost kommentierte
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          Ach lass ihn doch, TreeGirl. Da bleiben mehr GE Hängematten für uns.
          Mal ernsthaft: jeder hat seine Vorlieben. Den Vegetarier läßt das leckerste Steak kalt und der Fleischfresser ignoriert den vom 7-Sterne-Koch kreierten Gemüsekrustenbrätling. Begründen kann man das oft nicht, es ist einfach so.

      • #5
        Mir geht es ähnlich wie TreeGirl und Mittagsfrost. Ich schlafe jede Nacht abwechslungsweise in meiner 90 Grad Matte (der Hammocktent) und einer normalen GE (TTTM).

        - Was Treegirl oben zur Benutzerfreundlichkeit der 90 Grad Matte schreibt würde ich voll unterstützen: der Ein- und Ausstieg ist umständlich, aber ich liege super auf der Seite. Für zu Hause habe ich eine 5 cm dicke Schaumstoffmatte im Mattenfach. Die ist flexibel und warm genug. Für unterwegs sind für mich 2 dünne Matten gut, um die HM nicht zusammenrutschen zu lassen, aber trotzdem noch genügend Flexibilität zu haben.
        - Die GE ist viel unkomplizierter im Gebrauch und ich kann sowohl auf dem Rücken, aber auch seitlich liegend sehr gut schlafen.
        - Bei einer Brückenmatte stört mich, dass man eigentlich nur auf dem Rücken liegen kann (was für mich unbequem ist), weil man wegen der harten Seitenkanten beim seitlichen Liegen die Beine nicht genügend anziehen kann.
        Meine Quintessenz wäre also auch eine GE-Hängematte, weil die am unkompliziertesten und trotzdem komfortabel ist.

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