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Größen- und gewichtsangaben von hängematten bei online-versendern

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  • Größen- und gewichtsangaben von hängematten bei online-versendern

    Moin, zusammen.

    Zu meiner person: ich bin 194cm lang, 94kg schwer. Also solcher daran gewöhnt, dass viele produkte bei denen die körpergröße von bedeutung ist, anscheinend nur für zwerge ;-) gemacht sind. Daher meine frage an die experten und solche, die sich dafür halten: welche maße sollte die hängematte haben, die mich glücklich macht?

    Wobei das mit den maßangaben ja auch nicht so ganz ohne zu sein scheint. Beispiel:

    Ich bestelle mir wohlgemut die folgende hängematte bei Amazon.de -
    Bestellnummer 304-4242658-7437146: 1 von NatureFun Ultraleichte Camping Hängematte / 300kg Tragfähigkeit,(300 x 140 cm) Atmungsaktiv, schnell trocknende Fallschirm Nylon / Enthalten 2 x Premi [ASIN: B01LZL5TYF]
    Nach erhalt messe ich das gute stück einmal nach, und komme auf die folgenden maße: Von stoffende bis stoffende: 260cm.
    Ich frage per mail beim lieferanten nach und erhalte diese antwort:

    Hallo. Die Hängematte ohne Seile ist ausgestreckt 3 m lang incl Schnaufen. 2,75 m die reine Matte ohne Schnaufen.
    Also gut. Ich lerne daraus also, dass viele hersteller nur diese eine maß (länge über alles) angeben. Und dies auch noch extrem geschönt.
    Sicher, diese information ist auch nicht ganz verkehrt, jedoch interessiert es mich doch vorrangig, wieviel liegefläche die hängematte aufweist.
    Ob sie inklusive der befestigung 10 0der 20cm länger ist, halte ich eher für zweitrangig.

    Oder sehe ich das falsch?
    Immerhin gibt es den einen oder anderen hersteller, der die "liegefläche" nennt. Z.b.
    http://www.amazonas.eu/de/moskito-traveller.html
    Also interpretiere ich mit der liegefläche also die abmessungen des verwendeten gewebes.
    Die zitierte matte weist hier 220x140cm auf.

    Das erscheint mir für mich wohl etwas zu kurz. Oder?

    Was wäre für mich mit hoher wahrscheinlichkeit die erforderliche liegefäche? 300x150? 330x160? Oder, oder ...

    Über den einen oder anderen hinweis dazu würde ich mich freuen.
    Auch bei den gewichtsangaben bleiben oft fragen offen.
    Bei der o.g. hängematte von Amazonas lese ich ich: Eigengewicht: ca. 0,45 kg, Gewicht: ca. 0,55 kg. Was mag das bedeuten?

    Erste gewichtsangabe nur die matte? Zweite gewichtsangabe die matte inklusive aufhängung? Oder? Fragen über fragen also!
    Vielleicht kann hier ja der/die eine oder andere licht in die dunkelheit meines unwissens scheinen lassen.

    Darüber freuen würde ich außerordentlich

    Zack aus Lüneburg
    Zuletzt geändert von Bernd Odenwald; 07.03.2017, 23:32. Grund: Absätze eingefügt, Rechtschreibfehler habe ich aber mal drin gelassen.

  • #2
    Nachtrag zu meinem posting:

    Der zweite teil meines postings wirkt etwas gedrängt. Ich habe alles versucht, jedoch nicht geschafft, absätze einzufügen. Wie geht das bitte in dem editor dieses forums?

    Kommentar


    • Bernd Odenwald
      Bernd Odenwald kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Der Editor funktioniert eigentlich einwandfrei.
      Absätze wie überall mit Enter.
      Es kann aber zu Problemen mit Tablets oder Smartphones kommen.

    • Waldläufer70
      Waldläufer70 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich betätige einfach die Eingabetaste, um neue Absätze zu generieren. In der Regel klappt das problemlos. Die Forensoftware hat aber ihre Mängel. Es kann durchaus sein, dass mal eine Leerzeile verschwindet oder eine neue plötzlich dazukommt.

  • #3
    Zum Thema "Liegefläche" wurde hier schon einiges geschrieben. (Einfach etwas nach unten scrollen.)

    Die Liegefläche ist an und für sich auch kein sinnvolles Mass, denn wenn der Stoff der Hängematte beispielsweise 320cm x 180cm misst, so steht ja im aufgehängten Zustand nicht die ganze Fläche als "Liegefläche" zur Verfügung. Am sinnvollsten ist es aus meiner Sicht, wenn ein Hersteller die Masse des fertig genähten Stoffes angibt (und sich bei der Produktion auch daran hält!). Natürlich kann es eine kleine Abweichung von - sagen wir mal grosszügig - einem Zentimeter geben. Nennen wir das Fertigungstoleranz. Es sollte dann aber sicher nicht jede Hängematte kürzer sein wie angegeben. Es wäre dann mal eine eine Spur länger, eine andere eine Spur kürzer.

    Bei deiner Grösse von 194cm müsstest du nach meiner Theorie eine mindestens 369cm lange Hängematte haben, die etwa halb so breit wie lang ist. Ich multipliziere gerne die Körpergrösse mit dem Faktor 1,9. In einer solchen Hängematte kannst du bequem diagonal liegen und sie in einem Winkel von 30° oder auch mehr aus der Waagerechten nach unten durchhängen lassen. Der Nachteil einer so langen Hängematte ist allerdings nicht nur, dass es sie kaum irgendwo zu kaufen gibt. Du brauchst auch einen grösseren Baumabstand und, falls du im Regen hängen möchtest, ein grösseres Tarp.

    Die gute Nachricht ist: Du kannst auch mit einer kürzeren Hängematte glücklich werden. Wenn du etwas weniger diagonal liegst und die Hängematte dafür etwas flacher aufhängst (mehr spannst), kann es auch in einer kürzeren Matte recht gemütlich sein. Auch spielt der Stoff eine Rolle: Ein elastischerer Stoff (der in der Regel auch leichter ist) passt sich deinem Körper sehr schön an, dafür unterstützt er deinen Rücken weniger. Ein festerer Stoff unterstützt deinen Körper etwas straffer und ermöglicht bei den gleichen Abmassen etwas flacheres Liegen. Was für dich bequemer ist, müsstest du nach Möglichkeit ausprobieren.

    Eine Matte mit 220cm x 140cm scheint mir für deine Körpergrösse jedenfalls bedenklich kurz. Mit einer so kurzen Matte kommen in der Regel auch deutlich kleinere Menschen nicht klar. In deinem Fall würde ich nicht unter 335cm (11 Fuss) gehen. Solche Matten findet man bei verschiedenen Herstellern in den USA. In Europa sind sie leider nicht so leicht zu finden. Mir kommt da nur "Ticket to the Moon" (die Double) in den Sinn, die immerhin 320cm lang und 200cm breit ist. Oder allenfalls die "Nautilus" von Dendronaut, die es tatsächlich mit 335cm Länge gibt.

    Die Gewichtsdifferenz kann ich mir nicht recht erklären. Die Aufhängung dürfte mehr wiegen als rund 100g. Manchmal werden im Outdoor-Bereich Gewichte mit und ohne Verpackung angegeben. Für einen Packbeutel sind 100g aber wieder etwas viel.

    Je nach Stoff wiegt eine etwa 335cm x 190cm grosse Reisehängematte samt Befestigung für die Aufhängung zwischen 250g (mit einem sehr feinen Stoff für leichte Personen) und 800g (aus einem sehr festen, äusserst reissfesten Stoff). Ist sie aus Baumwolle gefertigt, so kann sie auch deutlich schwerer sein.

    Das kommt mir zu deinen Fragen spontan in den Sinn. Es gibt hier im Forum aber auch wirkliche Experten, die deutlich mehr Hängematten ihr eigen nennen als ich... und über sehr viel Erfahrung mit verschiedenen Hängematten und Hängemattentypen haben: klassische Hängematten (gathered end), Brückenhängematten und 90°-Hängematten...
    Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.03.2017, 00:18.
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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    • #4
      Du hast nicht geschrieben, wie und wo du deine Hängematte verwenden willst. Möchtest du gelegentlich im Garten abhängen? Soll die Matte zu Hause als Bett dienen? Oder willst du dein Zelt ersetzen?

      Wenn du die Hängematte kilometerweit im Rucksack schleppen musst, würde ich es mit einer 11' (335cm) Hängematte versuchen. Mit 194cm Körpergröße ist es allerdings wahrscheinlich, dass eine längere Hängematte für dich deutlich bequemer ist. Das kommt auf einen Versuch an.

      Wie du zu deinem Leidwesen bereits festgestellt hast, sind die Angaben bei günstigen No-Name-Hängematten nicht besonders zuverlässig und dazu noch vage. Überhaupt bekommt man in Deutschland nur sehr wenig brauchbare Ausrüstung. Vermutlich läuft es auf eine Ticket to the Moon hinaus. Falls du Interesse hast, ich habe noch eine 12' DIY Hängematte die ich los werden will. Allerdings ist die aus einem mittel-schweren Stoff - mir ist der zu dehnbar, deshalb liegt sie bei mir auch nur herum.

      Schreib nochmal was du mit der Hängematte machen willst - dann kann man bessere Empfehlungen geben.

      Kommentar


      • #5
        TreeGirl

        Sorry! Ja, du hast recht! Den von mir anvisierten einsatzzweck habe ich gar nicht erwähnt.

        Ich suche eine hängematte für wanderungen mit dem rucksack. Das gewicht der ganzen veranstaltung ist also durchaus von bedeutung. Es gilt also: je leichter desto besser. Jedoch ist klar, dass man immer irgendwo kompromisse zwischen gewicht und belastbarkeit resp. bequemlichkeit machen muss.In meinen wilden träumen geistert eine solche hängematte bis max. 500g herum.

        Deine DYI-hängematte aus dem "mittelschweren stoff" klingt etwas danach, dass diese marke gerissen wird. Oder?

        Interesse habe ich aber grundsätzlich, sofern deine hängematte nicht allzusehr mein wunschgewicht übersteigt.

        @Waldläufer70

        Danke für deine detaillierten ausführungen zu den von mir gemachten erfahrungen und deiner markteinschätzung. Auch deine faustregel zur größenermittlung hilft mir sehr. Mangels eigener erfahrungen bisher, vermag ich manches noch nicht so richtig einzuschätzen. Letztlich geht natürlich probieren über studieren. Welche hängematte zu einem passt wird man erst dann wissen, wenn man in ihr liegt.

        Liebe grüße aus dem dunklen Lüneburg
        sendet Zack

        Kommentar


        • #6
          Ich tippe, dass TreeGirl da von einem 1.6-Unzen-Stoff redet (1.6oz/yard² = 55g/m²). Bei 366cm (12') Länge und ca. 180cm Breite wärst du da noch deutlich unter 500g für die Hängematte selbst.

          Wenn du die Hängematte bei Nichtgefallen zurückschicken darfst, würde ich dieser Matte mal nachgehen...
          Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.03.2017, 10:15.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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          • #7
            Hallo,

            wie hast du die Isolierung der Hängematte von unten gelöst?

            Gruss
            Konrad

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            • #8
              Mittelschwerer Stoff bei Treegirl bedeutet, dass man nicht durchschauen kann.

              Woher kommt denn der Herr Zack?

              Wir haben im Juni das Sommertreffen vom Hängemattenforum.
              Da werden einige Matten zum Testen aufgehängt.

              Die Hängemattendichte pro m² beträgt schätzungsweise 2,1Hm/m²....
              Reiseberichte Trekkingplätze Pfalz

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              • #9
                Zitat von Zack Beitrag anzeigen
                Ich suche eine hängematte für wanderungen mit dem rucksack. Das gewicht der ganzen veranstaltung ist also durchaus von bedeutung. Es gilt also: je leichter desto besser. Jedoch ist klar, dass man immer irgendwo kompromisse zwischen gewicht und belastbarkeit resp. bequemlichkeit machen muss.
                In dem Fall musst du dir überlegen, wie wichtig dir der Liegekomfort ist. Bei deiner Größe würde ich keinesfalls unter 10' (305cm) gehen. Wahrscheinlich ist eine 11' (335cm) Hängematte für dich ausreichend, aber es ist gut möglich, dass sich der Liegekomfort noch einmal spürbar erhöht wenn du auf 11.5' (350cm) oder 12' (365cm) gehst. Das bedeutet aber nicht nur, dass das Gewicht der Hängematte steigt, sondern auch das vom Tarp. Bei einer 11' Hängematte kommst du gerade noch so mit einem Standard Hängematten-Tarp (= 11' Ridgeline) hin. Danach brauchst du auch ein längeres Tarp, wenn du noch ausreichend Wetterschutz haben willst.

                Das ist keine leichte Entscheidung, und eigentlich müsstest du verschiedene Längen ausprobieren um herauszufinden welche Lösung die beste für dich ist. Um die Sache noch schwieriger zu machen hängt der Liegekomfort nicht nur von der Länge ab, sondern auch vom Stoff und vom Design. Ich bin z.B. nur 165cm groß, und habe festgestellt, dass ich mit einer 10' Hängematte leben kann, wenn es sein muss. Schon bei einer Länge von 10.5' erhöht sich der Liegekomfort für mich beträchtlich. Beim Sprung von 10.5' auf 11' wird es nochmal ein bisschen bequemer, aber bei weitem nicht so viel wie beim Sprung von 10' auf 10.5'. Deshalb verwende ich zu Hause 11' und länger, und unterwegs etwas kürzeres. ABER meine Wanderhängematte ist sogar etwas kürzer als 10', und ist trotzdem eine meiner bequemsten Hängematten!

                Natürlich kann man das Gewicht einer größeren Hängematte reduzieren, wenn man einen leichteren Stoff verwendet, sofern das die Kapazität noch zulässt. Aber je leichter der Stoff ist, desto mehr dehnt er sich. Und desto weniger robust ist er natürlich auch. Mit meinem Gewicht könnte ich z.B. locker in einer einlagigen Hängematte aus einem 1.0oz Stoff schlafen - vermutlich könnte ich sogar einen 0.67oz Quilt-Stoff verwenden! - aber dann habe ich das Gefühl in einer Badewanne zu liegen, weil der Stoff eben stärker nachgibt. Für ein oder zwei Stunden ist das OK, aber eine Nacht kann ich darin nicht verbringen. Dann bekomme ich Rückenschmerzen und habe auch den Drang mich auszustrecken. Aber andere Leute finden dehnbare Hängematten sehr bequem und kommen mit wenig dehnbaren Stoffen nicht zurecht.

                Wenn du Zeit und Lust hast, dann komm doch im Juni zu unserem Hängemattentreffen. Da bringe ich immer einen Sack voll DIY-Hängematten in verschiedenen Größen und aus verschiedenen Stoffen zum ausprobieren mit. Wenn du versprichst vorsichtig zu sein, lasse ich dich auch eine Nacht Probeschlafen. Denn letztendlich weiss man erst nach mindestens einer Nacht ob man eine Hängematte mag oder nicht.

                Zitat von Zack Beitrag anzeigen
                In meinen wilden träumen geistert eine solche hängematte bis max. 500g herum.
                Nur für die Hängematte ohne Netz - oder mit Netz?

                Ohne Netz ist das kein Problem. Selbst meine schwersten einlagigen Hängematten bringen keine 500g auf die Waage.

                Zitat von Zack Beitrag anzeigen
                Deine DYI-hängematte aus dem "mittelschweren stoff" klingt etwas danach, dass diese marke gerissen wird. Oder?
                Ich habe eben nochmal nachgeschaut und ich habe mich vertan; die Hängematte die ich im Kopf hatte ist schon weg. Ich habe noch eine 12' Hängematte, aber die ist doppellagig und liegt damit über deiner Schmerzgrenze. Die ist aus 1.6oz NylonD Ripstop, 361cm x 148cm und wiegt ca. 622g ohne alles.

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                • #10
                  Zitat von Waldläufer70 Beitrag anzeigen
                  Ich tippe, dass TreeGirl da von einem 1.6-Unzen-Stoff redet (1.6oz/yard² = 55g/m²). Bei 366cm (12') Länge und ca. 180cm Breite wärst du da noch deutlich unter 500g für die Hängematte selbst.
                  Ja, ich hatte von einem 1.6oz Stoff gesprochen - aber der ist nicht 180cm breit. Es gibt nur einen einzigen Stoff der so breit ist - das Hexon Wide von Dutch. Alle anderen Stoffe sind deutlich schmaler. Selbst die XL-Stoffe von Ripstopbytheroll sind nur ca. 165cm breit.

                  Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass jemand 180cm Breite braucht oder wirklich nutzen kann. Keine Frage, ich mag breite Hängematten sehr, aber bei über 155cm Breite komme ich nicht in die Nähe vom Rand. Was nicht verwunderlich ist, denn ich müsste in einem Winkel von fast 70° zur Ridgeline liegen um an die Kanten zu kommen. Bei einer Breite von 180cm muss ein 180cm großer Nutzer komplett quer liegen um die ganze Breite auszunutzen. Selbst Zack müsste mit 194cm in einem Winkel von über 70° liegen. Das geht nicht wirklich wenn man noch halbwegs gerade liegen will.

                  Zitat von Waldläufer70 Beitrag anzeigen
                  Wenn du die Hängematte bei Nichtgefallen zurückschicken darfst, würde ich dieser Matte mal nachgehen...
                  Naja, ich bin kein Händler... Die Näherei ist ein Hobby das ohnehin schon viel zuviel Zeit und Geld verschlingt. Wenn ich anfange "Umtausch bei Nichtgefallen" anzubieten, kann ich die Hängematten auch bald verschenken. Dazu kommt das Risiko dass eine Hängematte beim Ausprobieren beschädigt wird. Ich bin gerne bereit meine Hängematten vorzuführen bzw. Probeliegen anzubieten - aber dazu müsste der Interessent bei mir vorbei kommen oder einfach zu einem Treffen kommen.

                  Kommentar


                  • #11
                    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen

                    Ja, ich hatte von einem 1.6oz Stoff gesprochen - aber der ist nicht 180cm breit. Es gibt nur einen einzigen Stoff der so breit ist - das Hexon Wide von Dutch. Alle anderen Stoffe sind deutlich schmaler. Selbst die XL-Stoffe von Ripstopbytheroll sind nur ca. 165cm breit.

                    Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass jemand 180cm Breite braucht oder wirklich nutzen kann. Keine Frage, ich mag breite Hängematten sehr, aber bei über 155cm Breite komme ich nicht in die Nähe vom Rand. Was nicht verwunderlich ist, denn ich müsste in einem Winkel von fast 70° zur Ridgeline liegen um an die Kanten zu kommen. Bei einer Breite von 180cm muss ein 180cm großer Nutzer komplett quer liegen um die ganze Breite auszunutzen. Selbst Zack müsste mit 194cm in einem Winkel von über 70° liegen. Das geht nicht wirklich wenn man noch halbwegs gerade liegen will.
                    Habe ich doch richtig vermutet, dass "mittel-schwer" für dich etwa 1.6oz/yard² entspricht. Ich ging bei meinem Beispiel nicht von einem konkreten Stoff aus, sondern vielmehr von den etwas vergrösserten Massen vieler kommerzieller Hersteller.

                    Das Hexon 1.6 wide von Dutch kann ich sehr empfehlen. Ich habe zwar mit dem Hängemattenstoff von Extremtextil die Erfahrung gemacht, dass mir die 150cm Breite reichen, wenn die Hängematte ausreichend lang ist (ca. 350cm oder mehr), so dass ich nicht allzu diagonal liegen muss. Ein breiterer Stoff hat aber definitiv den Vorteil, dass einem die Füsse weniger leicht von der Hängematte rutschen, weil immer ein Rand übrig bleibt. Ich bin selber 184cm gross, also neben Zack immer noch recht kurz.

                    Ein Beispiel: Meine 343cm lange und 183cm breite Hängematte aus Hexon 1.6 wide von Dutch wiegt samt Dog Bones für die Befestigung an der Aufhängung und Packbeutel nur 434g. Sie ist eine meiner bequemsten Hängematten. Leider bekomme ich mit einem so "leichten" Stoff schnell Rückenschmerzen.
                    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

                    Kommentar


                    • Konradsky
                      Konradsky kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Wieso sind deine Aufhängungen so schwer?
                      Meine 3m lange Aufhängung, 90cm langes 25mm Gurtband und 2,10m 4mm Dyneema, wiegt komplette 90g.

                    • echinotrix
                      echinotrix kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Konrad, Du hast doch Double-Whoopie-Hooks, oder? Und damit nur ein einfaches Seil. Das mit 2,1 m auch noch sehr kurz ist. Und auch Dein Gurtband ist deutlich kürzer als normal, 90 cm reichen ja gerade mal für Bäume mit etwa 30 cm Durchmesser. Nimm mal die Standard-Gurtbandlänge und normale Whoopies, dann bist du auch bei deutlich mehr. 150 g, oder sowas.
                      Zuletzt geändert von echinotrix; 08.03.2017, 17:24.

                    • Konradsky
                      Konradsky kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Mein Baum kann 60cm sein, damit auf der Rückseite Gurtband ist. Vorne kommt ja nicht der Druck drauf.
                      Solche Bäume habe ich aber nur sehr wenige gehabt.
                      Es finden sich ja wesentlich mehr Bäume, welche 2,5m auseinander stehen und nicht dick sind.
                      Sind im übrigen auch nur 81g statt 90g. Bisher hat das immer prima gereicht.
                      Zur Not habe ich noch Seil in meinem Survivelbag mit, aber das habe ich noch nie gebraucht.

                  • #12
                    Zitat von Konradsky Beitrag anzeigen
                    Wieso sind deine Aufhängungen so schwer?
                    Meine 3m lange Aufhängung, 90cm langes 25mm Gurtband und 2,10m 4mm Dyneema, wiegt komplette 90g.
                    Gut, dass du fragst. Ich habe auch leichtere Aufhängungen und habe noch überlegt, ob ich eine sehr leichte Variante als untere Grenze einbeziehen soll. Ich denke aber, dass Leute, die noch nicht so viel Erfahrung haben, mit nur rund 1m Gurtband Probleme bekommen könnten. Deshalb ging ich von wenigstens zweimal 2m Gurtband aus. Da ist man dann schnell einmal bei 150g. Ich nutze manchmal auch dicke Bäume und da reicht mir 1m Gurtband nicht aus. Mir waren auch schon 2m zu kurz, um um einen Baum zu kommen, den ich gerne verwendet hätte. Ich mag es nicht, wenn das Dyneema die Borke berührt oder an ihr scheuert. Wie machst denn du das bei dickeren Bäumen?

                    Zwei Beispiele mit Gurtband:
                    2mal 3,5m Gurtband von Dutch = 140g, 2 Dreistege = 18g, 2 Dutch Clips = 16g, Packbeutel = 9g, Total: 183g
                    2mal 3,9m Gurtband (PES) von Extremtextil = 141g, 2 Dreistege = 18g, 2 Dutch Clips = 16g, Packbeutel = 4g, Total = 179g

                    Ein Beispiel mit Gurtband und Whoopie Slings:
                    2mal 2m Baumgurte (72g) + 2 Whoopie Slings 7/64'' (verstellbar 48cm-200cm, 40g) + 2 Dutch Clips (16g) + 2 SuperLight Karabiners (16g) = 144g
                    Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.03.2017, 16:16.
                    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

                    Kommentar


                    • Konradsky
                      Konradsky kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Das scheuern macht nichts. Ich schaue, dass hinten Gurtband ist. Hat sich bisher bewährt.

                    • Waldläufer70
                      Waldläufer70 kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Okay, vielleicht muss ich das mal ausprobieren. Intuitiv hätte ich jetzt das Gefühl, dass Scheuern den filigranen Dyneema-Fasern (ich verwende i.d.R. Amsteel von Samson Rope) nicht gut tut. Das Polyester-Gurtband ist in der Schweiz leichter zu bekommen als Amsteel und für mich deshalb leichter zu ersetzen.
                      Zuletzt geändert von Waldläufer70; 08.03.2017, 17:56.

                  • #13
                    Zitat von Konradsky Beitrag anzeigen
                    Mein Baum kann 60cm sein, damit auf der Rückseite Gurtband ist. Vorne kommt ja nicht der Druck drauf.
                    Solche Bäume habe ich aber nur sehr wenige gehabt.
                    Es finden sich ja wesentlich mehr Bäume, welche 2,5m auseinander stehen und nicht dick sind.
                    Sind im übrigen auch nur 81g statt 90g. Bisher hat das immer prima gereicht.
                    Zur Not habe ich noch Seil in meinem Survivelbag mit, aber das habe ich noch nie gebraucht.
                    Du hast ja auch eine 90°-HM, oder? Da brauchst Du einen deutlich geringeren Baumabstand. Und dann sind die Bäume natürlich auch weniger dick. Bei GE- oder Bridge-HMs wäre Deine Aufhängung viel zu knapp bemessen. Du vergleichst also hier Äpfel und Birnen.

                    Zitat von Konradsky Beitrag anzeigen
                    Ich schaue, dass hinten [am Baum] Gurtband ist. Hat sich bisher bewährt.
                    Dazu eine Frage: wenn Du einen Baum mit 60 cm Durchmsser hast, dann hat der ja etwa 190 cm Umfang. Wie bekommst Du denn da das 90 cm Gurtband an die Rückseite des Baumes? Reicht bei mir rein rechnerisch nur bis zur Mitte, damit wäre dann eine komplette Hälfte des Baumes dem dünnen Seil ausgesetzt. Führst Du nicht wie üblich die Aufhängung durch eine Schlaufe bzw. einen Karabiner am einen Ende des Gurtbandes? Oder hast Du da noch eine Verlängerung dran?
                    Zuletzt geändert von echinotrix; 08.03.2017, 22:48.

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                    • Konradsky
                      Konradsky kommentierte
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                      Hinten ist der Hauptdruck und da befindet sich ja das Gurtband.
                      Seitlich und vorne ist der Druck auf die Borke ein vielfaches weniger.

                    • echinotrix
                      echinotrix kommentierte
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                      Meine Frage ist ja eben, wie Du das Gurtband nach hinten bekommst. Wenn der Baum dick ist, dann ist es doch seitlich. Je dicker der Baum, umso weiter hinten ist das Ende des Gurtbandes. Bei einem 60 cm dicken Baum Endet ein 90 cm Gurtband genau an der Rückseite, damit ist der Halbe Umfang des Baumes dem dünnen Seil ausgesetzt.

                      Für Dich warhscheinlich alles eh nciht relevant, weil Du ja mit dem Querlieger meistens dünne Bäume hast.

                    • Konradsky
                      Konradsky kommentierte
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                      Seitlich ist eben für mich kein Problem.
                      Aber so dicke Bäume stehen eben extrem selten nicht so dicht.

                  • #14
                    Zack : Meine Referenz: 1,91 cm bei 100 kg

                    Hängematten wie Warbonnet Blackbird XLC oder dendronaut Koma funktionieren bei unserer Körpergröße und Gewicht einwandfrei.

                    Zugegeben, die von mir genannten Hängematten sind nicht ganz billig, aber ihr Geld wert. Evtl. hast Du dann noch etwas Geld übrig und kannst Dir eine Shift-Taste für Deine Tastatur kaufen, dann fällt es mir leichter, Deine Texte zu lesen.

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                    • #15
                      Das von Hängematz zu Blackbird XLC bzw. Koma gesagte kann ich voll und ganz bestätigen. Sie erscheinen vielleicht auf den ersten Blick teuer, der erholsame Schlaf macht das aber wieder wett.
                      Mein Versicherungsvertreter hätte jetzt folgende Rechnung aufgemacht: "Ist Dir der erholsame Schlaf jede Nacht einen Euro wert? Siehst Du, dann hast Du in weniger als einem Jahr das Geld wieder rein."

                      Leider sind beide Hängematten zwar sehr bequem, aber nicht ultraleicht. Die magische 500-Gramm-Grenze wird wohl am preiswertesten mit einer selbstgebauten (nicht zwingend selbstgenähten) gathered end Hängematte zu erreichen sein. Geeignete Stoffe bekommt man bei Extremtextil oder nördlich von Mexiko. Bei Deiner Größe würde ich mindestens 330x150 cm nehmen. Einlagig ist leichter und einfacher umzusetzen, aber auch dehnbarer (mag mancher nicht) und schwieriger mit Isomatte zu verwenden.
                      Zum Selberbauen: Wenn Funktion vor Schönheit geht, dann reicht es, die rechteckige Stoffbahn an den Längsseiten zu raffen und jeweils mit einer Abspannschnur zu versehen. Genaue Anleitungen gibt's im Internet, Links können wir gerne liefern. Wenn genäht werden soll: die dafür nötigen paar halbwegs geraden Nähte bekomme sogar ich hin, es ist also nicht schwierig.
                      Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 09.03.2017, 00:06. Grund: Rechtschreibung
                      Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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