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Fragen und Antworten zum Warbonnet Wooki Underquilt

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  • Fragen und Antworten zum Warbonnet Wooki Underquilt

    Da letztens immer mal wieder Fragen zum Warbonnet Wooki Underquilt gestellt wurden - häufig als Off-Topic in den Kommentaren - mache ich jetzt mal einen Wooki FAQ Thread auf. Dann können sich Wooki-Interessenten und Wooki-Nutzer an einem Ort austauschen.

  • #2
    Zitat von echinotrix Beitrag anzeigen
    Wie macht ihr das denn, dass ihr immer an der gleichen Stelle liegt? Ich liege, je nach Aufhängung der Matte, durchaus mal 10-15 cm weiter Richtung Kopf- bzw. Fußende oder auch mit dem Kopf und den Beinen weiter links oder rechts. Als ich den Wooki ausprobiert hab, lief das darauf hinaus, dassmanchmal zwischen Ende Topquilt und Anfang Wooki ein Spalt entstand. Da ich den Quilt nicht bewegen kann, hab ich das nicht in den Griff bekommen. Zuhause ist das egal, da hab ich ja immer den genau gleichen Winkel. Aber wenn ich unterwegs bin, dann habe ich ja jeden Tag andere Bedingungen, komme manchmal erst spät im Camp an und will bzw. kann dann nicht eine halbe Stunde den Hang optimieren.
    Ja, als Wooki-Nutzer muss man beim Aufhängen der Hängematte etwas achtsamer sein als mit einem normalen Underquilt. Für mich ist das bisher kein großes Problem gewesen, weil ich als Blackbird-Nutzer einen sehr begrenzten Sweet Spot habe. Wenn ich in der Blackbird liege, muss ich meinen rechten Arm über mir ausstrecken und von innen das Kopfende berühren können. Schaffe ich das nicht, hängt das Kopfende zu hoch bzw. das Fußende zu tief. Ist mein Arm noch gebeugt wenn ich das Ende berühre, ist die Neigung zu stark. Aber das kommt eher selten vor, weil das schon extrem ist, und die Schultern gequetscht werden.

    Für den Aufbau benötige ich immer etwas Zeit, weil ich es gerne so bequem wie möglich habe. Das war schon vor dem Wooki so, deshalb hat sich für mich in dieser Richtung nichts geändert.

    Zitat von echinotrix Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich lag's einfach an der fehlenden WBBB, die Footbox hilft ja bekanntlich dabei, an der "richtigen" Stelle zu liegen.
    Mit der Footbox hat das nichts zu tun. Sie hilft einem allenfalls sich in der Hängematte zu orientieren. Ich könnte mir z.B. auch merken wo meine Füße in Relation zur Footbox liegen müssen, anstatt wie weit ich vom Kopfende entfernt sein muss.

    Zitat von echinotrix Beitrag anzeigen
    Muss man halt ein Komplettsystem kaufen und bindet sich an Warbonnet. Gibt Schlimmeres (Apple, Google und Co.) - mit einer Hängematte werden wenigsten keine Daten gesammelt.
    Sagen wir es mal so: wenn man keinen Bock auf Herumprobieren hat, ist es am einfachsten man kauft sich zusätzlich zum Wooki auch gleich eine Blackbird, XLC oder Traveler Hängematte. Aber eigentlich kann man auch eine Nicht-Warbonnet-Hängematte verwenden. Am einfachsten ist es, wenn sie ziemlich genau die gleiche Länge wie die dazugehörige WB-Hängematte hat. Ich möchte mir z.B. für zu Hause einen No-Net Blackbird Klon nähen, weil mich das (nicht abnehmbare) Netz nervt. Zuhause habe ich nur selten Probleme mit Mücken. Dazu werde ich die WB-Hängematten demnächst genau ausmessen, damit der Wooki genauso gut sitzt wie beim Original.

    Wenn ich den Wooki mit einer kommerziellen Hängematte verwenden wollen würde, würde ich die Aufhängung halt einmal penibel anpassen. Was nicht so einfach geht ist, den Wooki ständig mit verschiedenen (= verschieden langen) Hängematten zu verwenden. Da muss man halt Abstriche machen. Für mich ist das kein allzu großes Problem, da ich ohnehin nur wenige Lieblingshängematten habe. Unterwegs ist das die WB Blackbird - und für zu Hause nähe ich mir jetzt ein paar Hängematten aus meinen Lieblingsstoffen.

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    • #3
      Ich komme zu Hause mit Wooki XL und meiner 11-Fuß-Hängematte von Dutch prima zurecht. Paßt wie angegossen. Ob ich dabei mit dem Kopf etwas weiter oben oder unten habe, ob ich auf dem Rücken oder der Seite liege und in welcher Stellung die Beine liegen, spielt keine Rolle. Warm liege ich immer. Im Freien habe ich diese Kombination leider nur einmal kurz (Mittagsschlaf) ausprobieren können. Hat funktioniert.

      Daß ich zu Hause den Wooki XL dennoch meist mit der Blackbirds XLC verwende, liegt einfach daran, daß ich in der BB XLC fast auf dem Bauch schlafen kann. Zur Zeit habe ich das Mückennetz entfernt. Damit entfällt zwar die Fußbox, dafür kann ich beidseitig ein- und aussteigen.
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      • #4
        Wer hier hatte denn einen Synthetik Wooki gebaut? Ich finde den thread nicht.

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      • #5
        An dieser Stelle hatte sich eine interessante Diskussion zu verschidenen UQ-Bauarten ergeben. Diese habe ich in den MYOG-Bereich verschoben.

        http://www.haengemattenforum.de/foru...ten-underquilt

        Gruß DL1JPH

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        • #6
          Und da ein Bild bzw. Video mehr sagt als tausend Worte, gibt es hier einen Link zu Shugs Vorstellung des Wooki:

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          • #7
            Ich hab auch noch mal eine Frage, die ihr auf Basis eurer Erfahrungswerte sicher beantworten könnt: Bis wie viel Grad Außentemperatur nutzt ihr euren Wooki und findet es angenehm warm? Und welchen Wooki besitzt ihr?

            Ich habe mich bei der Bestellung für einen 3 Season Wooki (angeblich 20 Grad Fahrenheit, ca. -7 Grad Celsius) eingetragen, überlege jedoch noch, vielleicht doch die Winter-Edition zu nehmen - daher die Frage.
            Vermutlich werde ich in 95 % aller Fälle bei über 0 Grad Celsius schlafen, weshalb der 3-Season eigentlich vernünftig klingt. Auf der anderen Seite würde ich mich ärgern, wenn mal eine richtig tolle Nacht angesagt ist und ich die gerne bei -5 Grad Celsius draußen verbringen würde, mir aber den Arsch abfriere oder dann doch wieder zusätzlich eine Isomatte einlegen muss.
            Zuletzt geändert von MoPe; 04.07.2017, 08:58.

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            • Konradsky
              Konradsky kommentierte
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              Für die eine Nacht schleppst du aber das ganze Jahr mehr Gewicht mit dir rum udn im Sommer kann es dann
              auch schon mal zu warm sein.
              M.M. nach würde ich mir für den einzelnen Fall mit einer Isomatte zusätzlich helfen.
              Wenn du merkst wie toll das im Winter erst ist, wirst du dir sowieso den dickeren holen.

          • #8
            Schau mal hier, MoPe!
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            • #9
              Das ist eine schwierige Frage, weil zum einen jeder Nutzer ein anderes Wärmebedürfnis hat, zum anderen jeder Quilthersteller seine Quilts anders konstruiert.

              Ich habe vor allem Erfahrung mit Hammock Gear und mit Warbonnet, und ich finde dass die 20° Underquilts von HG deutlich wärmer sind als die 20° Underquilts von Warbonnet. Meinen 20°F Incubator habe ich bis um die 0°C verwendet. Da fand ich es nicht mehr wirklich kuschelig, aber mit einer Heisswasserflasche bin ich ganz gut durch die Nacht gekommen. Bei meinem 20°F Wooki habe ich im Haus bei 18°C angefangen zu frösteln. In Mengerschied habe ich Mittagsfrosts 20° Wooki verwendet, und habe die Nacht nur mit einer zusätzlichen Evazote-Matte unter dem Torso überstanden. Das Thermometer ist wohl auf 6°C gefallen.

              Mit dem 0°F Wooki hatte ich bisher keinerlei Probleme, aber ich bin auch noch nicht in die Nähe von 0°C gekommen. Letztendlich gehe ich davon aus, dass der Winter Wooki für mich ein 3-Season Wooki ist. Vom Gewicht her finde ich es nicht schlimm, einen Winter Wooki statt einem 3-Season Wooki mitzuschleppen. Beim kleinen Wooki ist der Gewichtsunterschied gerade mal 90g - das ist mir die zusätzliche Wärme absolut Wert.

              Für mich war es bisher auch kein Problem, den Winter Wooki im Sommer zu verwenden. Ab 26°C war er etwas wärmer als es idealerweise der Fall hätte sein sollen, aber wenn man die Aufhängung etwas verlängert, kann man die Wärme etwas reduzieren. Dadurch dass der Wooki den Nutzer nicht umhüllt (wie ein traditioneller Underquilt), finde ich ihn auch bei höheren Temperaturen erträglich.

              Wie sich diese Erfahrungswerte nun auf dich anwenden lassen weiss ich nicht. Ich nehme im Zweifelsfall immer den wärmeren Underquilt, weil ich es hasse zu frieren. Und wenn der Gewichtsunterschied so gering ist, muss ich nicht wirklich lange nachdenken. Zumal der Wooki im Vergleich zum regulären Incubator sehr leicht ist. Mein 20°F Incubator hat 694g gewogen - einen Tick mehr als mein 0°F Wooki...

              Wenn du halbwegs normal warm schläfst, und den Wooki nur selten bei Temperaturen um die 0°C verwenden willst, könntest du den Wooki im Fall des Falles auch mit einer kurzen Isomatte ergänzen. Bei mir wirkt schon ein relativ kleines und kurzes Sit Pad unter dem Torso wahre Wunder. Aber natürlich hat man dann wieder mehr Kondensation, und wenn man sich viel bewegt, besteht die Gefahr dass die Matte verrutscht.

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              • #10
                Danke für eure Beiträge!

                Ich glaube aktuell tendiere ich dann doch eher zum Winter Wooki... Den könnte man bei kühleren Temperaturen (vielleicht so ab 5-10 Grad Celsius) auspacken. Und dann hole ich mir noch eine weitere leichte Isomatte für wärmere Temperaturen im Sommer.

                Am Donnerstag geh ich noch mal raus und teste auch noch mal den Liegekomfort - UQ vs. Isomatte. Dann entscheide ich final. ;-)

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                • #11
                  Ach da fällt mir noch etwas ein. Hat jemand beide Wookis und kann auf einem Foto das Packmaß der beiden im Vergleich festhalten? 90 Gramm mehr für den Winter Wooki ist nämlich nicht viel, wäre spannend wie sich das beim Packmaß auswirkt.

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                  • #12
                    Wenn ich die Wahl zwischen zwei Wookis hätte, würdeich mich wohl für den Winter-Wooki entscheiden. (Deshalb habe ich mir noch einen bestellt.)
                    Wie TreeGirl schon schrieb, ist der Gewichtsunterschied nur gering, aber man hat (zumindest theoretisch) 11 Grad Temperaturreserve. Ein "zu warm" habe ich mit dem Wooki auch im Hochsommer noch nicht erlebt. Woher auch? Es ist doch nur die Isolation nach unten. Nimmt denn jemand für's Bett im Sommer eine andere Matratze als im Winter?
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                    • Waldläufer70
                      Waldläufer70 kommentierte
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                      Bei der Matratze hat man relativ wenig Berührungsfläche mit der Matratze, weshalb dort die Decke eher wichtiger ist. In der Hängematte umschliesst einen der Underquilt, während der Topquilt - etwas salopp gesagt - nur verhindert, dass die Wärme nach oben entweichen kann. Deshalb ist dort der Underquilt deutlich wichtiger, zumal er auch noch mehr gegen den Wind schützt, als das ein Topquilt zu tun vermag.

                    • Mittagsfrost
                      Mittagsfrost kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Der Matratzenvergleich trifft natürlich nur auf Underquilts zu, bei denen man draufliegt und keinen Seitenkontakt hat. Ist ja bei einer Matratze auch so. Aber da es hier um den Wooki geht, passt er.
                      Zur Sommer- und Winterseite von Matratzen: Die Isolationswirkung der Matratze bleibt aber gleich, auch wenn sich die Oberfläche kühler/wärmer anfühlt. Ich bleibe bei meiner Aussage: Eine Matratze kann nicht "zu warm" sein.

                    • Waldläufer70
                      Waldläufer70 kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Da bei einer Matratze ein Teil der Wärme auch seitlich - um den Körper herum - entweichen kann, spielt es sehr wohl eine Rolle, welche Seite oben liegt, zumal ja der Boden der Wohnung - im Gegensatz zur Outdoor-Anwendung - nicht wirklich kalt ist.

                      Im Sommer kann es sehr unangenehm sein, auf einer zu stark isolierenden Isomatte zu liegen. Ich hänge mir im Sommer ja auch nicht gerne einen Pullover über die Schultern, wenn es richtig schön warm ist. Auch wird mir am Rücken mit Rucksack deutlich wärmer als ohne.

                  • #13
                    Vor zwei Wochen war ich zu einer Gartenparty eingeladen und wurde gebeten meine Hängematte vorzustellen. Es waren etwa 80 Gäste. Davon hatten 10 Gäste eine Hängematte zuhause und alle wussten vom diagonalen Liegen. Leider wusste es nicht einer und alle waren überrascht wie flach man liegen kann. Als ich zum Essen kurz weg war muss sich jemand in den Wooki gelegt haben, denn nun lag der am Boden. Das Gummiband hat funktioniert. Dabei ist zum Vorschein gekommen das es eigentlich zwei Gummis sind [IMG2=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","src":"http:\/\/http://www.haengemattenforum.de\/core\/image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAPABAP\/\/\/wAAACH5BAEKAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw=="}[/IMG2]​ Zum vergleich das Ersatzgummi.
                    Isch habe gar kein Zelt

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                    • Waldläufer70
                      Waldläufer70 kommentierte
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                      Man kann leider das Bild nicht sehen.

                  • #14
                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 20170808_162341-1195x2124.jpg
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ID: 35653
                    Sorry.
                    Isch habe gar kein Zelt

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                  • #15
                    Also das ist nicht richtig. Bist du sicher, dass das zweite Gummiband um das Ende geschlungen war? Jeder Wooki kam mit einem Ersatzband. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber evtl. habe ich das in den Karabiner eingehängt. In jedem Fall sollte die Aufhängung aus nur einem Gummiband bestehen.

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