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Underquilt als Downmat verwenden - Experiment in Mengerschied?

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  • Underquilt als Downmat verwenden - Experiment in Mengerschied?

    Vor einiger Zeit wurde auf Hammockforums eine wie ich finde sehr interessante Idee gepostet: was kann man als Underquilt-Nutzer machen, wenn man ungeplant auf dem Boden schlafen muss?



    Ich glaube das versteht man auch ohne Englisch-Kenntnisse.

    Meine Frage ist, hat jemand von denen die nach Mengerschied kommen einen passenden Packsack oder etwas Lamzac-ähnliches mit dem man die Idee testen könnte? Ich müsste mir erst etwas kaufen, würde aber gerne vorher wissen ob es das Geld wert ist...

  • #2
    Hallo,

    der Drybag hält nur nicht die ganze Nacht die Luft.
    Hat Kimperator im BCD schon mal als Kopfkissenbezug ausprobiert.
    Und was soll man denn mit so einer Isomatte in Taschentuchgröße machen?

    Drybag von Exped in L kann ich mitbringen.

    Gruss
    Konrad

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    • #3
      Naja, besser als ohne Isolierung auf dem Boden schlafen... Selbst wenn man alle paar Stunden neu Luft einfüllen muss. Es ist ja eine NOTlösung. Aber vielleicht könnte man die Idee weiter entwickeln?

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      • #4
        für was sind denn dann wohl die Rettungsdecken im EH-Set gedacht????
        Hä?!
        Ihr denkt immer viel zu kompliziert.

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        • TreeGirl
          TreeGirl kommentierte
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          Da erfriere ich ja! Wenn ich nicht versuchen würde meinen mollig-warmen -12°C Daunenunderquilt in irgendeiner Form zu nutzen wäre ich doch blöd...

      • #5
        Ich denke mal, mit einem großen Drybag kannst Du zumindest den Rumpf isolieren.
        Beine und Kopf sollten dann anderweitig gegen die normale Bodenfeuchte geschützt werden.
        Groundsheet oder Tarp.

        Ideal ist das sicher nicht. Aber besser als Hyperthermie oder Erfrieren.

        Ich würde das in die Kategorie "Notfalltechniken" einsortieren.

        Gut es mal gesehen oder ausprobiert zu haben.

        Lasst uns das mal ausprobieren.
        Reiseberichte Trekkingplätze Pfalz

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        • Konradsky
          Konradsky kommentierte
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          Ich habe immer ein Stück Tyvek oder das Spaceblanket als Groundsheet mit.
          Alle paar Minuten den Sack aufblasen hätte ich keine Lust und deshalb habe
          ich mein System mit einer sehr komfortablen Isomatte ausgestattet, weil multiuser.

        • Bernd Odenwald
          Bernd Odenwald kommentierte
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          use
          multiuse
          multiuser
          am multiusesten

      • #6
        Ich kann ja mal paar Müllsäcke und Panzerband mitbringen. Kostet nicht viel und sollte funktionieren. Aber ich lege mich nicht in den Staub!
        Das muss outdoorfriend erledigen. Wozu haben wir schließlich unseren Bodenbrüter?
        Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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        • Konradsky
          Konradsky kommentierte
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          Outdoorfriend kommt diesmal nicht nach mengerschied.

        • Bernd Odenwald
          Bernd Odenwald kommentierte
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          Und wer erzählt dann die Geschichten von früher?

      • #7
        Ihr müsst Stöckchen ziehen - der Verlierer schläft dann auf dem Boden.

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        • #8
          Ja - ich wäre wahnsinnig gerne kommen - aber ich hatte vorher schon bei dem BCP Treffen in Oberschwaben zugesagt.
          Sehr schade - ich hätte auch was gekocht, etc.
          „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner

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          • Bernd Odenwald
            Bernd Odenwald kommentierte
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            Nur sind da nicht wirklich viele angemeldet. So dass sich nicht mal ein Dixi Klo rentiert.
            Komm doch zu uns!
            Du fährst ja auch nicht zum Fest des Harmonikavereins Wanne Eikel wenn zeitgleich WACKEN ist!

        • #9
          Grundsätzlich luftundicht scheint ein Rolltop-Verschluss ja nicht zu sein, denn selbst Therm-a-Rest verkauft jetzt eine NeoAir mit Rollverschluss. Vermutlich müssen die Nähte gut genug gedichtet sein - oder von vorneherein geklebt.

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          • Konradsky
            Konradsky kommentierte
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            Das Problem ist nicht der Rollverschluß oder das tapen.
            Die Luft diffundiert langsam durch das Textilmaterial

        • #10
          Aus meiner Erfahrung besteht (zumindest bei den leichten Packsäcken von Exped) auch ein Unterschied, ob Luft raus- oder reingeht. Mit Druck bringe ich aus einem verschlossenen Packsack innert nützlicher Frist keine Luft raus. Steht der Beutel aber nicht unter Druck, so saugt er - z.B. aufgrund des Lofts von Schlafsack oder Quilt - relativ schnell Luft an, was das Einpacken dieser Säcke in den Rucksack zu einem echten Problem machen kann, wenn man sich nicht extrem beeilt. Ich ziehe deshalb für die Packsäcke einen einfachen Kordelzug vor. Auch der hält, wenn gut verschlossen, ausreichend dicht, wenn man den Rucksack nicht gerade gewaltsam unter Wasser taucht. Zudem muss man dann nicht immer diesen sperrigen Ring im Rucksack unterbringen.

          Eine solche improvisierte Matte kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mir schaukelt schon die Exped Synmat 7 LW fast zu stark, so dass ich darauf selten wirklich gut schlafe. Bei einem solchen improvisierten Packsack würde ich wohl im 5-Minuten-Takt von der "Matte" rollen. - Aber ausprobieren kann man es ja mal.

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          • #11
            Das Problem ist nicht der Rollverschluß oder das tapen.
            Die Luft diffundiert langsam durch das Textilmaterial
            OK, d.h. man muss einen Packsack aus einem luftdichten Stoff finden - oder generell einen luftundurchlässigen Stoff finden und selbst einen Sack daraus nähen.

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            • #12
              Zitat von Waldläufer70 Beitrag anzeigen
              Eine solche improvisierte Matte kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mir schaukelt schon die Exped Synmat 7 LW fast zu stark, so dass ich darauf selten wirklich gut schlafe. Bei einem solchen improvisierten Packsack würde ich wohl im 5-Minuten-Takt von der "Matte" rollen. - Aber ausprobieren kann man es ja mal.
              Mei, es geht doch nicht darum eine Super-Luxus-Schlafmatte zu bauen - es geht darum als Underquilt-Nutzer einen Plan B zu haben ohne gleich eine zusätzliche Isomatte mit herum schleppen zu müssen. Niemand wird auf so einem Sack besonders gut schlafen, aber mit Sicherheit besser als nur mit einer Rettungsdecke und einem kleinen Sit Pad als Isolierung vor der Bodenkälte.

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              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
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                Das habe ich vollumfänglich verstanden. Wenn ich aber gar nicht schlafen kann, weil ich ständig von der "Matte" herunterrolle, dann nützt es mir auch nichts, dass das "Ding" mich theoretisch vor der Bodenkälte schützen würde, denn ich bleibe ja gar nie darauf liegen. Ich habe hier nichts anderes gemacht, als ein Urteil aus meiner Sicht zu fällen, weil ich mich eben kenne. Ich habe auch geschrieben, dass man das durchaus ausprobieren kann. In einer Notsituation würde ich das vielleicht sogar tatsächlich ausprobieren. Es ist immer gut, wenn man Ideen im Hinterkopf hat.

                Ich habe für mich dieses Problem so gelöst: Ich habe einen Rucksack, der weniger als ein Kilogramm wiegt, und transportiere darin immer eine Torso-Matte, um dem Rucksack Form und Stabilität zu geben. In dieser Kombination wiegt der Rucksack etwa soviel wie die meisten kommerziellen Modelle ohne Matte. Ich bin für den Notfall also ohnehin immer gerüstet - und weiss, dass ich auf der Torso-Matte (121cm lang) recht gut schlafen kann.

              • TreeGirl
                TreeGirl kommentierte
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                Wenn du auf deiner Torso-Matte besser schläfst - OK. Ich denke halt, Torso-Matte + Underquilt-Sack = mehr "Komfort". Muss jeder machen wie er meint. Ich finde die Idee im Ansatz gut und möchte sie auf jeden Fall testen.

              • Waldläufer70
                Waldläufer70 kommentierte
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                Ein Test ist sicher gut. Nur darf man diesen Sack nicht zu sehr "aufblasen" (das übernimmt eh der Quilt). Ist er zu dick, so rollt man unweigerlich herunter. Ist zu wenig Luft darin, so drückt man ihn durch: Er isoliert dann an den "Druckstellen" nur noch ungenügend und dient dort auch nicht mehr als Polster. Das "Problem" liegt am Sack, der selbst keinerlei Form / Struktur aufweist, um dem "Ding" die Form einer Matratze zu geben. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, sollte es doch besser als erwartet funktionieren. (Ich kann zum Beispiel auf aufblasbaren Kissen nicht schlafen, weil der Kopf dort ständig von einer Seite auf die andere fällt und nur eines nicht tut: nämlich dort, wo man ihn bettet, liegen zu bleiben.)

            • #13
              Das Video hatten wir hier doch schonmal, ich nutze sowas im Zelt als Kopfkissen und funktioniert recht gut. Der Sack im Video hat 40l, habe genau den selben und nutze diesen als Liner im Üla Ohm, den gibt es auch grösser als 70 oder 90 Liter.

              Hier der alte Thread
              http://www.haengemattenforum.de/foru...%C3%A4ume-habt

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              • #14
                Was ist eigentlich aus diesem Experiment geworden? Wollten das nicht einige in Mengerschied ausprobieren?

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                • #15
                  Keine Zeit
                  Waren doch nur vier Tage.
                  Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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