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EMT Rohre?

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  • EMT Rohre?

    Hallo allerseits,

    ich bin immer noch am Überlegen, was für ein HM-Gestell ich mir für unterwegs bauen möchte und aus was für einem Material es sein soll. (Klar: leicht, nicht zu teuer etc.....). In hammockforums wird ganz oft Bezug genommen auf die EMT Rohre, zu denen ich folgendes gefunden habe:

    EMT: Electrical Metallic Tubing: verzinktes Stahlrohr mit einer Wandstärke von ca. 2,5 mm bei 3/4 Zoll, bei 3m Länge ca. 2 kg
    ¾ Zoll ½ Zoll
    Außendurchmesser: 23.42mm 17.93mm
    Innendurchmesser: 20.93mm 15.80mm

    Die Rohre sind viel leichter als die bei mir im Baumarkt zu kaufenden Wasserrohre aus Stahl und scheinen für TurtleDog oder Bipod-Stands etc. stabil genug zu sein.
    Weiß jemand, ob es diese Rohre bei uns auch gibt, wie sie hier heißen und wo ich sie bekommen kann?

    Ich tendiere im Moment zu einem Bipod Stand, weil ein Rabbit Ear Stand, wie ihn echinotrix gebaut hat (und mit dem ich eine Zeitlang geliebäugelt habe), meiner Meinung nach eher für GE HM geeignet ist und ich inzwischen auch viel in meiner 90 Grad HM schlafe. Da denke ich, dass ich in Querrichtung (in der ich ja hänge), mehr Standfläche brauche.
    Zuletzt geändert von barfuß; 02.03.2017, 22:31.

  • #2
    Stahlrohre dürften ziemlich schwer sein, zum mit nehmen jedenfalls kaum zu gebrauchen. Vielleicht schaust du dir mal hier die Internetseite vom Alurohrdealer an und hier gibt es Verbinder dazu.
    Bambus ist auch nicht schlecht und hier gibt es ein Sonderangebot, weiß aber nicht ob das aktuell ist
    Zuletzt geändert von xuanxang; 02.03.2017, 21:19.
    Gruß Rolf

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    • #3
      Ja, die Stahlrohre, die es bei uns gibt sind sehr schwer, aber diese EMT Rohre sind sogar leichter als Alu (s.o. bei 3m Länge nur 2 kg!)
      Als Verbinder suche ich sowas: s. Fotos, aber auch das finde ich bei uns nicht. Die Alurohre und Verbinder würden mir schon gefallen, aber diese Verbinder gibt es nicht....

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      • #4
        Der originale Rabbit Ear Stand (RES) ist mit EMT-Rohren gebaut worden, wenn ich nicht irre.

        Für einen Querlieger würde ich glaube ich einen RES mit Firststange bauen, glaube ich. Bei einem Turtle Dog Stand könntest Du Probleme damit bekommen, dass die Tripods so nahe beieinander stehen müssen. Vielleicht.

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        • barfuß
          barfuß kommentierte
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          Deshalb denke ich, dass ein Bipod besser wäre. Außerdem nimmt der nicht soviel Platz weg.
          Gegen den RES spricht für mich, dass ich sehr lange Stangen (2m) bräuchte, die nicht zu schräg stehen dürften, was aber die Belastung erhöht und ich glaube eben, dass der RES in Querrichtung nicht so standsicher ist. Oder ich müßte die Querstreben unter dem Holzbalken sehr lang und stabil machen.
          Was, denkst du, würde eine Firststange bringen?

      • #5
        Die Rohre gibt es hier halt nicht, das einzige was ich auf die schnelle gefunden habe sind Rohr aus diesem Material in dem Stromkabel sicher untergebracht verlegt werden. Diese Rohre sind dann aber zu dünn, um sich rein legen zu können. Wenn du wider mal nach Amerika in Urlaub fährst, bringst dir halt ein paar Meter mit, mir bitte auch. Rohre kann ich immer gebrauchen. Leichte sowieso. Bitte dann jeweils 10 Stück mal zwei Meter in 25 mm und 30 mm Durchmesser. Danke schon mal, sehr nett von dir.

        Die von dir eingestellten Verbinder musst du halt vom Schlosser schweißen lasen, wird wahrscheinlich teuer. Der muss seine Miete, Mitarbeiter, Maschinen und den Mercedes ab bezahlen, deswegen nimm halt einfach 30 mm Rohre aus irgend einem Material deines Vertrauens und die Verbinder von (z.B.) Brinck, damit kannst du alles mögliche machen. Ist nicht Mundgerecht, musst halt stückeln.
        Gruß Rolf

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        • barfuß
          barfuß kommentierte
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          Tja, leider habe ich nicht vor, meinen Urlaub in den USA zu verbringen. Inzwischen schon gar nicht mehr....
          Du wirst dann leider einen anderen Transporteur suchen müssen....
          Zuletzt geändert von barfuß; 02.03.2017, 22:29.

      • #6
        Zitat von barfuß Beitrag anzeigen
        Gegen den RES spricht für mich, dass ich sehr lange Stangen (2m) bräuchte, die nicht zu schräg stehen dürften, was aber die Belastung erhöht und ich glaube eben, dass der RES in Querrichtung nicht so standsicher ist. Oder ich müßte die Querstreben unter dem Holzbalken sehr lang und stabil machen. Was, denkst du, würde eine Firststange bringen?
        Die Querhlzer bei meinem RES sind etwa 1 Meter lang. Um den Ständer zum Umkippen zu bringen, müsste der Schwerpunkt also um etwa 50 cm ausgelenkt werden, um den Ständer zum Umkipen zu bringen. Das ist sehr viel, da muss man schon ordentlich schaukeln. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke nicht, dass bei einem Querlieger da Probleme auftachen würden. Im statischen Zustand ist der Schwerpunkt ja auch im Bereich der Körpermitte, oder? Nur beim Ein- und Aussteigen muss man etwas aufpassen, aber auch da "schwingt" man sich ja nicht in die Matte, oder?

        Die Firststange wäre eben dafür gedacht, die quer zur Liegerichtung wirkenden Kräfte aufzunehmen. Dann kannst Du die Rohre sehr steil stellen und sie müssen dadurch auch nicht so lang sein. Meine Wasserrohre aus dem Baumarkt sind 2 m lang, die würden also reichen.

        Willst Du den Ständer auch mitnehmen, soll er also möglichst leicht sein? Dann wäre der RES nämlich sowieso nicht der Ständer der Wahl, weil er im Vergleich zu anderen Konstruktionen relativ schwer ist. Allein der Balken wiegt schon einige Kilo.

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        • barfuß
          barfuß kommentierte
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          Ja, ich wollte den Ständer zwar nicht zum Wandern, aber doch für Übernachtungen bei Freunden, Eltern, Ferienwohnung etc. Also schon für den Transport im Auto, aber doch so, dass ich ihn noch gut z.B. in den 3. Stock hochtragen kann und er nicht zu kompliziert zum Aufbauen ist.
          (Zu Hause brauche ich keinen Ständer, da ich mehrere Wandbefestigungen von La Siesta an die Wände gedübelt habe. Damit bin ich recht flexibel.)

      • #7
        Hallo,

        die Rohre heißen hier Panzerrohre. und werden zum Schutz von Elektroleitungen
        im HD Bereich genommen.haben Innen und Außengewinde.

        Gruss
        Konrad

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        • barfuß
          barfuß kommentierte
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          Danke für den Tipp. Dann schau ich jetzt gleich mal, ob ich sowas in den Baumärkten in der Nähe bekomme oder ob es doch leichter wäre Alurohre mit dem richtigen Durchmesser und der richtigen Länge zu bekommen.
          Mein Hauptproblem sind die Verbinder und z.B. das Abschrägen der Füße im richtigen Winkel, wenn ich einen Bipod bauen will. Die Füße sollten ja bündig auf dem Boden stehen und gleichzeitig nicht den Bodenbelag kaputt machen. Ich müßte sie also mit ca. 45 Grad abschrägen: aber wie mache ich das und was nehme ich dann als Unterlage? Die Auflagefläche wäre dann ja oval und wenn ich eine Metall- oder Holzscheibe druntermachen will: wie befestige ich die wiederum so, dass sie hält?

        • Konradsky
          Konradsky kommentierte
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          Wenn du die fertigen Alurohre und deren Verbinder nimmst, kannst du unten Kunststoffstopfen einschlagen.
          Stopfen und Rohre nebst Verbindern gibts bei Ibää.
          Ist aber alles in dem Thread Hängemattenständer aus Alu genannt worden, bis auf die Stopfen.

      • #8
        Dann wäre das hier vielleicht das richtige? Bei 25 mm Aussendurchmesser und 2,2 mm Wandstärke sogar für Wanderwagen geeignet, da der Anbieter auch noch Bögen im Programm hat.
        Gruß Rolf

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        • xuanxang
          xuanxang kommentierte
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          Ich habe bei den Rohren für die Elektrokabel keine Gewichtsangaben gefunden

        • Konradsky
          Konradsky kommentierte
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          Kannste doch einfach ausrechnen. Das spez. Gewicht von Stahl ist 7,85,
          von ALU 2,6 und von Titan 3,5. Also kann ALU fast dreimal so dick wie Stahl
          sein und würde fast dasselbe wiegen.

        • barfuß
          barfuß kommentierte
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          Ich hatte mich auch gewundert, warum die Stahlrohre so leicht und stabil sein können. Die Daten hab ich von hier http://www.cableorganizer.com/conduit/emt-conduit.htm
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