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Wer braucht schon ein orangerotes Tarp?

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  • Wer braucht schon ein orangerotes Tarp?

    Die Antwort lautet: Ich!
    Während der Jagdsaison laufe ich in meinem Sally-Jelly-Tarp Gefahr, aus Versehen erschossen zu werden. Also muß etwas auffälliges her.

    Spaß beiseite: Beim Bestellen des Stoffes für mein erstes selbstgenähtes Tarp hatte ich lange zwischen grün und orangerot geschwankt. Schließlich hat die Vernunft gesiegt und ich entschied mich für den flaschengrünen Stoff.
    Weil das Nähen aber so viel Spaß gemacht hatte und ich mich auch einmal am Design des Warbonnet Thunderfly versuchen wollte, kam bei der letzten Bestellung nun doch noch der orangerote Stoff in den Einkaufswagen.

    Hier das Resultat:

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Name: 48rotes Tarp.jpg
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Name: 49rotesTarp.jpg
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Name: 70rotesTarp.jpg
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ID: 42254

    Auch wenn wegen des fehlenden Sonnenscheins leider die wundervolle orangerote Farbe nicht zum Ausdruck kommt, so kann man doch erkennen: unter so einem Tarp wird man nicht erschossen. Na ja, höchstens im Herbst bei voller Laubfärbung. Aber auch da nur in einem Ahornwald.

    Das Design des Thunderfly mit seinen "halben" Türen gefällt mir sehr gut. Leider habe ich es noch nicht unter strömendem Regen testen können, aber bei leichtem Nieselregen ließ sich das Potential erahnen. Die umlaufende Umfassung mit schwarzem Einfaßband erspart einem das nervige Umsäumen und gibt dem Tarp meiner Meinung nach eine besondere Note. Ich bringe es zum nächsten Treffen mal mit. Im Mengerschieder Wald muß ich mich ja nicht tarnen.
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  • #2
    Das sieht wirklich gut aus! Da ich das Thunderfly besitze (und gestern Nacht wieder einmal eingesetzt habe. Grüße an Omorotschka und Bodenschoner!), habe ich den Eindruck, dass du deine Flaps ein wenig größer gemacht hast als sie am Thunderfly selbst sind. Als es gestern abend windig war und Schneeregen kam, hat das Thunderfly seinen Job zwar gut gemacht, mit deiner Länge hätte ich mich aber wohl noch ein wenig trockener "gefühlt".

    Ich habe meine halben Türen diagonal gegeneinander mittels Bungeecord überkreuzt an den Abspannringen eingehakt, um noch ein wenig mehr Windstabilität an Kopf- und Fußende zu haben. Hier noch einmal mein Bild vom vorletzten Testhängen, da kann man es ganz gut erkennen.
    Zuletzt geändert von Furbrain; 16.12.2017, 00:22.
    Innere Betrachtungen anzustellen ist viel interessanter als Fernsehen, und es ist eine Schande, daß nicht mehr Menschen darauf umschalten. (Robert M. Pirsig: "Zen und die Kunst ein Motorrad zu Warten")

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    • Dios Mios
      Dios Mios kommentierte
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      Ich glaube unser guter Mittagsfrost hat 2 verschiedene Türen gebaut.

    • Furbrain
      Furbrain kommentierte
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      Oh, das wäre ja cool! Mir ist aufgefallen, dass ich wegen der Abspannungen von Shelf und Moskitonetz bei der XLC immer vom Fußende unter das Tarp an die Matte gehe. Da wäre eine längere Tür auf der Kopfseite praktisch, bzw. könnte man die längeren Flügel auch bei Bedarf von vornherein in Richtung Wetterseite aufbauen.

    • Mittagsfrost
      Mittagsfrost kommentierte
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      Das Bild täuscht. Das Tarp ist symmetrisch, ich habe nur zu Demonstrationszwecken die Türen unterschiedlich aufgespannt.

  • #3
    Ist schön geworden!

    Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
    Die umlaufende Umfassung mit schwarzem Einfaßband erspart einem das nervige Umsäumen und gibt dem Tarp meiner Meinung nach eine besondere Note.
    Wie bist du beim Umsäumen vorgegangen? Ich fand bisher den Einschlag-Umschlag viel einfacher und schneller als das Einfassen mit einem Band.
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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    • #4
      Einfaßband längs halbiert (umgefaltet) und den Falz mit dem Bügeleisen stabilisiert. Dann auf die Stoffkante aufgesteckt und aller 20 cm mit einer Klammer fixiert und ab unter die Nadel!
      Der Vorteil dieser Methode: Falls die Stoffkante mal nicht direkt am Falz anliegt, sondern ein bißchen herausgerutscht ist, dann sieht das keiner. Höchstens erfühlen läßt es sich. Beim Rollsaum oder Einschlag-Umschlag-Saum muß man viel sauberer arbeiten und sieht den kleinsten Fehler.
      Da es mir bei dem orangeroten Tarp weniger auf's Gewicht als auf die Schönheit ankam, spielten die paar Gramm für das Band keine Rolle.
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      • #5
        Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
        Einfaßband längs halbiert (umgefaltet) und den Falz mit dem Bügeleisen stabilisiert. Dann auf die Stoffkante aufgesteckt und aller 20 cm mit einer Klammer fixiert und ab unter die Nadel!
        Der Vorteil dieser Methode: Falls die Stoffkante mal nicht direkt am Falz anliegt, sondern ein bißchen herausgerutscht ist, dann sieht das keiner. Höchstens erfühlen läßt es sich. Beim Rollsaum oder Einschlag-Umschlag-Saum muß man viel sauberer arbeiten und sieht den kleinsten Fehler.
        Da es mir bei dem orangeroten Tarp weniger auf's Gewicht als auf die Schönheit ankam, spielten die paar Gramm für das Band keine Rolle.
        Okay, dann liegt es daran, dass ich anders - vielleicht perfektionistischer? - veranlagt bin als du.

        Ich habe es bei meinem Tarp ja der Ridgeline entlang so gemacht - zugegebenermassen ohne die Klammern, die ich damals noch nicht hatte. Auch ich hatte das Band mit dem Bügeleisen vogefaltet, fand es aber sehr mühsam, 10cm-weise das Band über die Ridgeline zu schieben und peinlich darauf zu achten, dass es ganz zuinnerst anliegt, was dann aber doch nicht so gut gelungen gelungen ist, wie ich es mir vorgestellt / gewünscht hätte.

        Beim Einschlag-Umschlag falte ich per Augenmass zweimal rund einen Zentimeter um, fixiere mit dem Bügeleisen und ab unter die Maschine - ohne Klammern. Ich fand das Resultat bei meinem Tarp einwandfrei.

        Aber das ist ja gerade das Schöne, dass unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Methoden zu ihrem besten Resultat gelangen.
        Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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        • #6
          SAFETY FIRST da haben wir ja ein weiteres Highlight im Camp.
          Sieht klasse aus und du findest es selbst nach dem 10.Glühwein noch ohne Probleme :-)

          Hast du extra auf die Pullouts verzichtet oder kommen die noch dran?
          Never without my Hammock!

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          • #7
            Da ich Pullouts bisher nur bei der Brückenhängematte verwendet habe und ich auf das Nahtabdichten keine Lust habe, bleibt das Tarp vorerst ohne Pullouts. Für den Notfall habe ich ja noch die Pack Tachs.
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            • #8
              Beim Silvestertreffen wurde ich gebeten, den Schnittmusterbogen im Forum hochzuladen. Hier ist er:

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Name: Blatt1.jpg
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ID: 43017
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Name: Blatt2.jpg
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ID: 43016

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Name: Blatt3.jpg
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              • Biker61
                Biker61 kommentierte
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                Das Konzept mit den "Türen" finde ich sehr gut gelungen. Das ist auf jeden Fall was für mein nächstes Näh-Projekt. Danke fürs hochladen!

            • #9
              Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob wir beim Treffen drüber gesprochen hatten, aber hat der Hauch von Stoff den Regen und Sturm eigentlich gut und trocken überstanden? Dann würde ich mir nämlich aus dem Material etwas ähnliches versuchen zu nähen - wenn auch in der grünen Variante

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              • #10
                Aber selbstverständlich! Hab ich doch genäht.

                Ja, das Tarp hat den Regen-und-Wind-Test mit Bravour bestanden. Nur die D-Ringe sind verrutscht und liegen nicht mehr mit der flachen Seite am Band an. Ich werde sie wohl mit runden Ringen ersetzen.
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                • #11
                  Sorry aber was war das nochmal für ein Stoff?

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                  • DerHänger
                    DerHänger kommentierte
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                    Ist im ersten Beitrag bei extremtextil verlinkt

                  • manni
                    manni kommentierte
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                    oh dann hab ich das übersehen Danke

                • #12
                  Mittagsfrost nachdem das Tarp ja nun auch schon im etwas stärkeren Regen getestet wurde eine Frage: Bin nun schon desöfteren über die Problematik der Dehnung bei Nässe bei Silnylon gestolpert - kannst du dazu etwas bei diesem Stoff sagen? Oder hast du elastische Elemente bei dir in der Abspannung verbaut? Kann mich zumindest nicht dran erinnern welche gesehen zu haben

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                  • #13
                    Bei meinen anderen Tarps werden die Hookworms in Schlaufen aus Gummischnur gehakt, hier hatte ich Schlaufen aus nicht dehnbarer Schnur angebracht. Nach der ersten Regennacht hing das Tarp, wie bei nassem Silnylon üblich, etwas durch und wurde von mir vorrangig aus optischen Gründen nachgespannt. Das war's auch schon.
                    Es ist sicher Geschmackssache, aber mich stört das Rascheln von Silpoly mehr als die Nässedehnung von Silnylon.
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                    • #14
                      Da ich gleich auch mit meinem Projekt starten möchte noch eine hoffentlich letzte Frage: sehe ich das richtig dass du (auch bei der Firstnaht) ein durchgehendes Einfassband vernäht hast und du deswegen keine Verstärkungsteile an den Abspannpunkten anbringen musstest?

                      Ich plane bei meiner Variante komplett auf Einfassband zu verzichten und bei der Firstnaht auf eine Steppnaht zu setzen - das geht aber vermutlich nur mit entsprechender Verstärkung. Deine Variante hat allerdings den Charme dass du die Aufhängung "oberhalb" des Tarps hast und du deswegen vermutlich weniger Probleme mit eindringendem Wasser hast. Hätte ich mir mal früher Gedanken drüer machen sollen

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                      • #15
                        An der Firstnaht bewirkt das Einfaßband, daß sich keine Rinne bilden kann, in der das Regenwasser steht und dann irgendwann mal durch die Naht durch das Tarp dringen kann. Der Effekt der Verstärkung ist meiner Meinung nach zweitrangig. Ich sehe das Einfaßband eher als Analogie zu den Firsthauben an einem Dach.

                        An den Abspannpunkten (oben wie auch unten) sollte man verstärken. Weniger als 15 cm Band in Kraftrichtung würde ich nicht nehmen.
                        Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 13.01.2018, 12:43. Grund: Ergänzung Verstärkungsband
                        Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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