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Nähmaschine für Anfänger

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  • Nähmaschine für Anfänger

    Ich habe keine Ahnung von Nähen und Nähmaschinen.

    Wäre diese Nähmaschine, eine Wertarbeit W6 N1615

    für Anfänger geeignet, um Hängematten zu nähen, wie es Jellyfish macht?

    Jellyfish: https://www.youtube.com/channel/UCis...Hk0hyKBcdsckZw

    http://nähen-für-anfänger.de/testber...uer-anfaenger/

    Zuletzt geändert von Durchhänger; 11.09.2017, 06:56.

  • #2
    Hast du diesen Faden schon gesehen?
    Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Waldläufer70 Beitrag anzeigen
      Hast du diesen Faden schon gesehen?
      Ja. Die billigsten neuen bernina kosten mindestens 1000 - 1500 Euro. Dies wäre für mich absolut zu teuer.

      https://www.bernina.com/de-DE/Produk...en-und-Sticken

      Also wäre es sinnvoll, nach alten gebrauchten Bernina oder Pfaff zu schauen ?

      Wie ist es mit einer neuen Nähmaschine, wie etwa der Wertarbeit W6 N1615 ?

      Kommentar


      • #4
        Die Marken bzw. Modelle sagen mir nicht viel...

        Generell würde ich Anfängern raten, eine einfache Maschine zu nehmen, ohne tausend Funktionen, die die Maschine kompliziert und anfällig machen. Für Anfänger und Gelegenheitsnäher empfiehlt sich auch, eine etwas langsamere Maschine zu nehmen.

        Guck mal nach gebrauchten Maschinen. Wenn die überholt worden sind, können sie noch viele Jahre gute Dienste leisten. Und sie sind billiger...

        Für den Einstieg könnte aber auch ein Discounter-Angebot reichen - allerdings kenne ich mich da mit der Qualität der Maschinen nicht aus.

        Das Baumkind
        Zuletzt geändert von Baumkind; 11.09.2017, 08:15.

        Kommentar


        • #5
          Zur W6 wird dir sicher Bernd Odenwald noch seine Meinung sagen.

          Ich erzähle dir mal meine "Nähmaschinen-Geschichte":
          Ich habe mal vor ein paar Jahren bei meinem Bruder erwähnt, dass ich gerne eine Nähmaschine hätte. Zuvor bin ich auf Amazon wie du auch auf die W6 gestossen und habe mich gefragt, wie eine so günstige Maschine so viele gute Bewertungen bekommen kann. Meine Schwägerin hatte aber noch eine alte Elna herumstehen; die konnte ich haben. Die Elna hat leider bald ihren Geist aufgegeben, lange bevor ich Ahnung vom Nähen hatte.
          Vor einem Jahr habe ich mit einer gelernten Schneiderin mit Jugendlichen ein Projekt geleitet: Wir nähten Hängematten... ganz unterschiedliche Modelle. In diesem Zusammenhang half sie mir, meine erste eigene Hängematte zu nähen. So habe ich von ihr die Grundlagen gelernt. Das Projekt fand dann in einem grossen Nähstudio statt, das ich auch heute noch - bei Bedarf - kostenlos nutzen darf. Ein grosses Glück.
          Über Neujahr brachte ich meine alte Elna in die Reparatur. Ende Januar bekam ich dann Bescheid: Die Elna sei nicht mehr zu retten. Und das sagte einer, der seit 1963 Nähmaschinen revidiert und verkauft. Am gleichen Abend erwähnte ich das bei Bekannten. Sie meinten spontan, bei ihnen stehe noch eine alte Bernina herum; die könne ich haben. So habe ich diese im Februar bei ihnen abgeholt. Da zwei Dinge nicht mehr richtig funktionierten, brachte ich sie bei besagtem Fachmann in die Revision. Ein paar Wochen später konnte ich sie abholen: Alles funktioniert wieder wie am ersten Tag. Die Bernina stammt aus dem Jahr 1962.

          Was ich letztlich sagen will: Streue mal in deinem Bekannten- und Freundeskreis, dass du gerne nähen möchtest und eine Maschine suchst. Vielleicht hast auch du Glück!

          Anmerkung: Ganz kostenlos war die Maschine in meinem Fall nicht: Klar, ich hätte sie auch einfach so fürs meiste gut nutzen können. Aber ich wollte den Fachmann nutzen, solange er sein Geschäft noch betreibt. Nun weiss ich, dass die Maschine fürs erste in Fahrt ist. Die Revision hat mich CHF 192.- gekostet. Aber das war sie mir wert. Nun läuft alles wieder perfekt!

          Anfügung: Wenn Jugendliche ihre eigenen Hängematten nähen können, dann schaffst du das auch! Hier noch ein paar Fotos der erwähnten Projektwoche.
          Zuletzt geändert von Waldläufer70; 11.09.2017, 09:37.
          Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

          Kommentar


          • Baumkind
            Baumkind kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Meine Maschine ist auch ein älteres Modell von meiner Mutter. Meine Mutter hatte sie für mich überholen lassen, und bis auf ein paar exotische Funktionen, die man garantiert nicht für eine Hängematte braucht, tut sie wunderbar. Da sie eine sehr gute Maschine ist, ist sie für mich als Gelegenheitsnäher manchmal zu schnell.

            Bei guten gebrauchten Maschinen lohnt sich eine Überholung. Leute, die Nähmaschinen überholen, verkaufen meist auch gebrauchte Nähmaschinen. Fragen lohnt sich allemal.

            Eine Nähmaschine braucht auch keine 250+ Funktionen. Es reicht vollkommen, wenn man geradeaus, rückwärts und zickzack nähen kann, Stichweite einstellen, Fadenspannung regulieren und Spulen aufwickeln kann. Mehr habe ich bislang nicht gebraucht. Und ich hab schon einiges genäht...

            Das Baumkind

          • Waldläufer70
            Waldläufer70 kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Da hast du völlig recht: vorwärts und rückwärts + die Stichlänge ist das Wichtigste. Anpassen der Fadenspannung meist ohnehin standard. Wenn man immer mit dem gleichen Garn arbeitet, macht man das einmal. Sehr nützlich ist zudem Zickzack. Das Aufwickeln der Unterfadenspule dürfte auch weitgehend standard sein.

            Ich hatte mir auch überlegt, ob ich meine überhaupt überholen lassen soll: Es hat ja alles Notwendige, das du erwähnt hast, funktioniert. Da ich aber zumindest die Position der Nadel (links rechts) gerne einstellen können wollte (das hilft manchmal, wenn man einen Saum präzis nahe am Rand ansetzen möchte), habe ich mich dazu entschieden, es zu tun. Zudem ist der Fachhändler bereits im Pensionsalter und reduziert die Ladenöffnungszeiten immer weiter. Da wollte ich noch von ihm profitieren, solange er verfügbar ist. Dass nun auch die 13 Sonderstiche (z.B. Wellenlinie) wieder funktionieren, ist ein schönes Supplement. Wäre auch schade, wenn das in der Maschine zwar vorhanden ist, aber nicht funktioniert.

            Meine kann zwar millimetergenau ganz langsam arbeiten, der Übergang zu schnell geht dann aber relativ zügig. So muss auch ich aufpassen, dass sie nicht plötzlich zu schnell loslegt.

        • #6
          Ich hab eine W6 Nähmaschine N 1235/61 (kostet neu 149,-, aber das hätte ich für so einen Plastikbomber nicht bezahlt) Die hab ich gebraucht um 50,- bekommen. Sogar mit dem optionalem Obertransport dabei.
          Die wird von der Technik her nicht viel anders sein wie die Wertarbeit W6 N1615. Ich hab mir damit bisher erfolgreich (und ohne jegliches Vorwissen) ein paar Hängematten, einen Rucksack und ein paar Kleinigkeiten genäht und auch schon etliche Hosen etc. meiner patscherten (österr. für ungeschickt) Kinder repariert.
          Ohne dass ich jetzt irgendeinen Vergleich habe würde ich sagen, es gibt jede Menge viel besserer Maschinen (wahrscheinlich so ziemlich alle am Markt), aber zu welchem Preis? Die N 1235/61 ist nicht besonders schwer, verrutscht daher eher leicht. Näht man etwas schneller polterts wie wild, eine Koffer war nicht dabei, die Staubschutzhülle dafür ziemlich grindig (ich hab mir einen Holzkoffer gebastelt). Aber sie hab gebraucht eben nur €50,- gekostet, und die ist sie auf jeden Fall wert.

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          • #7
            Durchhänger

            Streiche alles, was Dir das Wort "Wertarbeit" sagen soll.
            Es ist eine China Maschine, baugleich mit allem was Du so bei Lidl Aldi und Co angeboten bekommst.
            Erik hat es passend formuliert mit Plastikbomber.
            Einfachste Gehäuse, Horizontalgreifer mit kleiner Unterfadenspule und dem Nötigsten an Ausstattung.
            Da werden selbstverständliche Standards sogar besonders hervor gehoben als wäre es eine ganz tolle Extra Ausstattung.
            Fadenabschneider....

            Aber ich hatte auch mal eine W6. 2 Wochen.

            Im Grunde reicht das aber auch. Du kannst mit so einem Plastikbomber, egal was für ein Name aufgedruckt wurde, eine Hängematte nähen.
            Schwierig wird es bei dickeren Dingen wie mal einen Baumgurt, wo Du einen dichten Zickzack über 3 Lagen dickes PES Gurtband nähen musst.
            Dann kanns schonmal komisch riechen. Oder die Nadel wird abgewiesen und donnert unten auf den Greifer. Hörst Du aber dann gleich. Haha...

            Aber der Stoff der Hängematten ist keiner Herausforderung für so ein Maschinchen.
            Oberfadenspannung einstellen, Stichlänge, unterschiedliche Sticharten, ist Standard seit Jahrhunderten.
            Dass man seitlich den Faden an einem verdeckten Messerchen abschneiden kann ebenso wie mittlerweile diese manuellen Fadeneinfädler.

            Der Unterschied zu einer beispielsweise 1200 Euro Bernina der 3er Serie liegt in der Technik und im Detail.
            Der manuelle Fadenabschneider ist dann ein automatischer.
            Der relativ laute und mit kleinen Spulen versehene Horizontalgreifer ist dann ein Vertikalgreifer mit Jumbospule. (leiser, exakter, mehr drauf)

            Aber das Beste ist, setz Dich mal in einem Fachgeschäft an so eine Bernina.
            1200 ist ja noch ein Einstiegsmodell.
            Setz Dich mal an eine 880 oder 790er und nähe ein paar Stiche.
            Diese großen Maschinen sind oft angeschlossen zum Probenähen. Wenn nicht, fragen.
            Stell Deine Stiche ein, speichere sie ab samt Stichlänge, Fadenspannung etc.
            Schneide den Faden automatisch ab, verriegle Nahtanfang und Ende automatisch.

            Wenn Du dann ein Lächeln im Gesicht hast, ist der Unterschied verstanden.
            Allein das Geräusch!
            Man sitzt doch schonmal ein paar Stunden davor.
            Und wenn die Maschine dann so ächzt, sich krank und gestresst sich anhört, das ist doch grausam.
            Wenns aber wie ein schweizer Uhrwerk schnurrt und sich alles geil anhört, dann arbeitet man viel lieber.

            Ich hatte aber auch nicht das Geld für eine 7er Serie.
            Da habe ich mich hochgeschlafen.
            Mit dem was ich verdient habe, die nächst größere Maschine gekauft.
            So wurden es immer mehr.
            Gleich von Anfang an, so einen Kracher zu kaufen, geht nur wenn Daddy es unterstützt. Sugardaddy.

            Gebrauchte Maschinen!
            Wenn dann aber die Richtige.
            Pfaff, Singer sind schon längst an den Chines verkauft.
            Die Werke in Deutschland sind geschlossen, verfallen.
            Von Pfaff gibt es nur noch die Industriemaschinen, und selbst diese werden in China gefertigt.
            Wo heute Pfaff drauf steht, ist das gleiche drin wie in einer W6.
            Ebenso Singer.
            Also nicht vom Namen verarschen lassen.

            Drauf schauen, wann ist die hergestellt. Ist das eine Neue Pfaff oder eine der alten Guten.

            Meine persönliche Meinung, lieber eine MECHANISCHE alte Pfaff, maximal mit Elektromotor natürlich, als eine Maschine aus den 90ern.
            Da wurden die ersten elektronischen Komponenten eingebaut wie Fadenspannung elektronisch einstellbar oder auch die Stichmuster über Aktuatoren anstatt Zahnrädern.
            Heute Standard, aber damals Neuland. Ist da was kaputt, gibts nix mehr.

            Ich werfe mal eine Pfaff 1212 in den Raum.
            Kabumm! Denn die ist schwer.
            http://www.pluennenkreuzer.de/001_La...chinen_01.html

            Je nach Belieben, als Freiarm Maschine oder Flachbett.
            Das ist noch Technik vom Feinsten.
            Gibts auch mit Obertransport was bei mehreren Lagen Stoff sehr praktisch ist.

            Einfach mal ebay.kleinanzeigen durchforsten und da eine Suche anlegen.
            Dann wird man informiert sobald so eine Maschine online geht.

            Wie bei allen gebrauchten Maschinen, darf man aber nicht erwarten, damit sofort loslegen zu können.
            Selbst wenn Dir der Scherenschleifer ähm Verkäufter sagt, alles gereinigt, geölt und eingestellt, darfst Du oft selbst nochmal alles reinigen.
            Dadurch lernt man aber die Maschine am besten kennen.

            Frag die Community.
            Wenn Du irgendwo eine Maschine siehst, die Dir gefallen würde, frag hier im Forum BEVOR Du kaufst.
            Vielleicht hat jemand mit dem Modell schon Erfahrungen gesammelt und kann Dich vor einen Fehlkauf bewahren.

            Frag im Freundeskreis, in der Familie.
            Gerade als Mann vermutet keiner, dass man(n) gerne eine Nähmaschine hätte.
            Oft hört man(n) dann erst hinterher "Och Mensch, hättest was gesacht, ich hätte da noch ein Schätzchen im Keller gehabt..."
            Also Interesse bekunden und die Info streuen...
            Reiseberichte Trekkingplätze Pfalz

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            • Waldläufer70
              Waldläufer70 kommentierte
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              Vielen Dank für die tolle Einschätzung mit viel Information!

          • #8
            Waldläufer70 kommentierte
            11.09.2017, 09:41Da hast du völlig recht: vorwärts und rückwärts + die Stichlänge ist das Wichtigste. Anpassen der Fadenspannung meist ohnehin standard. Wenn man immer mit dem gleichen Garn arbeitet, macht man das einmal. Sehr nützlich ist zudem Zickzack. Das Aufwickeln der Unterfadenspule dürfte auch weitgehend standard sein.



            Welche Mindeststichlänge ist denn notwendig?
            Diese Oberfadengeschichte ist auch wichtig, richtig?

            Vor vielen Jahren hatte ich mal die Idee, eventuell mit Leder nähen zu wollen. Wäre dies mit einer solchen relativ billigen Nähmachine auch möglich oder müßte es dann etwas teurer werden?

            Kommentar


            • #9
              Das kommt auf die Dicke des Leders an. Mit dünnem Leder (Damenhandschuhe) kein Problem. Ledergürtel nähen - eher nicht. Es gibt übrigens spezielle Nadeln für Lederarbeiten, die sich "den Weg freischneiden".
              Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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              • #10
                Zitat von Bernd Odenwald Beitrag anzeigen
                Durchhänger

                Drauf schauen, wann ist die hergestellt. Ist das eine Neue Pfaff oder eine der alten Guten.

                Meine persönliche Meinung, lieber eine MECHANISCHE alte Pfaff, maximal mit Elektromotor natürlich, als eine Maschine aus den 90ern.
                Da wurden die ersten elektronischen Komponenten eingebaut wie Fadenspannung elektronisch einstellbar oder auch die Stichmuster über Aktuatoren anstatt Zahnrädern.
                Heute Standard, aber damals Neuland. Ist da was kaputt, gibts nix mehr.

                Ich werfe mal eine Pfaff 1212 in den Raum.
                Kabumm! Denn die ist schwer.
                Vielen Dank. Das bringt mir die notwendige Orientierung. Wie gesagt, ich habe von Nähen null Ahnung. Wenn ich mir die Videos von Jellyfish anschaue, habe ich den Eindruck, hier handelt es sich um sehr gute Fortgeschrittenenkenntnisse, die auch nur mit einer entsprechend guten Nähmaschine umgesetzt werden können. Aber wenn ihr mir sagt, dass dies alles mit einer alten Pfaff genauso machbar ist, dann glaube ich dies natürlich auch. Ich habe mal bei ebay usw. geschaut, die Pfaff 1212 ist durchaus für ca. 100/150 Euro zu bekommen.
                Ich werde mich mal nach einem Nähkurs umschauen. Wie gesagt, meine finanziellen Möglichkeiten sind sehr begrenzt. Darum werde ich dieses Projekt sehr langfristig angehen müssen, Nähmaschine, Ausrüstung dazu, Stoffe, weitere Materialien usw. kosten sehr viel Geld. TreeGirl meinte bereits, mit Selbernähen lässt sich im Vergleich zum HM Kaufen leider kein Geld einsparen. Also, es kann also nur um die Umsetzung der Verwirklichung meiner Wunschhängematte gehen, die es wohl offenbar bislang so noch nicht auf dem Markt gibt. Ich werde diese Geschichte weiter verfolgen, mir aber sehr viel Zeit dabei lassen. Es eilt ja auch nicht.

                Kommentar


                • #11
                  Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
                  Das kommt auf die Dicke des Leders an. Mit dünnem Leder (Damenhandschuhe) kein Problem. Ledergürtel nähen - eher nicht. Es gibt übrigens spezielle Nadeln für Lederarbeiten, die sich "den Weg freischneiden".
                  Für Ledergürtel, auch Baumgurte für Hängematten, und Lederhosen bräuchte man eine bessere Nähmaschine?

                  Kommentar


                  • Bernd Odenwald
                    Bernd Odenwald kommentierte
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                    Das kommt drauf an.
                    Wieviel Bumms die Maschine hat und wie dick das Leder ist.
                    Dünnes Leder wie man es bei Handschuhen verwendet geht sicherlich.
                    Dickes Rindsleder, doppelt vernähen an der Gürtelschließe, das mit der Maschine nähen braucht Drehmoment.
                    Und ein stabiles Gehäuse.
                    Sowie natürlich passendes Garn nur Leder/Schneidnadel.
                    Vergiss das erst mal.

                • #12
                  Zitat von Durchhänger Beitrag anzeigen
                  Ich werde mich mal nach einem Nähkurs umschauen. Wie gesagt, meine finanziellen Möglichkeiten sind sehr begrenzt. Darum werde ich dieses Projekt sehr langfristig angehen müssen, Nähmaschine, Ausrüstung dazu, Stoffe, weitere Materialien usw. kosten sehr viel Geld. TreeGirl meinte bereits, mit Selbernähen lässt sich im Vergleich zum HM Kaufen leider kein Geld einsparen. Also, es kann also nur um die Umsetzung der Verwirklichung meiner Wunschhängematte gehen, die es wohl offenbar bislang so noch nicht auf dem Markt gibt. Ich werde diese Geschichte weiter verfolgen, mir aber sehr viel Zeit dabei lassen. Es eilt ja auch nicht.
                  Ich habe mir aus Vorhangresten aus einem bekannten schwedischen Möbelhaus Kissen genäht. Mit jedem Reststück habe ich einen anderen Saum ausprobiert. Nähen lernen kann man sehr gut mit allem Möglichen (und Unmöglichen), was so rumliegt. Es geht da ja primär ums Erlernen grundlegender Fertigkeiten, ums Kennelernen der Maschine und deren Bedienung. Das kommt einem dann zugut, wenn man dann mit dem wirklichen Projekt beginnt.

                  Zur Stichlänge: Ich nähe die Hängemattenstoffe in der Regel mit einer Stichlänge von 2,5mm. Aber auch 3mm sind ein guter Wert. Für sehr dicke Stoffe sehen womöglich Stichlängen von gegen 4mm fast besser aus als zu kurze Stiche. Sind bei sehr dicken Stoffen die Stiche zu kurz, so muss der Nähfaden auch eher zuviel Spannung aufnehmen. Ganz feine Stoffe kann man auch mal mit einer Stichlänge von 2mm nähen. Ich habe aber auch meine beiden Tarps mit einer Stichlänge von 2,5mm genäht.

                  Das ist meine persönliche Einschätzung, keine professionelle Expertise.
                  Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

                  Kommentar


                  • #13
                    Daher immer ein Stück Stoff aufheben zum Probenähen und Einnähen der Maschine bevor das Projekt genäht wird.
                    Ist die Stichlänge zu lang, zieht sich der Stoff an der Naht zusammen. Oft siehste das erst wenns zu spät ist.
                    Fadenspannung zu hoch, gleicher Effekt.
                    Wenn Du aber ein Stoffmuster hast, wo Du mal nach Herzenslust drauf rumnähen kannst,
                    kannst Du direkt die Fadenspannung einstellen, die Stichlänge verändern.
                    Einfach während dem Nähen. Das Ergebnis siehst Du sofort.
                    Erst wenn das passt, nix mehr verstellen, das Projekt nähen.
                    Manche schreiben sich auch die Einstellungen auf. Weil merken ist als nicht mehr so gut im Alter.

                    Nähkurs ist gut wenn er A auf Erwachsene ausgelegt und B zu Deinem Kenntnisstand passt.
                    Du lernst da noch gewisse Tricks und Kniffe die das Leben leichter machen.
                    Oder siehst Hilfsmittelchen zum Anzeichnen, Naht auftrennen, etc. die Du noch nicht kanntest.
                    Als Mann unter meist vielen Frauen auch sehr angenehm.
                    Ich hab das schon lange vor einen Nähkurs zu machen, finde aber keine Zeit oder es passt nicht mit den Terminen.
                    Reiseberichte Trekkingplätze Pfalz

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                    • Mittagsfrost
                      Mittagsfrost kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      ... oder die Teilnehmerinnen sind nicht hübsch genug...

                  • #14
                    Wenn man, wie ich, keine Ahnung vom Nähen hat, dann spielt sogar die an der Nähmaschine eingestellte Stichlänge eine untergeordnete Rolle. Wenn der Stoff sich etwas verhakt, wird die Stichlänge plötzlich kleiner und wenn man zu ungeduldig am Stoff zieht, wird sie größer als geplant.
                    Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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                    • Bernd Odenwald
                      Bernd Odenwald kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Es gibt aber tatsächlich "Freihand" Nähfüße bzw. ist das dann oft eine Rolle oder ein Stickfuß ohne Transport,
                      wo Du selbst durch Schieben des Stoffes die Stichlänge regulierst.
                      Die Maschine tackert einfach ihre Geschwindigkeit und Du schiebst den Stoff gerade drunter durch, oder nach links, rechts, machst ne Kurve etc.
                      Nennt sich dann Quilten.
                      Da gibts super geniale Muster.
                      Hier eingestellte Stichlänge 0, Untertransport aus, Obertransport falls vorhanden natürlich auch und einen besonders gleitfähigen Nähfuß verwenden.
                      Nähfußdruck minimalst. Oder ne Rolle.

                      Just my two Cents aus meinem unendlichen Wissensschatz. Haha....

                  • #15
                    Zitat von Bernd Odenwald Beitrag anzeigen

                    Nähkurs ist gut wenn er A auf Erwachsene ausgelegt und B zu Deinem Kenntnisstand passt.
                    Du lernst da noch gewisse Tricks und Kniffe die das Leben leichter machen.
                    Oder siehst Hilfsmittelchen zum Anzeichnen, Naht auftrennen, etc. die Du noch nicht kanntest.
                    Ich bin noch nie an einer Nähmaschine gesessen. Mir müssten erstmal die allerersten wesentlichen Grundlagen beigebracht werden. Da wäre der Nähkurs wahrscheinlich sinnvoll.

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