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Vorstellung von meiner Bridge Hammock und mir

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  • Vorstellung von meiner Bridge Hammock und mir

    Hallo zusammen,

    Ich bin Martin, 39, aus NRW. Ich lese hier schon seit einiger Zeit still und heimlich mit. Hängematten, besonders Bridge Hammocks, finde ich schon lange sehr interessant. Ich bin gern draußen unterwegs, hatte bisher aber nur eine gathered end Hängematte.

    Deswegen habe ich mich entschlossen, selbst eine Bridge Hammock zu nähen - als Basis fiel meine Wahl auf die Ariel Bridge von Professor Hammock, die ich in einigen Punkten noch etwas verändert und erweitert habe.

    Ich habe 66g/m2 Ripstop Nylon benutzt und eine Double Layer Matte genäht. Für die Schnüre, die auch durch die seitlichen Kanäle laufen, habe ich 2,5mm Dyneema genommen. Das genaue Anspleißen der Augen für die Spreizstangen war nicht so kompliziert, wie ich dachte - zusammengeführt habe ich die Schnüre dann mit V2A-Edelstahlringen, an denen auch meine Whoopie Slings befesigt sind. Danach kommen dann die Baumgurte aus 30mm Gurtband.
    Außerdem gibt es ein komplettes Moskitonetz (Auf den Fotos ist der Reißverschluss schon angenäht). Als Spreizstangen habe ich 16mm eloxiertes Alurohr genommen (noch nicht teilbar), die Endstücke habe ich aus Buche-Rundholz gefräst.

    Insgesamt komme ich (ohne Moskitonetz) auf 450g für die Hängematte, 226g für die Stangen, 43g für die Whoopie Slings und 160g für die Baumgurte, macht insgesamt 879g.

    In der Matte liegt es sich äußerst bequem und gerade mit toller Rundumsicht. Eine Isomatte passt leicht zwischen die beiden Stofflagen, dort verrutscht auch nichts. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis

    Viele Grüße,
    Martin
    Zuletzt geändert von MartinK; 09.05.2017, 16:13.

  • #2
    Schön gemacht die Sache.

    Das einzige was mich an dieser Hängematte stört, ist, dass man mit dem Kopf viel zu tief liegt.
    Da ist die Dendronautmatte anders und meiner Meinung nach angenehmer, weil man eben
    noch viel mehr sehen kann, da man nicht so tief drinliegt.
    Kahel hatte auch mal so eine tiefe Matte und jetzt eine von dendronaut.

    Gruss
    Konrad

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    • #3
      Danke!

      Zum Schlafen finde ich die Kopfposition eigentlich optimal. Nicht zutief, und Kopf und Nacken werden prima gestützt, man braucht kein Kissen. Für noch mehr Rundumsicht wäre eine höhere Position sicher noch besser, aber das würde mich dann beim Schlafen stören, glaube ich...

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      • #4
        Ich kann dir nur das Hängemattentreffen im Juni empfehlen.
        Dort kannst du die Unterschiede probeliegen und bewerten.
        Und dann wirst du feststellen, es geht noch besser.

        Gruss
        Konrad

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        • MartinK
          MartinK kommentierte
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          Ich schaue mal, ob das klappt... zum Hunsrück sind es ca. 200km, das würde sich schon lohnen

      • #5
        Sieht doch super aus! Ist gut geworden!

        Ich finde, dass die Liegeposition gut aussieht. Allerdings bin ich unverbesserlicher Gathered End Hängematten-Nutzer, und finde es gerade angenehm wenn die Füße etwas höher gelagert sind. Nach einem Tag laufen ist das die beste Schlafposition.

        Wenn du zum Treffen kommst, würde ich gerne mal in deiner Bridge Probe liegen. Bis jetzt konnte ich mich mit diesem Hängematten-Design einfach nicht anfreunden - aber da kann durchaus am jeweiligen Schnitt liegen. Bisher habe ich in der Warbonnet Ridgerunner, der Eureka Chrysalis und der Koma gelegen, und die waren mir alle etwas zu schmal geschnitten.

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        • MartinK
          MartinK kommentierte
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          Falls ich zum Treffen kommen kann, bringe ich sie auf jeden Fall mit! Ich würde sehr gerne mit anderen Modellen vergleichen... meine DIY Bridge ist schließlich die erste und einzige Bridge, in der ich bisher gelegen habe

      • #6
        Sieht super aus! Falls du zum Treffen kommst kannst du gerne mal meine Koma testen.
        ​​​​
        Never without my Hammock!

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        • #7
          Glückwunsch! Deine Brückenhängematte sieht wirklich prima aus. Wenn auch die Rundumsicht eingeschränkt ist: die Kippelunempfindlichkeit ist dafür umso höher. Außerdem bist Du besser windgeschützt. Jeder Nachteil ist eben irgendwo auch ein Vorteil.
          Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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          • #8
            Gefällt mir sehr, deine Matte! Hast du dich beim Schnitt, der ja viel anspruchsvoller ist als bei Gathered-End und auch 90°-Hängematten, an einer anderen Matte orientiert oder hast du ihn selber entworfen?

            Hat sich erledigt, ich habe die Ariel und Ihre Herstellungsanleitung gefunden.
            Zuletzt geändert von Seitenschläfer; 09.05.2017, 22:56.

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            • #9
              Sauber verarbeitet und gut Fotografiert,- gefällt mir!

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              • #10
                Kennt jemand eine Bezugsquelle in DE für teilbare Spreizstäbe (Spreader Bars)? Für meine Bridge müssen die insgesamt ca. 90cm lang sein. Ich könnte meine durchsägen und Stücke aus dünnerem Rohr als Verbindung einsetzen, aber genau passende Rohrstücke dafür habe ich auch noch nicht gefunden...

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                • #11
                  Ich habe meine Trekkingstöcke genommen und damit es sich nicht am Kopfteil
                  nicht zusammenschiebt innen Abstandsdübelstäbe eingeschoben.
                  Ansonsten ist Extremtextil deine Adresse.

                  Gruss
                  Konrad

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                  • #12
                    Ich könnte mir vorstellen das 16x1mm Alu Rohr aus dem Baumarkt stabil genug ist. Als Innen-Muffe würde ich dann ca.12cm 14x2mm AluRohr nehmen. auf der einen Seite müsste man aber ca. 0.2mm abdrehen damit es leicht zu stecken geht. 16x1 und 14x2 habe ich noch im Keller liegen. Könnte dir daraus eine Muffe drehen...

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                    • #13
                      Oder die Zeltstange von Tatonka, wie es dendronaut für die Koma macht, nehmen.

                      Gruss
                      Konrad

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                      • #14
                        ich verwenden für meine Brückenhängematte folgenden Stab:

                        https://www.esvocampingshop.com/de/t...0-cm-5-teilig/

                        Die hab ich dann so abgesägt, dass sich ein 100cm und ein 60cm Stab ergibt

                        Dadurch kann ich alle Teile in ein Teil (50cm lang) stecken.

                        Für Dich würde sich natürlich die 180cm Variante anbieten

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                        • Konradsky
                          Konradsky kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Dendronaut hatte diesen Stab auch, war aber von der Qualität des Stabes gegenüber
                          Tatonka sehr enttäuscht.

                        • erik
                          erik kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Tatonka kostet das Doppelte. Ich hab keinen Vergleich, weil ich die Tatonkas noch nie gesehen hab, mir fehlt aber nix an den Esvos.

                        • Mittagsfrost
                          Mittagsfrost kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Tatonka hatte die Preise drastisch erhöht, deshalb verwendet Dendronaut jetzt auch was anderes.

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