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Kürzere und stärkere Whoopie-Sling

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  • Kürzere und stärkere Whoopie-Sling

    Letzte Tage wollte ich meine Whoopie-Sing deutlich kürzer als 40 cm einstellen, ging aber nicht denn die Fixed Loop plus zwei Spleiße waren zu lang. Da habe ich mir überlegt das verstellbare Ende nicht koaxial sondern mehr oder weniger im zick-zack zu spleißen,- und zwar vorne an, durch den Spleiß (Bury) von der feststehenden Schlaufe. Auf diese Weise entsteht eine Whoopie mit einer Mindestlänge von nur 18 cm. Das Prinzip kann man unten auf der Zeichnung bzw. den Fotos sehen. Ist schon ein bischen Schwierig zu spleißen. Musste eine Zange zur Hilfe nehmen um mit geduldigem hin und her drehen die Nadel mit der Leine, so nach und nach, durch die Stiche zu "würgen".
    Mit einer anderen Arbeitsweise, z.B. aufweiten der Stiche mit einer Aale müsste es aber leichter gehen.
    Mit dem Ergebnis der Whoopie bin ich hoch zufrieden.

    Nach einigen Tests mit 2.5mm Dyneema habe ich folgende Punkte herausgefunden.
    - Wenn man immer im rechten Winkel durchs Bury sticht dann lässt sich die Whopie später nicht so gut verstellen.
    - Wenn man mit einem Winkel von 30 bis 45° durchs Bury sticht dann lässt sich die Whopie später leicht verstellen.
    - Mann braucht mindestens 5 Stiche damit die Whopie hält. (kaum Sicherheits-Reserve)
    - Macht man nur 4 Stiche und belastet die Whopie dermaßen stark das sie anfängt durchzurutschen, dann wird der Spleiß schlagartig heiß; und das verträgt Dyneema überhaupt nicht!
    - Bei 6 Stichen hält sie locker mein Körpergewicht. Selbst wenn sie triefend nass ist. (der 6-te Stich wird nicht belastet)
    - Bei 10 oder mehr Stichen hat man ein große Sicherheitsreserve, aber das verstellen ist dann etwas schwieriger
    - Das Verstellen ist Übungssache und geht bei der richtigen Technik durchaus leicht.
    - Billige, loose geflochtene Dyneema-Leinen brauchen ein bis zwei Stiche zusätzlich gegenüber den regulären, enger geflochtenen Leinen


    Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist das über die ganze Länge der Whoopie sich die Zugspannung auf mindestens 2 Leinen-Stränge verteilt.
    Man hat also (theoretisch) die doppelte Festigkeit wie eine traditionelle Whoopie. Bzw. eine Gesamtfestigkeit von knapp 200% einer einzelnen Leine.

    Bei einer 2.5mm Leine mit 580DaN Bruchspannung gibt das theoretisch 1160DaN das ist schon jenseitig viel fürs Hängematten Camping!
    Einen praktischen Zerreistest der zeigt wo die reale Grenze liegt habe ich aber nicht gemacht.
    Habe zwei solche Whoopies mit 6 Stichen an meiner Hängematte und sie halten gut.
    Trotzdem: Benutzung auf eigene Gefahr!


    Viele Grüße, Biker61
    Alternative Whoopie, Prinzip Alternative Whoopie, Stich-Winkel Alternative Whoopie, fertig

  • #2
    Ich bin skeptisch was sowohl die Festhaltekraft als auch die von dir errechnete Stärke betrifft. Außerdem hätte ich Sorge, dass es mir den Rückspleiss herauszieht, wenn ich ständig die Länge verstelle. Aber berichte mal wie sich deine Konstruktion im Langzeitversuch schlägt.

    Ein paar alternative Ideen:

    Wenn du die Hängematte whippst, kannst du das feste Ende einfach mehrmals um die Hängematte legen. Dann hast du das gleiche Ergebnis.

    Bei einer Hängematte mit Tunnelzug kann man das feste Ende auch 2x durch den Tunnelzug ziehen, aber es verkürzt die Whoopie Sling nicht ganz so stark.

    Die eleganteste Lösung ist es, Dog Bones oder Continuous Loops an der Hängematte anzubringen, und die Whoopie Slings mit Hilfe eines Dutch Whoopie Hooks einzuhängen wenn du Länge brauchst. Die Whoopie Hooks kannst du entweder an die Dog Bones / Continuous Loops oder an die Whoopie Slings spleissen. Ich würde sie in das feste Auge der Whoopies spleissen, weil sie dann nicht stören wenn ich die Dog Bones / Continuous Loops direkt in den Gurt einhänge. Im Prinzip kannst du mit den Dog Bones oder Loops auch Toggles verwenden, aber mit Hardware wie den Dutch Spiders oder den Austri Alpin Dreistegen lässt sich die Länge einfacher und genauer einstellen.
    Zuletzt geändert von TreeGirl; 27.04.2017, 14:29.

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    • Biker61
      Biker61 kommentierte
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      Das hört sich gut an das muss ich mal ausprobieren.
      Also festhalten tut die neue Whopie mit 6 Stichen ganz soliede,- wenn ich mit meinen 110 Kilo inder Hängematte liege. Ich habs halt nur nicht mit 500 oder gar 1100 Kilo probiert. Da müsste ich ja eine ganze Fußballmanschft in die Hängematte packen. Wäre auch mal ne coole Altion fürs Sommertreffen: "Crush a Hammock"
      Zuletzt geändert von Biker61; 27.04.2017, 15:25. Grund: Ergänzung

    • Biker61
      Biker61 kommentierte
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      Da ich ja inzwischen eine Test-Vorrichtung für Whoopies habe, hatte ich Gelegenheit die o.g. Konsturucktion noch mals zu testen. Dabei habe ich festgestellt das ein Einstichwinkel von 30° oder 45° zwar förderlich ist für leichtes verstellen, aber schon ab 350Kilo durchrutscht. Das ist aber kein konstanter Wert über mehre handgefertigte Whoopies. Manche halten auch deutlich mehr. Das hängt ganz von der Verarbeitung ab. Erst bei 9 Stichen und 90Grad Einstechwinkel in ganz ganz engem Abstand (15mm) rutscht nix mehr und man kann bis über 800Kilo belasten bis dann die Leine wo anders reißt. Verstellen kann man die 9 Sticher aber m.e. immer noch brauchbar.

      Die Austri Alpin Dreistege finde ich gut!
      Zuletzt geändert von Biker61; 08.05.2017, 12:06.

  • #3
    Noch eine wilde Idee: wenn die Whoopie Slings durch einen Tunnelzug gezogen werden, könnte man in einer engen Situation auch versuchen den Ankerstich zu lösen, und zuerst das feste Auge über den Toggle zu hängen, und darüber das verstellbare Auge. Damit halbierst du die kürzeste Einstellung. Ich habe das noch nicht ausprobiert, weiss also nicht ob oder wie gut das funktioniert.

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    • #4
      Interessanter Ansatz. Kann mich nicht entsinnen, diese Idee schonmal irgendwo gesehen zu haben. Sonst jemand vielleicht, auf hammockforums.net? @treegirl?
      Ich hätte etwas Bedenken, dass durch das Durchstechen die Bruchlast heruntergesetzt werden könnte. Das bekommt man nur über einen Bruchtest raus. Ich weiß nicht, ob jemand hier im Forum in der Lage ist, sowas zu messen. Hat jemand einen Kraftmesser, der für solch hohe Belastungen ausgelegt ist?
      Sollte die Bruchlast bei 500kg oder höher liegen, würde ich die Konstruktion sofort übernehmen.

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      • Biker61
        Biker61 kommentierte
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        Vielleicht so mit dem Ansatz: "Gewaltig ist des Menschenkraft wenn er sich einen Hebel schafft" Helbel 1:10 und den Kraftmesser (Kofferwaage) an dem langen Ende vom Hebel....

      • Waldläufer70
        Waldläufer70 kommentierte
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        Oder ohne Kraftmesser: Rucksack mit 10kg bepacken und den Hebel Schritt für Schritt vergrössern, bis die Whoopie Sling reisst. Die Belastung kann man dann ja einfach ausrechnen. Ich habe allerdings stark den Verdacht, dass man dafür besser einen 20kg schweren (oder noch schwereren) Rucksack nutzt. Aber wenn es bis 500kg nicht reisst, wäre das Ziel ja bereits erreicht. Man muss ja nicht alles kaputt machen. Ich würde dann einfach das Teststück nicht mehr verwenden, da es vermutlich bereits in den plastischen Bereich hinein gedehnt worden ist und womöglich bereits Schaden genommen hat. Ja, und dann stellt sich noch die Frage: Welcher Hebel hält eine so hohe Belastung aus?
        Zuletzt geändert von Waldläufer70; 27.04.2017, 16:36.

    • #5
      Zitat von Biker61 Beitrag anzeigen
      Vielleicht so mit dem Ansatz: "Gewaltig ist des Menschenkraft wenn er sich einen Hebel schafft" Helbel 1:10 und den Kraftmesser (Kofferwaage) an dem langen Ende vom Hebel....
      Die Aufbauten, die ich bisher gesehen habe, arbeiteten alle mit Schraubvorrichtungen. Die Kraft zu erzeugen, die für ein Materialversagen nötig ist, ist das geringere Problem. Aber für die Messung braucht man Spezialgeräte. Eine Kofferwaage reicht da nicht, denke ich.

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      • #6
        Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
        Noch eine wilde Idee: wenn die Whoopie Slings durch einen Tunnelzug gezogen werden, könnte man in einer engen Situation auch versuchen den Ankerstich zu lösen, und zuerst das feste Auge über den Toggle zu hängen, und darüber das verstellbare Auge. Damit halbierst du die kürzeste Einstellung. Ich habe das noch nicht ausprobiert, weiss also nicht ob oder wie gut das funktioniert.
        Mir wäre das für den Normalfall zu mühsam. Ich bin mir aber sicher, dass das sehr gut funktionieren würde. Probiere ich vielleicht tatsächlich mal aus bei Gelegenheit. Interessante Idee.

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        • #7
          Mir gefällt die Idee. Vielen Dank fürs Teilen. Mit 7/64er Amsteel von Samson Rope ist die kürzeste Einstellung einer Whoopie Sling 31cm, wenn man sich an die Sicherheitshinweise des Herstellers hält. Das ist nicht so lang, wie einige Anleitungen vermuten lassen, aber im Vergleich zu deiner Konstruktion halt doch sehr lang.

          Von Echinotrix weiss ich, dass eine normale Whoopie Sling meistens dort reisst, wo das lose Ende den Spleiss verlässt. Auch bei dieser Konstruktion gibt es solche Stellen, aber das Dyneema ist dort überall doppelt (oder sogar dreifach) geführt. Ich denke, diese Konstruktion hält eine ganze Menge aus.

          Nochmals vielen Dank fürs Teilen - und das gleich an deinem ersten Tag hier!

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          • #8
            Endlich Feierabend und langes Wochenende jeppiiii!
            Nun aber ab in den Hobbykeller...
            Habe mal geschwind aus Metallresten einen Whoopie-Destroyer gebaut.

            Also es gibt eine schlechte Nachricht:
            Eine 7-Stiche Wohoopie aus billiger Dyneema Schnur taugt gar nichts.
            Die kann man bestenfalls als "Rutschkupplung" verwenden. Großer Murks!

            Es gibt aber auch eine gute Nachricht:
            Eine 12 Stiche Whoopie aus 2.5mm 580DaN Dyneema mit einer Flechtung von solider Standard Qualität hält bestialisch!
            Unten auf dem ersten Foto kann man den Testaufbau sehen.
            Haben einen Hebel mit 17:1 eingesetzt. Das verstellbare Ende der Whopie ist an ein fettes Kugellager angehängt. Damit ist absolut sichergestellt das beide Seiten der Leine unverfälscht die gleiche Kraft tragen.
            Das Foto zeigt die Whopie nach dem ich sie zum ersten mal bis kurz vor die Reiß-Grenze belastet habe.
            Man sieht das sich die Leine bei den letzten 3 Stichen nicht einmal gestrafft hat.
            Die davor liegenden Stiche halten also die ganze Last.

            Dann habe ich sie gequält bis sie mit einem großen Knall auseinandergeflogen ist.
            Die Verstel-Leine hat sich dabei nicht mehr bewegt. Das zweite Foto zeigt das überaschender weise der koaxiale Spleiß, der den doppleten Querschnitt hat, gerissen ist. Der Riss ist zwischen dem 7. und 8. Stich. Die Verstell-Leine ist unversehrt.
            Die Kraft habe ich jetzt nicht gemessen aber ich Wiege gut 110 Kilo und musste mich echt mit aller Kraft an den Hebel hängen um die Whopie zu killen. Ich schätze das ich mit dem halben Körpergewicht (55 Kilo) gezogen habe. Rein rechnerisch also 55 x 17 = 935 Kilo
            Fazit eine Whoopie mit 9 Stichen ist schon mal was ganz solides.
            Schönes Wochenende!

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            • #9
              Ich vermute folgendes:
              • Die verstellbare Schlaufe hält - um einen so grossen Drehpunkt gelegt - vermutlich etwa die doppelte Last einer einfach geführten Leine. Da dürfte also nichts reissen.
              • Der geflochtene Teil, der unter Spannung steht, ist auch sehr stabil, da sich die Last auf zwei (respektive etwas mehr) Leinen verteilt.
              • Dort, wo das Geflecht lose wird, trägt das lose Ende nicht mehr mit, die Last wird also nur noch von der einfach geführten Leine mit ihrer "Füllung" getragen.
              • Je weiter die "Füllung" des fixen Auges von diesem entfernt ist, desto stärker ist die "Füllung" (so vermute ich) aufgedröselt. Sie ist demnach dort am wenigsten stabil. (Hier bin ich aber noch unsicher, ob es am aufgedröselten Ende des inneren Spleisses liegt oder daran, dass dieser grundsätzlich weniger Last trägt, je weiter er vom festen Auge entfernt ist.)
              • Kurz: Es erscheint mir eigentlich logisch, dass das Seil dort reisst, wo es reisst.
              Was meinst du, echinotrix, dazu?

              Vielen Dank für die Mühe, Biker61! Solche Experimente zeigen besser als alles Nachdenken, wo die wirklichen Schwachstellen liegen, und leiten unsere Vermutungen damit in die richtige Richtung (was nicht heissen soll, dass meine Vermutung richtig ist).
              Zuletzt geändert von Waldläufer70; 29.04.2017, 10:21.

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              • #10
                Die Idee erinnert mich an das Schlitzseil von Exped - gleiches Prinzip. Nur, daß das Einfädeln am Schlitzseil bequemer ist. Dafür ist die Dyneema-Schnur dünner.
                Gib niemals auf! Wenn Du am Boden liegst - steh auf! Repariere die Aufhängung und leg Dich wieder in die Hängematte!

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                • #11
                  Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
                  Die Idee erinnert mich an das Schlitzseil von Exped - gleiches Prinzip. Nur, daß das Einfädeln am Schlitzseil bequemer ist. Dafür ist die Dyneema-Schnur dünner.
                  Du musst das doch nur bei der Herstellung einfädeln. Nachher bleibt es, wie es ist. Es wird in der Länge verstellt, wie eine Whoopie Sling. Dort machst du den Spleiss der verstellbaren Schlaufe auch nicht nach jedem Gebrauch wieder auf.

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                  • #12
                    Das bequemere Einfädeln beim Schlitzseil bezog sich auf folgende Aussage:

                    Zitat von Biker61 Beitrag anzeigen
                    Ist schon ein bischen Schwierig zu spleißen. Musste eine Zange zur Hilfe nehmen um mit geduldigem hin und her drehen die Nadel mit der Leine, so nach und nach, durch die Stiche zu "würgen".
                    Dass die geänderte Whoopie sling nicht jedesmal wieder aufgetrennt wird, ist mir klar.
                    Gib niemals auf! Wenn Du am Boden liegst - steh auf! Repariere die Aufhängung und leg Dich wieder in die Hängematte!

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                    • #13
                      Zitat von Waldläufer70 Beitrag anzeigen
                      Ich vermute folgendes:
                      • Dort, wo das Geflecht lose wird, trägt das lose Ende nicht mehr mit, die Last wird also nur noch von der einfach geführten Leine mit ihrer "Füllung" getragen.
                      • Kurz: Es erscheint mir eigentlich logisch, dass das Seil dort reisst, wo es reisst.

                      Ja sehe ich auch so, dort wo der koaxiale Spleiß quer durchstochen ist, da ist er geschwächt. Wenn dann im Durchstich auch noch Kraft eingeleitet wird, dann ist da der kritischste Punkt.

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                      • #14
                        Um kritische Spleiß-Punkte mit hohen "Streß" zu vermeiden habe ich mal eine Variante ausprobiert. Die Idee ist nicht einen koaxialen Spleiß zu durchstechen, sondern zwei Einzel-Leinen.
                        In Bild 1 sieht man die Ausgangsbasis.
                        In Bild 2 sieht man die Durchstiche, diese sollten im winkel von ca. 45° gemacht werden.
                        Bild 3 zeigt wie es aussieht wenn man das Ding fest zieht (von Hand!)

                        Erkenntnisse aus mehreren Tests:
                        - Man braucht 14 Durchstiche durch beide Leinen (also insgesammt 28) dann hält die Whoopie auch die extremsten Lasten aus.
                        - Im Zerreis-Test hat diese Whoopie super gehalten. Kein Rucken! Kein Rutschen! Am Ende nur ein lauter Knall. Der Riss war überraschender Weise nicht im Spleiß sondern in der Leine/Schlaufe rechts.

                        Nachteile:
                        - Es ist vorbei mit dem Vorteil "Extem Kuze Whoopie" Diese Variante ist nur noch geringfügig kürzer als eine konventionelle Whoopie.
                        - Diese Whoopie mit den 14 Durchstichen lässt sicht leider nur noch schwierig mit einiges an Fummelei verstellen.
                        Zuletzt geändert von Biker61; 02.05.2017, 09:47. Grund: Typo

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                        • Waldläufer70
                          Waldläufer70 kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Könntest du noch sagen, wie lange diese Version in der kürzesten Einstellung ist?

                      • #15
                        Um eine leichte Verstellbarkeit zu bekommen habe ich eine neue Variante ausgetüftelt. Die Idee ist eine Traditionelle "Fixed Loop" mit einem segmentiertem Spleiß herzustellen, und zwischen den Segmenten, da wo nicht gespleißt ist, dann das lose Ende der Whoopie einzuspleißen. Hört sich kompliziert an, ist es auch! Am besten kann man es auf den Fotos sehen:
                        - Bild1 zeigt die Ausgangsbasis mit dem segmentiertem Spleiß.
                        - Bild2 und 3 zeigen im wie das lose Ende in die Ausgangsbasis eingespleist wird.
                        - Bild 4 zeigt das komplette segmentierte "Spleiß-Geflecht"

                        Zu Beachten:
                        - Es ist NICHT egal in welche Leine das lose Ende eingespleißt wird. Es ist zwingend das das lose Ende in die Leine eingespleißt wird die innen duchläuft.
                        - Die auf den Fotos gezeigten Abmessungen entsprechen nicht den finalen Abessungen der Whoopie die im Test "Bestanden" hat.


                        Erkenntnisse aus mehreren Tests:
                        - Bei einer 2.5mm Dyneema braucht man 4 + 4 Spleißsegmente mit je mindestens 37mm Länge (das entspricht in etwa 15d) damit die Whoopie auch extremste Lasten aushält. Wer will kann auch 5+5 Spleiße machen.
                        - Im Test hat diese Whoopie super gehalten. Kein Rucken! Kein Rutschen! Ich habe sie aber nicht zerstört weil ich die schöne Arbeit nicht direkt zerstören wollte. Im Test bin ich nur bis 600Kilo Last gegengen,- real gemmessen mit Digitaler Kofferwage und Hebel 20:1

                        Vorteile:
                        - Fast doppelte Tragfähigkeit wie eine einzelne Leine
                        - Ganz leicht zu verstellen

                        Nachteile:
                        - Es ist vorbei mit dem Vorteil "Extem Kuze Whoopie" Diese Variante ist ungefähr genau so lang wie eine konventionelle Whoopie.
                        - Sehr aufwändig in der Herstellung. Man muss sich vorher eine Zeichnung machen und die Leine mit Markierungen versehen sonst gehts nicht.
                        - Zeitaufwand: 30 Minuten und mehr...
                        Zuletzt geändert von Biker61; 02.05.2017, 10:17.

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